Kategorie: Thema :: Architektur Seite: 1

Ein öffentliches Gut

Wie komme ich zu einer Wiener Gemeindewohnung?

article_3986_1924-26_reumannhof_hubert_180.jpg Günstige Wohnungen sind knapp. Und selbst, wer ein Anrecht darauf hat, hat nicht immer leichtes Spiel. Jenny Legenstein hat sich die Vergabekriterien für Gemeindewohnungen angesehen; Michael Bigus hat dazu ein Stück
Architekturgeschichte fotografiert.
Tun & lassen - Jenny Legenstein 13.03.2017 mehr lesen +

Im Vorgarten Wiens

Flaniermeilen im (noch) nicht so hippen Teil der Leopoldstadt

article_3915_vorgarten_ruth_weismann_180.jpg Wer sagt, dass es Prachtboulevards nur in Innenstädten gibt? Wien hat mindestens zwei in der Vorstadt: die Vorgartenstraße und die Engerthstraße, im Norden des zweiten Gemeindebezirks. Ruth Weismann (Text und Fotos) ist spazieren gegangen und hat einiges entdeckt.
Vorstadt - Ruth Weismann 14.02.2017 mehr lesen +

Eine Stadt erfindet sich neu

Addis Abeba: Flanerien durch eine Megacity

article_3900_addis_180.jpg In Addis Abeba wird «Stadtentwicklung» neu definiert. Mit einem Affenzahn werden die Armen an die Ränder gedrängt, das Zentrum soll in neuem Glanz erstrahlen. Lisa Bolyos (Text und Fotos) hat sich darüber trotz Baustellenlärm mit Restaurantbesitzerinnen, Architekten und Künstlerinnen unterhalten.
Vorstadt - Lisa Bolyos 31.01.2017 mehr lesen +

Räudig, gfäud und ausrangiert

Ein Pirschgang durch das vernachlässigte Sopron

article_3852_sopron_180.jpg Ein großer Theoretiker und Praktiker der Flanerie ist Friedrich Achleitner.  Er regt zu «Pirschgängen» an, die die Augen öffnen «für das Unbeschreibbare, das Leere, das Liegengelassene, das Ausrangierte, das sich einem Nutzen Verweigernde, das Kaputte, das Schräge». Robert Sommer (Text und Fotos) testete, ob Sopron ein guter Pirsch-Ort wäre …
Vorstadt - Robert Sommer 20.12.2016 mehr lesen +

Materialgötter

Besinnung und Einkehr – vier Fallbeispiele aus Wien

article_3835_stonehenge_180.jpg Ein Adventhappening, für das vielleicht auch Atheist_innen zu gewinnen wären, schlägt Karl Weidinger (Text und Fotos) vor: «schräge» Kirchen zu besuchen.
Vorstadt - Karl Weidinger 06.12.2016 mehr lesen +

Viertel ohne Eigenschaften

Die HafenCity und ihr hartnäckiges Klischee der Leere

article_3700_viertel_ohne_eigenschafte_180.jpg Hamburg, die Stadt der Gestrandeten, die sich unter den Brücken zusammenfinden. Davon war in der Ausgabe 419 die Rede. Diesmal geht´s um andere Minderheiten: um die, die sich eine Wohnung in der HafenCity leisten können. Robert Sommer (Text und Fotos) über einen Stadtteil ohne Eigenschaften.
Vorstadt - Robert Sommer 13.09.2016 mehr lesen +

Die Schlacht um Floridsdorf oder Sag mir wo die Blumen sind

Herr Groll auf Reisen. 287. Folge

article_3709_420-hr.groll_mario_web_180.jpg Der Dozent traf seinen Freund an der Tankstelle Brünner Straße/Gerasdorfer Straße. Herr Groll hatte sich neben dem Eingang aufgepflanzt. Vor ihm stand ein Campingtischchen, darauf lagen militärwissenschaftliche Bücher, unter ihnen Thukydides’ «Der Peloponnesische Krieg», Schriften von Theodor Körner und Clausewitz, Che Guevara, Ho Chi Minhs Arbeiten über den Dschungelkrieg sowie Sun Zus Klassiker «Die Kunst des Krieges» aus dem sechsten vorchrist...
Dichter Innenteil - Erwin Riess 12.09.2016 mehr lesen +

Runde und offene Ruinen der Moderne

Ausstellung zum billigen Baumittel Beton

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Zwei Lehrer von der HTL für Bautechnik schauen sich mit lauter Jungs die Ausstellung «Beton» in der Kunsthalle Wien an. Von «Zug pro Quadratmeter» ist die Rede, dass man rechnen muss, weil Beton praktisch kein Volumen hat und sich verflüssigt.

