Kategorie: Thema :: Kultur Seite: 1 2 3 4 5 6 7

Das höchste Haus der Steiermark

Aufgebaut wie ein klassischer Gutshof:

article_3977_sender_180.jpg Der Sender Dobl ist der letzte noch erhaltene Mittelwellensender in Österreich und ein kleines Radiomuseum. Während der Nazizeit sendete er Propaganda bis an die Afrikafront, meldet Chris Haderer (Text und Fotos).
Vorstadt - Chris Haderer 13.03.2017 mehr lesen +

In Wien wenig Neues

Stadtbürger_innenschaft: Teil 4/4, Wien

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Urban Citizenship in Wien? Wahlrecht für alle? Recht auf Schlaf unabhängig vom Reisepass? Christof Mackinger hat sich umgehört, welche Initiativen schon jetzt an einer «Stadt für alle» arbeiten.

Foto: Interventionistische Linke Wien


Tun & lassen - Christof Mackinger 27.02.2017 mehr lesen +

Eine Stadt erfindet sich neu

Addis Abeba: Flanerien durch eine Megacity

article_3900_addis_180.jpg In Addis Abeba wird «Stadtentwicklung» neu definiert. Mit einem Affenzahn werden die Armen an die Ränder gedrängt, das Zentrum soll in neuem Glanz erstrahlen. Lisa Bolyos (Text und Fotos) hat sich darüber trotz Baustellenlärm mit Restaurantbesitzerinnen, Architekten und Künstlerinnen unterhalten.
Vorstadt - Lisa Bolyos 31.01.2017 mehr lesen +

Entdeckung im Stift Klosterneuburg

Chill-out-Lounge für Augustiner-Chorherren?

article_3899_stift2_180.jpg Eine Parallelwelt sollen sich die Mönche des Augustiner-Chorherren-Stiftes Klosterneuburg in den Dachbodenzonen des riesigen Gotteshauses geschaffen haben.  Robert Sommer fasst die bisherigen Forschungsresultate zusammen.
Vorstadt - Robert Sommer 31.01.2017 mehr lesen +

Wenn der Mittelstand einen Wutausbruch hat

Josef Hader über bürgerliche Arbeitslose und «wilde Mäuse»

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Der Mittelschicht fühlen sich alle zugehörig, sagen Umfragen. Was passieren kann, wenn ein klassischer Mittelständler seine Arbeit verliert und mit seiner Wut nicht mehr klarkommt, erzählt Josef Hader in seinem Film «Wilde Maus». Mit Jürgen Plank und Robert Fischer sprach er übers Filmemachen, über Wutbürger_innen und über Solidarität.

Fotos: Carolina Frank


Artistin - Robert Fischer 31.01.2017 mehr lesen +

Wer hier wohnt, gehört hierher

Stadtbürger_innenschaft: Teil 1/4, New York

article_3885_new_york_180.jpg Stadtbürger_innen? Urban Citizenship? Herzlich willkommen in der Stadt, die allen Bewohner_innen Zugang zu ihren Bibliotheken, Behörden und Krankenhäusern bietet! Mit einem Ausweis, der die Stadtbürger_innenschaft nachweist – nicht mehr und nicht weniger. Auf diesen Seiten fragen wir in vier Städten nach, wie so ein Modell funktioniert oder in Zukunft funktionieren könnte: In New York waren Henrik Lebuhn (Text) und Megan Saperstein (Fotos)....
Tun & lassen - Henryk Lebuhn 17.01.2017 mehr lesen +

Eine Pforte der Kunst im Stillstand-Grau

Zwischen Großstadtgehabe und Isolation: Kaliningrad

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Kaliningrad, das ehemalige Königsberg, zeigt sich grau an diesem Nachmittag. Doch durch die winterliche Farbpalette und die Atmosphäre des Stillstands blitzt ein
junges, ambitioniertes Kunstprojekt: Art Vorota, die Galerie im Sackheimer Tor. Marita Gasteiger besuchte die russische Exklave.

