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F13: Das umgedrehte Planquadrat

Aktionstag am Praterstern

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Fahrscheine bitte! Ausweiskontrolle! Haben Sie nicht? Wunderbar. Aber graue Haare? Wie viele? Lassen Sie uns zählen! Aktion scharf! Sie sollten sich eine Brille besorgen. Oder in eine Pfefferoni beißen!

Foto: Michael Bigus


Tun & lassen - Redaktion 17.01.2017 mehr lesen +

Die Sortierung der Flüchtlinge: Eben WEIL sie unsere Werte teilen, kommen sie

Die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und aus Afrika, namentlich jene mit muslimischem Hintergrund, teilen «unsere Werte» nicht, und bald bilden sie jene kritische Masse, die das Wertesystem zum Kippen bringen wird. Und wenn es kippt, ist es vorbei mit der modernen Trennung von Kirche und Staat und mit der Gleichberechtigung der Frauen. So oder ähnlich lautet das Katastrophenszenario, das uns konservative und reaktionäre Politiker_innen vorzeichnen...
Tun & lassen - Redaktion 08.12.2015 mehr lesen +

Sprache der Erniedrigung: Roma wohnen nicht, sie «hausen»

... und jede Gruppe wird zur «Bande»

article_3359_roma_hannes_reisinger_180.jpg Mediale Darstellungen von Roma und Sinti werden mit Kriminalität und Betteln verbunden. Im öffentlichen Raum sowie in sozialen Medien sind antiziganistische Vorfälle nach wie vor keine Seltenheit. Oft gehen diese bis zu Gewaltandrohungen oder nationalsozialistischen Vernichtungsphantasien. Dies sind Ergebnisse des zweiten Antiziganismusberichts, der Ende November vom Verein Romano Centro vorgestellt wurde. Foto: Hannes Reisinger ...
Tun & lassen - Redaktion 08.12.2015 mehr lesen +

Delegiert, um renitent zu

Glückspieldebatte: «Marginalisierte schützen wär eine Kernaufgabe der Sozialdemokratie»

article_1751_tun-novomatic2_180.jpg Landesparteitag der SPÖ. Tag der Zurschaustellung einer sozialdemokratischen Kontinuität über ein Jahrhundert hinweg und gleichzeitig Tag der weiteren Distanzierung von den sozialistischen Idealen. Wie geht das zusammen? Mittels Doppelstrategie. Man lässt Enfant terrible Niki Kowall die Freiheit, in Sachen Glückspielautomaten die Parteitagsmehrheit zu gewinnen. Wurscht, denn die SP-Spitze fühlt sich eh nicht den Parteitagsbeschlüssen, sondern den...
Tun & lassen - Redaktion 15.06.2011 mehr lesen +

In der Dusche mache ich ihn fertig

Auch in «Mörder»-Briefen wird fündig, wer das Archaische im Strafvollzug bekämpft

Häftlingsbriefe lesen heißt beobachten, wie der Staat Rache ausübt an Menschen, die einmal ausgerastet sind und etwas Unverzeihliches taten. Nach der Lektüre vieler solcher Häftlingsbriefe (ob die darin enthaltenen Schilderungen im Einzelnen auch stimmen, können wir natürlich kaum untersuchen) stellt sich die Frage, was es der Gesellschaft bringen soll, wenn der Strafvollzug auf der zentralen Idee der Rache basiert. Rache ist definiert als gefühl...
Tun & lassen - Redaktion 18.01.2011 mehr lesen +

Der vasteht des eh net

Von Augustin-Leser beobachtet: Ein Staat gegen einen Bettler

article_1621_Amtshandlung_01_180.jpg Für Aufdeckungsjournalismus sind andere Medien zuständig. Auf dieser Seite wird nichts «aufgedeckt», denn jede/jeder, die/der in Wien bettelt und weder weiß genug noch abendländisch genug aussieht, könnte Bücher mit solchen Erlebnissen füllen. Dokumentiert werden sie kaum, denn die Betroffenen finden sie banal und keiner Schlagzeile wert, während die Macher der Schlagzeilen an ihren selbstfabrizierten Stereotypen picken: etwa am Klischee der Ost-...
Tun & lassen - Redaktion 02.12.2010 mehr lesen +