Foto: Courtesy of Ingrid Martens


Artistin - Kerstin Kellermann 06.07.2016 mehr lesen +

Aufgeschnittene Stadt

Fotografien vom architektonischen Ende

article_3620_abriss_kurt_prinz_180.jpg Mehr als ein Jahrzehnt ist der Fotograf Kurt Prinz den Abrissbirnen dieser Stadt gefolgt. In «Sezierte Architektur» dokumentiert er die letzten Tage imposanter Gebäude: Südbahnhof, Hanappi-Stadion, aber auch der «Centaurus Saunaclub» in Floridsdorf kommen zu finalen Ehren. Lisa Bolyos (Text) hat sich durch die kaputte Stadt geblättert und war heimlich selbst ein bisschen fasziniert.
Vorstadt - Lisa Bolyos 21.06.2016 mehr lesen +

Den Wahnsinn vor sich hertragen


«An oberster Stelle»: Autos unter der Lobau

article_3606_much_180.jpg Fahr´n, fahr´n, fahr´n, auf der Lobau-Autobahn ... In Zeiten des Klimawandels könnte eine rot-grüne Stadtregierung klare Zeichen gegen den motorisierten Individualverkehr, einen der Hauptverursacher, setzen. Sie würde aber lieber eine «umweltverträgliche» Schnellstraße samt Tunnel unter der Lobau bauen – und so im wahrsten Sinne des Wortes die Verhältnisse zementieren. Martin Birkner berichtet. Illu: Much ...
Tun & lassen - Martin Birkner 07.06.2016 mehr lesen +

Zwei Welten: Unterschicht und Überbau

Am Donaukanal ist eine Subkultur in Tuchfühlung mit dem großen Kapital

article_3549_donaukanal_180.jpg Geschichte sind Schichtungen, die sich überlagern und Schicht für Schicht erst «die Geschichte» ergeben. Der Donaukanal spiegelt diesen Kultur- und Klassenkampf auf mehreren Ebenen wider, eine These von Karl Weidinger (Text und Fotos).
Vorstadt - Karl Weidinger 26.04.2016 mehr lesen +

Ein Sonntag im Plattenbaugebiet

60 km von Wien entfernt: eine fremde Welt

article_3518_augustin_410_petrzalka_180.jpg 42.000 Plattenbauwohnungen auf 472 ha Fläche: das ist Petržalka, die Trabantenstadt von Bratislava. Nur selten verirren sich ausländische Besucher_innen hierhin, so etwa Wenzel Müller (Text und Fotos).   ...
Vorstadt - Wenzel Müller 29.03.2016 mehr lesen +

Fokus auf Veränderung

Architekturfotografie: Gotteshäuser in Garagen, Klonhäuschen und Leere am Land

article_3497_zoom-409_fertig_klein_180.jpg Gebäude im besten Licht zu präsentieren und somit auch deren Planer_innen und Auftraggeber_innen aufs Podest zu stellen, das soll konventionelle Architekturfotografie leisten. Ein erweiterter Architekturbegriff richtet den fotografischen Blick nicht auf Geometrie und Ästhetik, sondern auf Nutzung und Transformation. Jenny Legenstein zu Bildern einer Ausstellung, die gängige Baukunst-Kriterien hinter sich lassen. Foto: Julian Röder; Co...
Vorstadt - Jenny Legenstein 15.03.2016 mehr lesen +

Fruchtbarer Boden für «Investorenarchitektur»

«Wiener Abreißkalender» dokumentiert Umgang mit historischer Bausubstanz

article_3413_buch_180.jpg Er stehe dazu, dass ihm moderne Architektur in der Regel nicht gefalle, Ausnahmen bilden etwa das Berghotel Ještěd (Architekt Karel Hubáček, Anm.) bei Liberec in Nordböhmen oder der BMW-Turm in München des österreichischen Architekten Karl Schwanzer.
Vorstadt - Reinhold Schachner 06.01.2016 mehr lesen +