Foto: Dorian Jędrasiewicz


Vorstadt - Marita Gasteiger 17.01.2017 mehr lesen +

Denkmal als Spiegel der Synagoge

Am Judenplatz: Bilderausstellung von Adolf Frankl in Gefahr

article_3853_artforum_180.jpg Ein Denkmal für Shoah-Opfer, die österreichweit einzige Bilderausstellung eines Auschwitz-Überlebenden, das Museum und die Reste einer mittelalterlichen Synagoge machen derzeit den Wiener Judenplatz aus.  Das Ergebnis ist eine Mischung von Kunst mit archäologischen Funden. Was fehlt, sind Übergänge zu anderen Orten der Stadt – wie zum künftigen, enorm geschrumpften «Haus der Geschichte». Von Kerstin Kellermann (Text), Mehmet Emir (Fotos) und...
Vorstadt - Kerstin Kellermann 20.12.2016 mehr lesen +

Kein Punsch fürs Lumpenproletariat

Offener Brief an die Mitarbeiter_innen der «Gruft»

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Vorweihnachtszeit ist Punschzeit! Auch das Obdachlosen-Betreuungszentrum «Gruft» betreibt einen Punschstand auf der Mariahilfer Straße. Ganz gegen den weihnachtlichen Geschäftssinn gilt für manche Besucher_innen die Prohibition. Das Augustin-Team wollte wissen, warum. Ein Brief an die Kolleg_innen.

Illu: Karl Berger


Tun & lassen - 06.12.2016 mehr lesen +

«Wir sind nicht dazu da, es bequem zu haben»

Kunst & Kind, Teil 3: Lore Heuermann

article_3831_kunstundkind__180.jpg Was tun, wenn dem Künstler-Mann das Leben mit Kindern «zu bürgerlich» wird?  Wovon leben alleinerziehende Künstlerinnen? Kunsthandwerk, Lohnarbeit, Tauschhandel – «Ich habe allerlei gemacht, um zu Geld zu kommen», erzählt Lore Heuermann im Gespräch mit Saskya Rudigier. Die einstige Präsidentin der IG Bildende Kunst arbeitete als Grafikerin, Installateurin und Performerin, zog «nebenher» drei Kinder groß und plädiert für mehr Solidarität unte...
Artistin - Saskya Rudigier 06.12.2016 mehr lesen +

«Ich bin im Zweifelsfall für den Sprung ins kalte Wasser»

Kunst & Kind, Teil 2: Georg Frauenschuh

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Beeinflussen Kinder das Bild, das man malt?  Was sagt die Volksschule, wenn das Kunststipendium nach China ruft? Und sind die Kinder der Ausgleich zum Kunstschaffen, oder ist umgekehrt die Kunst die Erholung von den Kindern? Saskya Rudigier spricht mit drei Künstler_innen über die Kombination von Kunst & Kind – diesmal: Georg Frauenschuh.

Fotos: Carolina Frank


Artistin - Saskya Rudigier 08.11.2016 mehr lesen +

Botschaften auf Häusern

Ein Buch zur Geschichte und Ästhetik der Außenwerbung in Wien

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Es ist kaum noch zu lesen: «Moderne Wohnkultur Franz Zand» steht auf der Feuermauer des Hauses Brünner Straße 116 in Floridsdorf geschrieben.

Foto: Daniel Gerersdorfer (gefunden in der Kreuzgasse, 1180 Wien)


Vorstadt - Reinhold Schachner 26.10.2016 mehr lesen +

Traumstandort Matteottiplatz

Kunstschule Wien und die Privatuni Webster – ein Dilemma

article_3769_mateotti_180.jpg Die Geschichte der Kunstschule Wien ist eine Geschichte des Kampfes gegen Bildungsprivilegien. In der Politik herrscht die Meinung vor, dieses Anliegen könne nun abgehakt werden. Die wiedergegründete Kunstschule Wien wird deshalb von den potenziellen öffentlichen Subventionsgebern vernachlässigt. Die Webster University, eine Wirtschaftsmanagerakademie US-amerikanischer Herkunft, bot sich als Retterin an. Von Robert Sommer (Text) und Mehmet Emir (...
Artistin - Robert Sommer 26.10.2016 mehr lesen +