15 JAHRE AUGUSTIN

Einladung zum Geburtstagsfest

article_1570_geburtstagflexmail_180.jpg Der AUGUSTIN, Straßenzeitung und Sozialprojekt, ist 15 Jahre alt! Seit 1995, als sich eine Hand voll JournalistInnen und angehende SozialarbeiterInnen in den Kopf setzten, in Wien eine Straßenzeitung zu gründen, ist der AUGUSTIN zu einer Institution herangewachsen. Er umfasste 24 Seiten, erschien monatlich und wurde von einer Handvoll Verkäufer darunter stadtbekannte Originale des Wiener Randes vertrieben. Die SozialarbeiterInnen und die Journ...
Artistin - Redaktion 13.09.2010 mehr lesen +

Augustin 265 - 12/2009

Freie Flüsse, freie Plätze, freie Unis

article_1407_cover265_180.jpg GEGEN VERKEHR nennen wir unsere fünf Seiten umfassende Sammlung von Texten zur völlig irrational gewordenen Verkehrspolitik. Darin wieder einmal ein Interview mit Hermann Knoflacher (Seite 14) er ist und bleibt der verkörperte Widerspruch zu ÖAMTC und ASFINAG. Daneben eine Hommage an das Einkaufswagerl (Seite 16) und eine Reportage von oekonews.at über den Bahnhof Meidling (Seite 18), in dem die Fahrgäste nicht wie Könige, sondern wie entbehrlich...
Ausgaben - Redaktion 16.12.2009 mehr lesen +

Ein Kinofilm für Nagl

Koalitionspartner der Grünen will Behinderten das Betteln verbieten

Schwarz und Grün regieren die steirische Landeshauptstadt. Wer färbt ab? Der Koalitionspartner der Grünen in Graz, die ÖVP, bleibt jedenfalls in Angelegenheit Betteln in Graz streng auf Rechtskurs. Nun will Bürgermeister Siegfried Nagl sogar ein generelles Bettelverbot für Behinderte durchsetzen. Drehen die Politiker durch? ...
Tun & lassen - Redaktion 01.07.2009 mehr lesen +

"Immer Münzen bereithalten"

Jagt Bettler und ihre Freunde, die Fälscherbande!

Was anderswo als irritierende Kunstaktion oder als besonders gelungene Satire gewürdigt würde, gilt in Wien, wo urbane Nonchalance, aufgeklärtes Laissez faire und weltstädtische Liberalität immer mehr auf das Niveau der verkrampften postfaschistischen 50er Jahre herabsinken, wieder als Verbrechen. Eine unbekannte Spaß-Guerilla-Gruppe, die aus Protest gegen die Anti-Bettler-Kampagne der Verkehrsbetriebe einen design-getreuen Hinweis der Wiener Lin...
Tun & lassen - Redaktion 17.06.2009 mehr lesen +

Geld für die Bettlerin, Äpfel für die Redaktion!

Versuch einer Antwort auf einen Leserbrief

Liebes Augustin-Team! Ich schreibe Euch, weil ich mir denke dass ich bei Euch vielleicht eine Antwort auf eine Frage finden könnte, die mich seit ein paar Monaten verwirrt (oder zumindest einen Hinweis, wo ich eine Antwort finden könnte): Ich habe sehr oft kein Bargeld eingesteckt. Wenn ich dann Menschen sehe, die sich ihren Lebensunterhalt erbetteln müssen kam mir daher schon ein paarmal die Idee, beim Nahrungsmittel einkaufen zum Beispiel...
BLOG - Redaktion 24.04.2009 mehr lesen +

Ein paar naive Fragen stellen ...

