Autor/in: Kurto Wendt Seite: 1

Applaus tut gut und klingt auch schön

Wir singen, also sind wir: der Chor «Im Ernst.»

article_3666_ernst_carolina_frank_180.jpg «Im Ernst.» ist eine erweiterte Form von Chor. «Im Ernst» singt relevanten Blödsinn, verschmelzt Chor mit kulturellem Grenzgänger_innentum, sich selbst dabei stets nicht zu ernst nehmend. Ernst weckt dich auf, fordert dich heraus – positioniere dich, trete vor, sei Aktion und wirke. Aber Achtung, dieser Chor kann ansteckend sein! Von Heide Hammer, Kurto Wendt (Text) und Carolina Frank (Foto).
Artistin - Heide Hammer, Kurto Wendt 03.08.2016 mehr lesen +

Schach, Oida!

Eine Willkommenskultur auf 64 Feldern macht sich in der Stadt breit

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Schach ist eine universelle Sprache, hat keine Heimat, braucht keine Integration, es reicht aus, sich über die basalen Regeln zu verständigen. Kurto Wendt (Text) und Bianca Traxler (Fotos) besuchten am Weltflüchtlingstag eine Schachveranstaltung.

Foto: Bianca Traxler


Vorstadt - Kurto Wendt 06.07.2016 mehr lesen +

Fünfzigtausend Gründe, warum Integration Einmischung heißt

Keivan Amiri gibt nicht nur dem Taxistreik ein Gesicht

384_taxi©michael_bigus.jpg Richtige Integration heißt, sich engagieren, sagt Keivan Amiri. Am Tag des Akademikerballs hat er «fünfzigtausend Gründe» gefunden, nicht zur Hofburg zu fahren. Aber auch sonst ist er ein Umtriebiger, der zwischen Teheran und Neuburg, zwischen Taxifahren und Kammerwahlen für Gerechtigkeit sorgen will. Kurto Wendt hat Keivan Amiri gefragt, wie er wurde, was er ist - und Michael Bigus hat das «Gesicht des Taxistreiks» fotografiert.
Tun & lassen - Kurto Wendt 18.02.2015 mehr lesen +

Gelegentlich siegt Gerechtigkeit

Gastro-Ekel Plachutta: «Bekommen meine Angestellten Erdbeeren?»

article_2522_zucker_180.jpg Mario Plachutta ist «dynamischer Innovator», wie er sich selbst auf seiner Webside beschreibt. In seinen sechs Gastonomiebetrieben sind etwa 300 Mitarbeiter_innen beschäftigt. Betriebsrat gibt es keinen, «es hat noch keinen Bedarf gegeben», wie Plachutta-Sprecherin Knierlinger meint. Die Arbeiterkammerjuristin Vezny-König sieht das anders: «Jährlich landen 2 bis 3 Fälle von Plachutta vor dem Arbeitsgericht.» Die Fluktation der Angestellten ist ho...
Tun & lassen - Kurto Wendt 20.05.2014 mehr lesen +

Gemeinsam wie die Industrie

Energiekosten-Stopp möchte individuelle Kosten für Strom- und Gas senken

article_2399_energie_180.jpg Energiearmut bezeichnet in erster Linie die ökonomische Unmöglichkeit, die Wohnung warm zu halten. Dass diese Art der Armut kein Randphänomen ist, bedingen die stetig steigenden Energiepreise. Der «Verein für Konsumenteninformation» will Einzelhaushalte - nur für die Preisverhandlungen - zu einer Großkundschaft zusammenschließen und damit erreichen, dass individuell Kosten gespart werden. Im aktuellen AUGUSTIN befragten wir Franz Floss, Geschäfts...
Tun & lassen - Kurto Wendt 27.11.2013 mehr lesen +

Wie viel Protest verträgt der Protestsongcontest?

