Autor/in: Bärbel Mende-Danneberg Seite: 1

Damals klappte es ohne Facebook

Zwanzigtausend für Frauenrechte auf dem Ring, wie am 19. März vor 100 Jahren?

article_1670_frauentag-2_180.jpg 19. März 1911: 20.000 Menschen demonstrierten über die Wiener Ringstraße für Frauenrechte. Hundert Jahre später packt die Frauen der Zorn. Denn trotz manch erkämpfter Verbesserungen für Frauen blieb vieles unerfüllt und wird im Zeichen von Wirtschaftskrise und Sozialabbau wieder in Frage gestellt. Ein breites Frauenbündnis organisiert für den 19. März 2011 eine Demonstration für Frauenrechte am Wiener Ring. Die Kulturvermittlerin Petra Unger ist ...
Tun & lassen - Bärbel Mende-Danneberg 25.02.2011 mehr lesen +

Erwünschte Tabubrüche

"Gewalt gegen ältere Frauen in der Familie"- Resultate eines 2-Jahres-Projekts

Eine 83-jährige Frau wird ins Spital eingeliefert. Sie sei gestürzt, sagt ihr Sohn. Der Arm ist blau verfärbt, auf der Stirn hat sie eine Platzwunde. Ein alltäglicher Vorfall. Alte Menschen stürzen oft, niemand fragt weiter nach, und das Insistieren wäre vielleicht sowieso sinnlos, leidet die Frau doch an Demenz und kann sich nicht erinnern. Dass der Sohn oder der Mann oder die Tochter möglicherweise ihrem Frust über den Zustand der Frau tätlich...
Tun & lassen - Bärbel Mende-Danneberg 08.04.2009 mehr lesen +

"Ich bin auf die Nerven gegangen"

Interview mit Dr. Werner Vogt (Teil 1)

Alles, was hier gesagt wurde, ist eine Lüge. Wurscht, welchen Zipfel Sie zusammenpacken, es ist alles falsch, was da gesagt wurde. Auch was kommen soll alles falsch. Der Unfallchirurg Dr. Werner Vogt, bis Ende 2006 Pflegeombudsmann der Stadt Wien und Mitinitiator des Sozialstaatsvolksbegehrens, über Ärztestreik, Pflegeskandale, Ökonomiediktat, freien Markt und Zudrehen der von ihm gegründeten Wiener Pflegeombudsstelle. ...
Tun & lassen - Bärbel Mende-Danneberg 07.11.2007 mehr lesen +

Rund um die Uhr

Fremde Mutter - Tagebuch einer pflegenden Annäherung (8)

Meiner demenzkranken 92-jährigen Mutter geht es zunehmend schlechter. Sie wohnt mit mir und meinem Mann in unserer Wohnung in Wien, nachdem sie von Berlin nach Wien übersiedelt worden ist, weil die Verwandten die Betreuung nicht mehr leisten wollten. Wir betreuen sie rund um die Uhr, wie das etwa 80 Prozent der Angehörigen von Pflegefällen, insbesondere die Frauen, tun ein gesellschaftspolitisches Problem. Jeden Tag die bange Frage: Zeit, zu geh...
Tun & lassen - Bärbel Mende-Danneberg 09.05.2007 mehr lesen +

Der Pflegestufenschätzer fand Stufe 2 angemessen...

Fremde Mutter - Tagebuch einer pflegenden Annäherung (7)

Meine demenzkranke Mutter wohnt seit fast eineinhalb Jahren mit mir und meinem Mann in unserer Wohnung in Wien, nachdem sie von Berlin nach Wien übersiedelt worden ist, weil die Verwandten die Betreuung nicht mehr leisten wollten. Wir betreuen sie rund um die Uhr, wie das etwa 80 Prozent der Angehörigen von Pflegefällen, insbesondere die Frauen, tun ein gesellschaftspolitisches Problem. Die fremde Frau, die ich seit Jahrzehnten nur von Besuchen ...
Tun & lassen - Bärbel Mende-Danneberg 11.04.2007 mehr lesen +

Zwischen Angst und Schabernack

Fremde Mutter - Tagebuch einer pflegenden Annäherung (6)