Ein Guglhupf für die Gasse

«Permanent Breakfast» als Methode, das Gesprächsklima zu entdramatisieren

article_3750_breakfast_schmal_180.jpg Wie ticken die Menschen, zu denen wir nur schwer Zugang haben?  Das können wir nur wissen, wenn wir uns den Zugang verschaffen. Empfehlenswert ist, einen reich gedeckten Frühstückstisch auf den Gehsteig einer x-beliebigen Straße zu stellen und die Vorbeigehenden zu Kaffee und Guglhupf einzuladen – nach der Methode «Permanent Breakfast» (© Friedemann Derschmidt). Drei Begegnungen beim Frühstücken vor dem Perinetkeller, notiert von Robert Somm...
Tun & lassen - Robert Sommer 11.10.2016 mehr lesen +

Wie Kunst und Kind zu schaffen sind

Kunst & Kind, Teil 1: Borjana Ventzislavova

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Was machen Künstler_innen, wenn das Baby lauter brüllt als die Muse? Wo kann man im Bewerbungsformular zum Auslandsaufenthalt ankreuzen, wie viele Kinder im Gepäck sind? Und lässt sich mit Kunst überhaupt genug verdienen, um die Gschroppen satt zu kriegen? Saskya Rudigier befragt drei Künstler_innen über die Kombination von Kunst & Kind. Die erste ist Borjana Ventzislavova.

Fotos: Carolina Frank


Artistin - Saskya Rudigier 11.10.2016 mehr lesen +

Ist das Kunst? Und kostet das was?

60 Jahre Interessensvertretung der bildenden Künstler_innen

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In der Gumpendorfer Straße prangen knallrote Buchstaben: IG Bildende Kunst. Vor nunmehr sechzig Jahren haben bildende Künstler_innen sich ihre eigene Interessensvertretung organisiert. Was daraus geworden ist, hat Lisa Bolyos sich vor Ort angesehen und dabei auch ein bisschen im Archiv gekramt.

Bild: Eva Dertschei


Artistin - Lisa Bolyos 27.09.2016 mehr lesen +

Superheroes für AUGUSTIN

article_3714_ash_180.jpg Unser ruheliebender Held von Seite 3, der Gustl, hat sich aufgerafft und sich von seiner geliebten Parkbank erhoben, um sich im Kreis seiner Kolleg_innen Captain Austria Jr., Lady Heumarkt, Donauweibchen und dem Bürokrat, also der Actionstartruppe Austrian Superheroes («ASH»), porträtieren zu lassen.
Artistin - 27.09.2016 mehr lesen +

Viertel ohne Eigenschaften

Die HafenCity und ihr hartnäckiges Klischee der Leere

article_3700_viertel_ohne_eigenschafte_180.jpg Hamburg, die Stadt der Gestrandeten, die sich unter den Brücken zusammenfinden. Davon war in der Ausgabe 419 die Rede. Diesmal geht´s um andere Minderheiten: um die, die sich eine Wohnung in der HafenCity leisten können. Robert Sommer (Text und Fotos) über einen Stadtteil ohne Eigenschaften.
Vorstadt - Robert Sommer 13.09.2016 mehr lesen +

Schleichende Veränderungen

Lokalaugenschein im «eher schlechtgeredeten» Böhmischen Prater

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Totgesagte leben länger: In den Böhmischen Prater verirren sich neuerdings sogar Tourist_innen. Chris Haderer (Text und Fotos) besuchte den kleinen und unterschätzten Bruder des weltberühmten Wurstelpraters.


Vorstadt - Chris Haderer 13.09.2016 mehr lesen +

Cu vi parolas Esperanton?

Aus der KulturPassage

article_3711_420_dicht_kulturpass_espe_180.jpg Mein heutiger Streifzug führte mich ins Esperantomuseum der Österreichischen Nationalbibliothek, das 1927 ursprünglich als Verein gegründet wurde. Die Sammlung für Plansprachen der Österreichischen Nationalbibliothek ist die größte ihrer Art weltweit. Die Geschichte der Plansprachen, die natürlich nicht nur Esperanto beinhaltet, wird auf kleinem Raum sehr ausführlich nahegebracht und regt zur Beschäftigung mit Sprache an sich an. Foto: Österr. N...
Dichter Innenteil - Desiree Bernstein 12.09.2016 mehr lesen +

«Wir sind der Ortskern!»