Menschen, die für Schlote brennen

Eine Internet-Initiative sammelt die Verluste an Industriekultur

article_3187_schlote_markus_mráz_180.jpg Markus Mráz ist Polizist. Seine detektivische Kompetenz bringt er aber eher nach Dienstschluss zum Tanzen. Als ausgebildeter Hydrogeograf «seziert» er Leichen: die Leichen der Industriearchitektur in und rund um Wien. Robert Sommer über eine Obsession, die uns auch darauf aufmerksam macht, wie einseitig in Wien das denkmalschützerische Interesse auf die Pracht- und Macht-Architektur der «herzeigbaren» Stadtteile fokussiert ist. Foto: schlot.at ...
Tun & lassen - Robert Sommer 04.08.2015 mehr lesen +

Die Megastädte explodieren

Die Ströme der Wandernden aus Not tangieren nicht Städte wie Wien, aber ...

article_3180_megastaedte_rua_arquiteto_180.jpg Eine Stadt wie Wien könne nicht mehr funktionieren, nicht mehr gut verwaltet werden, wenn die Zahl der Flüchtlinge eine «tolerierbare» Grenze überschreite, entnehmen wir den Medien und den politischen Statements. Robert Sommer nach einem Ausstellungsbesuch im Museum für angewandte Kunst (MAK), wo unter anderem innovative Projekte «taktischer Städteplanung» für sich ungleich rascher als Wien ausdehnende Megastädte zu sehen sind. Illu:  RUA A...
Artistin - Robert Sommer 04.08.2015 mehr lesen +

Ein Haus in Margareten

20 Jahre AUGUSTIN: Jahrgang 2006 – Ein Blick in die Geschichte der AUGUSTIN-Adresse

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Eineinhalb Jahre bevor der Augustin ins Hofgebäude der Anschrift Reinprechtsdorfer Straße 31 im fünften Bezirk gezogen ist, hatte er dort bereits einen dienstlichen Termin. Es galt von der Eröffnung des «Thara-Haus» zu berichten. Um noch mehr von der Geschichte unserer aktuellen Adresse zu erfahren, engagierten wir dafür den Historiker Anton Tantner.

Foto: Lisa Bolyos


Vorstadt - Anton Tantner 09.06.2015 mehr lesen +

Steine statt Blumen

Die Renovierungsarbeiten am jüdischen Friedhof in der Seegasse dauern an

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Versteckt zwischen hohen Häusern, von der Straße nicht einsehbar, liegt in der Rossau, einem Teil des neunten Wiener Gemeindebezirks, ein wahres Juwel: der älteste erhaltene jüdische Friedhof der Stadt. Maria Gornikiewicz (Text und Fotos) hat ihn trotz oder wegen der Renovierung aufgesucht.


Vorstadt - Maria Gornikiewicz 31.03.2015 mehr lesen +

Regionalpolitik in Niederösterreich - gut, aber aus

Über gute und schlechte, keine und echte Regionalpolitik

article_2612_regionalp@robertsommer_180.jpg Es gibt nicht nur benachteiligte Menschen, sondern auch benachteiligte Gebiete. Darum geht es sich nicht aus, für alle Gebiete dieselbe Politik zu machen. Besonders schwächere Regionen brauchen Unterstützung dabei, ihr Potenzial zur Entfaltung zu bringen: Das nennt man gelungene Regionalpolitik. Wie die aussehen könnte, schlägt folgender Text vor, der für eine «Volksuniversität» in Waidhofen an der Thaya entstanden ist. Foto: Robert Sommer ...
Tun & lassen - Bernhard Schneider 18.09.2014 mehr lesen +

Unbrauchbar, dafür teuer

Doch keine Schirennen in Schönbrunn, lautete eine Meldung Anfang September, obwohl Peter Schröcksnadel und Michael Häupl diese Idee unterstützt hätten. Das Mitleid mit den beiden hält sich in Grenzen, ist aber ein guter Anlass, mal zu schauen, was die Stadt Wien bei der Errichtung von Anlagen für sogenannte Randsportarten so anstellt. Zwei Fälle zeigen peinliche Parallelen: unbrauchbares Produkt mit viel zu hohen Kosten, weil Unternehmen, die kei...
Vorstadt - 17.09.2014 mehr lesen +

Der Leerraum der Stadt

Nora Amélie Sahr bespielt mit dem «Kong Wen» Straßen

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Von einem chinesischen Lastendreirad begleitet führte Nora Amélie Sahr einen Grätzelspaziergang durch das Fasanviertel im dritten Wiener Gemeindebezirk. Der Augustin flanierte mit und wollte von der angehenden Architektin wissen, welche Wege ein chinesisches Lastenrad in Wien einschlagen könnte.

