Autor/in: Elisabeth Malleier Seite: 1

Gatti wieder auf der Flucht

Journalist testete den Erfolg des Papst-Appells zur Flüchtlingshilfe

article_3366_gatti__180.jpg Jede Pfarrei oder religiöse Gemeinschaft in Europa solle zumindest eine Flüchtlingsfamilie bei sich aufnehmen. Dazu hat vor einigen Wochen Papst Franziskus aufgerufen. Als «Undercover-Immigrant» hat der italienische Journalist Fabrizio Gatti getestet, wie Europas katholische Pfarrer mit diesem Druck von oben umgehen. Elisabeth Malleier über den nicht sehr erfreulichen Befund. Foto: http://donneuominiscalzi.blogspot.it ...
Tun & lassen - Elisabeth Malleier 08.12.2015 mehr lesen +

Frau Hainisch im Gesperre

Für die k. und k. Kerkermeisterin war "Fürsorge" suspekt

Als Sozialarbeiterinnen noch Fürsorgerinnen hießen, betreute Cornelia Hainisch 300 gefangene Frauen, darunter 40 Mörderinnen. Für den Augustin erinnerte sie sich an die Frauenstrafanstalt Maria Lankowitz, die Vorgängerin des Frauengefängnisses Schwarzau.
Tun & lassen - Elisabeth Malleier 15.06.2006 mehr lesen +

Besuch bei einer Begleitagentur

Reife Damen aus der Wiener Gesellschaft

Angefangen hat alles mit einem kurzen Artikel vom "Psychozottel" mit dem Titel ""Was sich Patienten wünschen"" in der Literaturwerkstatt des Augustin. Der Autor beklagte darin, dass die Dienste von Prostituierten am häufigsten von Ärzten, Juristen und Künstlern in Anspruch genommen würden, während sich Psychiatriebetroffene, Menschen mit Behinderungen oder Obdachlose diese Dienste häufig nicht leisten könnten. Um dieser Ungerechtigkeit Abhilfe zu...
Tun & lassen - Elisabeth Malleier 15.06.2006 mehr lesen +

Ein Gespräch am Rande des Wiener Grundeinkommen-Kongresses

Die Würde des Willkommenseins

Der Unterschied war eklatant. Während der Mann bei der Schlussveranstaltung des Wiener Grundeinkommen-Kongresses von 180 Millionen BrasilianerInnen sprach, für die das Grundeinkommen geplant sei, erzählte die Frau von ihren zwei Enkelkindern, denen sie ein gutes Leben wünscht. Und natürlich redete der Mann fünfmal so lang wie die Frau. Mindestens. Der Augustin sprach während des Kongresses mit der Schweizer Theologin und Labyrinth-Denkerin Ursula...
Tun & lassen - Elisabeth Malleier 15.11.2005 mehr lesen +

Freiheit von welcher Arbeit?

So lange übers Grundeinkommen schreiben, bis es kommt

Alle reden darüber. Auch die, die weit davon entfernt sind, sich als links zu bezeichnen. In der "Neuen Zürcher Zeitung" ist ebenso davon zu lesen wie in der österreichischen "Presse", in den Publikationen der katholischen Sozialakademie Österreichs, in schicken Hochglanzwirtschaftsmagazinen wie "brand eins" und in räudigen Straßenzeitungen wie dem Augustin. Ist da plötzlich die neue Eintracht ausgebrochen, oder was?
Tun & lassen - Elisabeth Malleier 15.10.2005 mehr lesen +

Seit 10 Jahren für einen Journalismus des Unspektakulären

Den Leuten Mut zum Schreiben machen?

Begeistert war er überhaupt nicht, von der Idee eines Interviews im Augustin. Aber der Augustin ist ja schließlich kein autoritär geführter Betrieb. Dort entscheidet nicht das Diktat des Einzelnen, sondern das des Plenums - und das genehmigte das Unterfangen. Ein Gespräch mit dem Redakteur und Zeitungsgründer Robert Sommer anlässlich 10 Jahre Augustin.
Tun & lassen - Elisabeth Malleier 15.09.2005 mehr lesen +

Interview mit der Neomillionärin, Dichterin und politischen Aktivistin El Awadalla

Blaue Buchtln, orange Buchtln

Im Frauencafé in der Lange Gasse waren sich die Besucherinnen einig: Super, dass eine politisch so aktive Frau wie die El gewonnen hat! Hunderte von Gratulationsmails und so nette SMS habe sie gekriegt, erzählt El Awadalla und nimmt die Gelegenheit des Augustin-Interviews gleich zum Anlass, sich bei allen GratulantInnen herzlich zu bedanken. "Auf der Gass'n gratulier'n mir immer noch die Leut', obwohl's jetzt schon acht Wochen her ist. Da kommen ...
Artistin - Elisabeth Malleier 15.06.2005 mehr lesen +

Ein Leben für die Beladenen dieser Welt Evamarie Kallir

"Hab' menschliche Monokulturen nie gemocht"

Sie hätte die "Galerie nächst St. Stephan" übernehmen sollen. Stattdessen engagierte sie sich für die SOS-Kinderdörfer und für das Wiener "Regenbogenhaus" und gibt Flüchtlingen Deutsch-Unterricht. Ein Gespräch mit Evamarie Kallir, die 1938 als 12-jähriges Mädchen nach Amerika flüchten musste, über ihre Rückkehr, über "fließende Grenzen" und die Verweigerung des Materiellen.
Tun & lassen - Elisabeth Malleier 15.05.2005 mehr lesen +

Die Folgen der Diktatur für ein Sozialprojekt und seine Menschen

So starb das Settlement

Von London aus verbreitete sich die Idee der Settlements Nachbarschaftszentren in Armenvierteln auch nach Wien. Zwischen Jahrhundertwende und Zwischenkriegszeit, siehe Ausgabe Nr. 149, fungierte das Ottakringer Settlements als eine Art frühe NGO, wie wir heute sagen würden, für Obdachlose und andere VerliererInnen. Der Folgetext behandelt die Demontage des Sozialprojekts durch die Nazis.
Tun & lassen - Elisabeth Malleier 30.11.2004 mehr lesen +

Zur Geschichte eines frühen internationalen Sozialprojekts

Das Ottakringer Settlement

Else, ich habe dir aus England etwas mitgebracht, das musst du machen. So erinnerte sich Else Federn Mitte der 30er Jahre, anlässlich des Todes ihrer Freundin Marie Lang (1858-1934), an ihre erste Bekanntschaft mit der Settlement-Idee im Jahr 1898. Marie Lang hatte als Vertreterin des Allgemeinen Österreichischen Frauenvereins, der frühen Wiener Feministinnen, an einem Kongress in London teilgenommen und dort die Einrichtung der Settlements kenne...
Tun & lassen - Elisabeth Malleier 15.11.2004 mehr lesen +
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