Eine Lehrstunde der österreichischen Musikseele

article_2166_protestsongcontest_180.jpg «Wir brauchen eure Hilfe, aber wir lassen uns von niemandem instrumentalisieren», sagte Salaheddine Najah, einer der Sänger der «Refugees of the Refugee Protest Camp Vienna» in seiner Rede nach dem Auftritt der Refugee-Band. Er widersprach damit dem medial verbreiteten Märchen, linke europäische Aktivist_innen hätten die Flüchtlingsproteste für ihre eigene Agenda vereinnahmt. Genau mit diesem Satz begründete eine halbe Stunde später das Jurymitgl...
Artistin - Kurto Wendt 20.02.2013 mehr lesen +

Politik des Immer-Schlimmer

Susanne Scholl kennt Flüchtlinge, die besser deutsch sprechen als die Innenministerin

article_1667_susanne_scholl_180.jpg Von 1991 bis 2009 war Susanne Scholl mit einer Unterbrechung Korrespondentin des ORF in Moskau. Seit ihrer Pensionierung schreibt sie in den «Salzburger Nachrichten» und in «News», ist Buchautorin und unterrichtet am Institut für Slawistik. Sie ist engagiert gegen die unmenschlichen Fremdengesetzte und hat aktuell einen offenen Brief an Kanzler, Vizekanzler und Innenministerin geschrieben (siehe am Ende des Interviews), in dem sie gegen die gep...
Tun & lassen - Kurto Wendt 25.02.2011 mehr lesen +

Tiere lieben die Nacktheit!

GriechInnen in Wien z. B. Manolis Schrank, Gänsehäufel

article_1559_griecheninwien_manolis_180.jpg Wer an Bademeister denkt, hat schnell braun gebrannte Gigolos mit sportiven Sonnenbrillen im Kopf, sommerliche Mutanten der Schilehrerzunft. Vereinzelt tragen sie, wie im St. Pöltner Freibad, auch schon Shirts mit der Aufschrift Security, große breite Schränke, bei denen in Zweifel zu ziehen ist, ob sie des Schwimmens und Rettens mächtig sind.
Tun & lassen - Kurto Wendt 26.08.2010 mehr lesen +

Ein schönes Stück Stadt

Die Privatisierung des öffentlichen Raumes schreitet voran

Die Stadt gehört dir, lautet ein einprägsamer Werbeslogan der Wiener Linien, und fälschlicherweise glauben viele Menschen, sie wären mit diesem dir angesprochen. Dabei sind es nur einige wenige, die damit gemeint sind. Diese allerdings können mit behördlicher Unterstützung rechnen, wenn sie sich ein Stück Stadt aneignen wollen, ohne nennenswert dafür bezahlen zu müssen. Ein kleiner Spaziergang durch den Wiener Alsergrund belegt an drei beinahe u...
Tun & lassen - Kurto Wendt 06.05.2009 mehr lesen +

200 Meter für alle!

Autofreie Stadt: Günther Emberger, TU Wien, vermisst politische Fantasie

Hartnäckig verteidigt die Mehrheit der StadtbewohnerInnen das, was ihre Lebensqualität nachträglich beeinträchtigt: das eigene Auto vor der Tür und die Möglichkeit, es ständig zu benutzen. StadtplanerInnen haben längst erkannt, dass eine autolose Stadt eine vernünftige Alternative ist. Längst sind auch Modelle entwickelt, die auch AutofanatikerInnen überzeugen könnten. Die in Spanien lebende Austauschstudentin Maria Garcia Blasco hat auf der Tec...
Tun & lassen - Kurto Wendt 02.02.2009 mehr lesen +

Unglück im Glück

In den Card-Casinos kommt es vor, dass Spielende 72 Stunden durchgehend spielen

Die Casinos Austria erzielten im letzten Jahr erneut einen Rekordgewinn. Besonders boomt das Geschäft in Osteuropa und im Online-Glücksspielbereich. Stolz wird auch ständig betont, wie viele Steuermillionen abgeliefert werden. Dass hinter den Verlusten tausende einzelne Menschen stehen, die zumeist schon zuvor in schwierigen Lebensverhältnissen steckten, wird tunlichst verschwiegen. 1 bis 3 Prozent der Bevölkerung in Österreich sind glückspielsüc...
Tun & lassen - Kurto Wendt 04.08.2008 mehr lesen +

Wie ein halber Bus - aber brutto!

Ein Interview mit Sozialminister Erwin Buchinger

Der Stellenwert dieses Interviews wurde uns bereits vor Beginn des Gesprächs klar gemacht: Nach zwanzig Minuten vertrösteter Wartezeit wurden wir freundlich empfangen und ins allgemeine Händeschütteln mit der sich verabschiedenden Vizebürgermeisterin Brauner einbezogen. Sie müssen schon entschuldigen, meint Buchinger dann zu uns, aber jede Minute mit der Frau Vizebürgermeisterin ist 10.000 Euro Wert. Wir wussten das zu schätzen und entschieden un...
Tun & lassen - Heide Hammer, Kurto Wendt 09.05.2007 mehr lesen +
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