Foto: Irmgard Derschmidt


Vorstadt - Reinhold Schachner 21.07.2014 mehr lesen +

Die Stadt ist ein lebendiges Wesen

Im Gespräch: Ein Shoppingcenter-Architekt, der Shoppingcenter kritisiert

article_2514_shopping_180.jpg Vor fünfundvierzig Jahren baute Walter Brune eines der ersten großen Shoppingcenter in Deutschland. Einige Jahre später erkannte er, wie sich Shoppingcenter auf Städte auswirken. Brune, der gerne als der deutsche Victor Gruen bezeichnet wird, tritt heute als Shoppingcenterkritiker auf. Gemeinsam mit dem Stadtplaner Holger Pump-Uhlmann gab er mehrere Bücher heraus, demnächst erscheint die Streitschrift «Factory Outlet Center - Ein neuer Angriff au...
Tun & lassen - Lisa Bolyos, Ulli Gladik 30.04.2014 mehr lesen +

Es gibt keine richtige Architektur innerhalb der falschen Bauaufgabe

Vordernberg: Ein Grazer Architekt denkt über den Schubhaftzentrenbau nach

article_2513_vordernberg_180.jpg Als zu Beginn des Jahres anlässlich der Eröffnung des Schubhaftzentrums in Vordernberg erste Fotos veröffentlicht wurden, war ich zunächst irritiert. Es waren Aufnahmen, wie man sie als Architekt aus diversen Fachzeitschriften und Magazinen kennt. Abgebildet waren schöne helle Räume, eine angenehme Materialauswahl, sorgfältig überlegte Details. Im Großen und Ganzen eine Architektur, wie es «state of the art» jüngerer, guter Architekturbüros ist. ...
Tun & lassen - 30.04.2014 mehr lesen +

Blau-rot, nicht schwarz ist der Tod

Wahrlich eine Tourist_innenattraktion: der «Cimitirul Vesel» (= Fröhliche Friedhof)

article_2515_friedhof_180.jpg Fährt man durch die rumänische Region Maramure?, sieht man über Land viele Wiesenfriedhöfe ohne Zäune und Mauern am Rande der Dörfer. Hübsch anzusehen in dieser hügeligen Gegend, aber nicht zu vergleichen mit dem bekanntesten in der Ortschaft Sapinta (auch S?pân?a), dem «Fröhlichen Friedhof».
Vorstadt - Maria Gornikiewicz 30.04.2014 mehr lesen +

4. Akt: Also sprach der Dachs

Diese Stadt ist anders eine Häuslbauerfarce

Rita Monaldi und Francesco Sorti, ein Schriftstellerpaar aus Italien, haben sich in einem idyllischen Teil Wiens, am Fuße des Schafberges, ein Haus gebaut. Möglicherweise ist es das Haus, um das es in diesem vierten Teil der Häuslbauerfarce «Diese Stadt ist anders» geht. Möglicherweise ist die Stadt Anderswo nur ein Pseudonym. Möglicherweise heißt der Wohnbaustadtrat dieser Story, Ludwig van Beton, in Wirklichkeit ganz anders. Möglicherweise ist ...
Artistin - Rita Monaldi und Francesco Sorti 03.09.2012 mehr lesen +

1. Akt: Diese Stadt ist anders!

Eine Häuslbauer-Farce in Romanform von Monaldi & Sorti

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Zwei Marsmenschen aus Italien

«Dies ist also das Grundstück? Sehr gut, das Haus baue ich Ihnen. Ja, ich garantiere Ihnen sogar, dass es in einem Jahr fertig sein wird. Hier kommt der Eingang hin. Die Treppe legen wir nach links. Wo wollen Sie die Küche haben?»
Artistin - Rita Monaldi und Francesco Sorti 21.08.2012 mehr lesen +