Meine demenzkranke Mutter wohnt seit fast einem Jahr mit mir und meinem Mann in unserer Wohnung in Wien, nachdem sie von Berlin nach Wien übersiedelt worden ist, weil die Verwandten die Betreuung nicht mehr leisten wollten. Wir betreuen sie rund um die Uhr, wie das etwa 80 Prozent der Angehörigen von Pflegefällen, insbesondere die Frauen, tun ein gesellschaftspolitisches Problem. Die fremde Frau, die ich seit Jahrzehnten nur von Besuchen kenne, ...
Tun & lassen - Bärbel Mende-Danneberg 28.03.2007 mehr lesen +

Mann ist Mann

Fremde Mutter - Tagebuch einer pflegenden Annäherung (5)

Meine demenzkranke Mutter wohnt mit mir und meinem Mann in unserer Wohnung in Wien. Wir betreuen sie rund um die Uhr. Sie ist von Berlin nach Wien übersiedelt worden, nachdem die Verwandten die Betreuung nicht mehr leisten wollten. 80 Prozent der Pflegefälle werden von ihren Angehörigen zu Hause betreut. Zwischen der fremden Frau, die ich seit Jahrzehnten nur von Besuchen kenne, und allen an der Betreuung Beteiligten entsteht eine Beziehung, die ...
Tun & lassen - Bärbel Mende-Danneberg 14.03.2007 mehr lesen +

Manchmal trifft Omsch ins Schwarze

Fremde Mutter - Tagebuch einer pflegenden Annäherung (4)

Meine Mutter wird seit einem dreiviertel Jahr von mir und meinem Mann in unsrer Wohnung in Wien und im Häuschen im Waldviertel betreut. Wir haben aber nicht gewusst, wie schwer demenzkrank sie ist. Sie ist von Berlin nach Wien übersiedelt worden, nachdem die Verwandten die Betreuung nicht mehr leisten wollten. Zwischen der fremden Frau, die ich seit Jahrzehnten nur von Besuchen kenne, und allen an der Betreuung Beteiligten entsteht eine Beziehung...
Tun & lassen - Bärbel Mende-Danneberg 28.02.2007 mehr lesen +

Mein Vorwurf, mein Nachwurf. Meine Tochter?

Fremde Mutter - Tagebuch einer pflegenden Annäherung (3)

Meine Mutter wird nun schon seit einem dreiviertel Jahr von mir und meinem Mann betreut. Wir haben nicht wirklich gewusst, worauf wir uns da einlassen. Mutter ist von Berlin nach Wien übersiedelt, und niemand hatte uns gesagt, wie schwer demenzkrank sie ist. Nun lebt die fremde Frau, die ich seit Jahrzehnten nur von Besuchen kenne, in unserer Wohnung in Wien und an den Wochenenden in unserem Häuschen im Waldviertel. Langsam entsteht eine Beziehun...
Tun & lassen - Bärbel Mende-Danneberg 14.02.2007 mehr lesen +

Schmeiss mich doch in eine Kiste

Fremde Mutter - Tagebuch einer pflegenden Annäherung (2)

Wenn 80 Prozent der zu pflegenden Menschen von ihren meist weiblichen Angehörigen betreut werden, weist das auf einen akuten Pflegenotstand hin. Ich pflege meine demenzkranke Mutter nun schon ein halbes Jahr. Unverhofft bin ich in diese Situation geraten und ich habe nicht wirklich gewusst, worauf ich mich da einlasse. Der Pflegealltag ist belastend. Es wächst aber eine Beziehung zwischen meiner mir fremden Mutter und allen an der Pflege Beteilig...
Tun & lassen - Bärbel Mende-Danneberg 31.01.2007 mehr lesen +

Fremde Mutter

Tagebuch einer pflegenden Annäherung (1)

Unverhofft kam die Journalistin Bärbel Mende-Danneberg in die Situation, ihre demenzkranke Mutter zu pflegen, ohne wirklich zu wissen, worauf sie sich da einlässt. Im Laufe der Zeit wächst eine Beziehung zwischen ihr, der fremden Frau und allen Beteiligten. Den Pflegealltag beschreibt Mende-Danneberg als belastend, zermürbend, trotzdem aber insgesamt abenteuerlicher und menschlich bereichernder als sämtliche Allinclusiv-Urlaube zusammen. Ohne fre...
Tun & lassen - Bärbel Mende-Danneberg 12.01.2007 mehr lesen +
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