Die Krise kommt im Mai - IV

Der Künstler, Ausstellungskurator, Kunst- und Medientheoretiker Peter Weibel vertrat unlängst im Kulturjournal des ORF die Meinung, dass die Mehrheit der Künstler und Künstlerinnen selbst Komplizen des Marktes" seien. Zudem hätten die meisten gar keine adäquate Ausbildung, um die komplexen Zusammenhänge unseres Wirtschaftssystems zu verstehen. ...
Tun & lassen - Redaktion 23.04.2009 mehr lesen +

Nur Barbaren sperren ein

Das Augustin-Manifest gegen das staatliche Strafen

Manifeste werden üblicherweise von Gruppierungen verfasst, die sich ihrer Sache sicher sind. Das Manifest der 2000 Worte etwa war einer der wichtigsten Texte des Prager Frühlings. Das Hackermanifest, das 1986 in einem Untergrundmagazin in den USA erschien, prägte die internationale Hackerkultur. Das Augustin-Manifest wird diese Geschichtsmächtigkeit nie erreichen, schon alleine deswegen, weil es als Work in Progress und als interaktives Projekt ...
Tun & lassen - Redaktion 26.03.2009 mehr lesen +

Bartenstein verdoppelt Arbeitszeit

Ich hab mal in einer Tageszeitung gearbeitet. In der Wiener Lokalredaktion. Die war nicht so hoch bewertet wie die innenpolitische oder außenpolitische Abteilung des Blattes. Deshalb hatte unsere Abteilung einen frühen Redaktionsschluss. Was nach 16 Uhr in Wien geschah, konnte also in der Zeitung des nächsten Tages nicht mehr widergespiegelt werden, es sei denn, die Angelegenheit wurde zur innenpolitischen geadelt. Der frühe Redaktionsschluss war...
BLOG - Redaktion 17.12.2007 mehr lesen +

Wien oder Bratislava, das ist die Frage

Ein Rätsel für unsere Leser/innen

Typisch Osteuropa, unzählbar oft ist dieses Urteil zu hören, wenn Wessies sich in Budapest, Jena, Krakau, Belgrad, Bratislava aus den herausgeputzten und nach neoliberalistischer Art nivellierten historischen Zentren hinauswagen dorthin, wohin keine touristischen Sehenswürdigkeiten bereit stehen, wo die berüchtigten Arbeiterschließfächer (ddr-deutsch für Plattenbauten) von einem gescheiterten Großexperiment künden.
Vorstadt - Redaktion 05.12.2007 mehr lesen +

Über die Marketingkompetenz des Augustin

Nachdem in den rund 200 Vorstandssitzungen, die es in der bald zwölfjährigen Geschichte des Augustin gegeben hat, noch nie das Wort Marketing gefallen ist, blieb uns nichts anderes über als zu googeln und zu wikipedeln, denn wir wollten ja wissen, worum es bei Marketing überhaupt geht wenn wir nun schon einmal zu einem Marketing-Tag eingeladen sind. So begann der Beitrag der Augustin-Sprecherin beim 2. Österreichischen Marketing 2007.
BLOG - Redaktion 06.06.2007 mehr lesen +

Afrikaner als Informationsquelle "nur eingeschränkt relevant"

Besten Gruß, Peter Rabl

Der einzige "mildernde Umstand", der zugunsten des KURIER und seines Chefredakteurs konstruiert werden könnte, ist der Fakt, dass auch andere Medien Null Interesse an dem Überfall auf den schwarzen Menschenrechtsaktivsten Dr. Bukasa zeigten. Als erschwerend muss dagegen der Zynismusgehalt des Schreibens bewertet werden, mit dem Peter Rabl sein Versagen legitimiert und seine Kritiker zu "Extremisten" erklärt. Aber der Reihe nach:
Tun & lassen - Redaktion 15.05.2005 mehr lesen +
Autor/in: Redaktion Seite: 1