Architekt_innen sind doch Menschen

Ohrwurm

Das Neue ist immer wieder eine verführerische Kategorie. So erwarte ich mir stets aufs Neue von relativ neuen, öffentlich zugänglichen Gebäuden eine tatsächliche Barrierefreiheit. Doch sehen Sie selbst, denn ich lade Sie zu folgendem Abenteuer ein:
Artistin - Elisabeth Prinz 23.07.2012 mehr lesen +

Volumensfetischismus

Gegenüber dem Schwedenplatz ist alles in Raiffeisen-Hand – Aspekte der Raiffeisendominanz (Teil 15)

Mitten in der Stadt hat die «Bauernselbsthilfe-Organisation» Raiffeisen nicht etwa fruchtbare Äcker geschaffen, muss sie auch nicht; an der Leopoldstädter Seite des Donaukanals wurde die «Raiffeisen-Meile» geschaffen. Der Augustin sprach darüber mit dem Autor des stadtplanungskritischen Standardwerks «Wer baut Wien?», Reinhard Seiss. Das Buch beschreibt die freiwillige Aufgabe von stadtplanerischen Gestaltungsbefugnissen des zuständigen Ressorts ...
Tun & lassen - Clemens Staudinger 18.05.2011 mehr lesen +

Advent, Advent, der Aufstand pennt?

«Die Menschen reden wieder miteinander» das ist die Lehre aus Stuttgart

article_1608_stuttgart2_180.jpg Am 11. Dezember wird der «zivile Ungehorsam», der in Stuttgart inzwischen allgemein als anständiges Gebaren gilt, einmal mehr die Form einer Großdemonstration annehmen. Die Schlichtungsgespräche zwischen GegnerInnen und BefürworterInnen des Bahnhofsprojekts hatten bewirkt, dass es in Stuttgart relativ ruhig war. Zudem hatte sich in den letzten Wochen die zivilgesellschaftliche Widerstandsenergie zum Atommülltransport nach Gorleben hin orientiert....
Tun & lassen - Tito Behr 22.11.2010 mehr lesen +

Ich bin ein Stehaufmanderl

Sängerknabenverein überhäuft ParkschützerInnen mit Klagen. Darunter Eva Hottenroth

article_1496_augartenspitz_180.jpg Auch am Augartenspitz zeigt der «Rechtsstaat» Österreich sein realistisches Gesicht. Während immer anschaulicher wird, dass sämtliche Bauvorbereitungsarbeiten rechswidrig sind, werden die seit Jahren friedlich für den Erhalt des denkmalgeschützen, historischen Parks Augarten kämpfenden AktivistInnen unter dem Motto Gegner fertig machen schnell den Bau durchdrücken wenn nötig über Leichen gehen mit einer Flut von Klagen überhäuft. Darunter Eva H...
Artistin - Josef Spitzwieser 21.04.2010 mehr lesen +

Der Palast, der nicht Palast bleiben durfte

Heute kann Udo Lindenberg hier nur mehr auf die Wiese pinkeln

article_1429_Palast3_Aug2006_180.jpg «So deutsch ist das höchste Haus der Welt», titelt Anfang Jänner der Spiegel. Das Haus, das fast einen Kilometer hoch ist. Der Burj Chalifa in Dubai. Was hat das mit Mario Langs Fotochronik vom Abriss des Palastes der Republik im ehemaligen Ostberlin zu tun. Man ahnt es. Die Stahlträger des Palastes, in dem die DDR-Volkskammer tagte und in dem sich das Volk (Ausnahme: die Punks der DDR) vergnügte, z. B. beim legendären Udo-Lindenberg-Konzert 1983...
Dichter Innenteil - Robert Sommer 27.01.2010 mehr lesen +

Das Lerchenfeld ist ein Begriff

Über eine Strasse, die kein Identitätsmarketing und kein Branding braucht

"Im Ort liegt auch ein Mehrwert. Das Lerchenfeld ist ein Begriff", sagt Estela Tschernutter, die seit vielen Jahren eine derjenigen ist, die das Gesicht des Weltladens an der Lerchenfelder Straße mitbestimmt. Heuer feiert der Weltladen sein 20-jähriges Jubiläum. An einer Straße wie dieser seinen 20er begehen zu können, dazu gehört einiges: Durchhaltevermögen, Energie, Kreativität, Veränderungsbereitschaft, Kommunikation, nicht zuletzt ein ausdau...
Tun & lassen - Elke Krasny 04.11.2009 mehr lesen +

Die Lenikus-Lücke

"Ein Gieriger bleibt ein Gieriger, auch wenn er tausendmal Ute Bock sagt"

«Bei geschlossenen Fenstern und gedecktem Dach steht das Haus noch locker weitere hundert Jahre», sagte der Denkmalschutzbeamte vor dem Haus Wien 7, Sigmundsgasse 5. Leider hat jemand ein paar Ziegel aus dem Dach entfernt und die Fenster herausgerissen. Leider könnte da bald eine Baulücke klaffen. ...
Tun & lassen - Robert Sommer 28.09.2009 mehr lesen +

Statt zerstören vergolden

Ein Wiener Bahnhof in den letzten Zügen

Warum wurde der Südbahnhof immer so schnell zu einem unbeliebten Ort, dass er in seiner Geschichte dreimal komplett abgerissen wurde? War der Süden früher Ort der Sehnsucht, so wird er heute ähnlich dem Osten mit Flüchtlingen, Roma, Wanderarbeitern und Armut verbunden. Was folgt: ein riesiger Haupt- oder Zentralbahnhof mit integrierter Shopping-Meile. ...
Tun & lassen - Kerstin Kellermann 15.09.2009 mehr lesen +

Heterogenes Tal in der Stadt

Raumplaner auf der Suche nach Unorten am Wienfluss

Das Wiental soll an Attraktivität zulegen bzw. stärker ins Bewusstsein der AnwohnerInnen gerückt werden das sind Vorhaben der Wiental ArbeitsGruppe Gebietsbetreuungen (WAGG). Seit zwei Jahren arbeitet sie als Vernetzungsstelle und wünscht sich, dass die Bevölkerung das Angebot des niederschwelligen Zugangs (sowohl physisch als auch online) auch nützt und sich in der Gestaltung des eigenen Lebensraumes einbringt. ...
Tun & lassen - Reinhold Schachner 03.06.2009 mehr lesen +

Katharina gehört allen

In Zagreb versammelt: Modelle angewandter Bürgermitbestimmung

Im Rahmen des Projekts Operation Stadt fand zwischen 4. und 7. Dezember in Zagreb eine internationale Konferenz mit dem Titel The Neoliberal Frontline: Urban Struggles in Post-Socialist Societies statt. Eingeladen waren StadtforscherInnen, ArchitektInnen und AktivistInnen aus Europa und den USA. ...
Tun & lassen - Ulli Gladik 14.01.2009 mehr lesen +

Das Geld siegt, wie gehabt

Die Stadt des Kindes, einst realisierte Utopie, fällt Baggern zum Opfer

Die Stadt des Kindes war das Paradies und der Rettungsanker schlechthin. Sie hat mich gelehrt, nicht aufzugeben, weiter zu machen, aufzustehen. Sie hat mich gerettet und tausende andere Kinder auch, erinnert sich Michaela K. an ihre Jugendjahre. Vor sechs Jahren haben die letzten Kinder das Areal im 14. Bezirk verlassen. Seit Ende August dieses Jahres ist die Demontage der einstigen sozialutopischen Musteranlage in vollem Gange. Eine symbolische...
Tun & lassen - Miriam Schwarz 26.09.2008 mehr lesen +

Brücke der Freundschaft

Entdeckt beim AtelierRundgang: Der bulgarische Filmemacher K. Stoyanov

Gegebene Strukturen für neue Zwecke nutzen: Bei freiem Eintritt konnten ein sonniges Wochenende lang vor allem im zweiten Wiener Gemeindebezirk 86 Spielorte zeitgenössischer Kunst besucht werden. Ein Lokalaugenschein.
Artistin - Kerstin Kellermann 15.05.2007 mehr lesen +

Aus der Platanenperspektive

Hände weg vom Lueger-Platz

Ein Tiefgaragenprojekt am Lueger-Platz erregt die Gemüter. Schließlich gibt es schon mehr als zwanzig geförderte Großgaragen in der City, die zumeist nicht ausgelastet sind. Noch dazu befürchten viele, die wunderschöne Platane könnte dabei zu Schaden kommen. Sie selbst fürchtet das auch und gewährte deshalb dem Augustin ein Exklusivinterview ....
Tun & lassen - Karin Jahn 15.12.2006 mehr lesen +
Kategorie: Thema :: Architektur Seite: 1