Kunst gegen Goldgräber, die Dörfer aufkaufen

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Eine neue Fertighaussiedlung versus leerstehende alte Gebäude entlang der Dorfstraße. Bauern mit Erdäpfelautomaten versus Wohnbaugesellschaften, die ehemalige Feuchtwiesen aufkaufen. Natalie Deewan schrieb in Pixendorf auf die Fassaden, was Dorfbewohner_innen sich nach einem Blick über die Schulter zuflüstern. Eine Reportage von Kerstin Kellermann.

Foto: Christoph Moderbacher


Vorstadt - Kerstin Kellermann 31.08.2016 mehr lesen +

Tanzen bis zum Umfallen – der Stereotype

Am Platz der Menschenrechte wird von nun an Halay getanzt

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Die Gemäuer der Stadt im Rahmen der Wienwoche erzittern lassen. Der Halay City Marathon schlägt mit anatolischen und balkanischen Tanzschritten eine Schneise durch die sich ständig neu formierenden Fronten. Ein Text von Richard Schuberth.

Foto: Blanka Urbanek


Artistin - Richard Schuberth 31.08.2016 mehr lesen +

Der Sandler vom Dienst

Wenn man so aussieht, als wäre man in echt einer, der man eigentlich nur beruflich ist

article_3672_slaby_wdr:eckbert_reinhar_180.jpg Klischees wirken verlässlich. Ein bestimmtes Aussehen genügt, um in einer entsprechenden Schublade zu landen. Bei Herrn Slaby ist der Fall etwas verzwickter: Das Schublade-Sitzen ist sein Nebenjob. Peter A. Krobath hat ihn zum Leben mit Stereotypen «in echt» und am Set befragt. Foto: WDR/Eckbert Reinhardt Bildunterschrift: Auch Harry Rowohlt machte Stereotype zum Job: als bärtiger «Penner» in der «Lindenstraße». ...
Tun & lassen - Peter Krobath 03.08.2016 mehr lesen +

Arbeit ist die Mutter aller Dinge

Die Lokalbahn Wien-Baden und der Arbeitskampf im Süden Wiens

article_3669_bahn_kawei_180.jpg Die Lokalbahn Wien-Baden, auch Wiener Lokalbahn oder Badner Bahn genannt, durchpflügt den Süden Wiens, ist aber in Restwien nahezu unbekannt. Die Geschichte der Badner Bahn ist auch eine Geschichte des Arbeitskampfes, fand Karl Weidinger (Text und Fotos) bei einer Entdeckungsfahrt heraus.
Vorstadt - Karl Weidinger 03.08.2016 mehr lesen +

Kein Kunststoff im Haus der Geister

Im Prater findet man, was anderswo längst ausrangiert wäre

article_3668_prater_mario_lang_180.jpg Von Friedrich Achleitner stammt der Flanier-Tipp, auch im richtigen Prater die Unorte, das Unmodernste, das anderswo längst Ausrangierte, das «Gfäude» zu entdecken. Mario Lang, der den Prater seit Kindheitstagen bestens kennt, fotografierte sein persönliches «Best-of-Gfäudes», und Barbara Huemer (Text) sprach mit der Kuratorin der Prater-Ausstellung.
Vorstadt - Barbara Huemer 03.08.2016 mehr lesen +

Wo die vielen Sprachen wohnen

Die «KUGA» – von der leeren Volksschule zum professionellen Kulturbetrieb

article_3617_kuga_lisa_bolyos_180.jpg In Berlin wurde eine leerstehende Schule von Refugees «instandbesetzt», um sich gegen die Räumung eines Protestcamps zu wehren, in Athen, um eine Antwort auf die Wohnungsnot zu geben, und im burgenländischen Großwarasdorf/Veliki Borištof, weil eine Band einen Proberaum gesucht hat und ein paar Studierte kurz nach der Arenabesetzung aufs Land zurückgekommen sind. Joško Vlašich, Lehrer in Pension, Musiker, Radiomacher und Kulturarbeiter, war von de...
Artistin - Lisa Bolyos 21.06.2016 mehr lesen +

Kunst ohne direkte Eigenschaften

Der Perinet-Keller wird neu eröffnet

article_3599_perinetkeller_180.jpg Einst kunstschafften und wüteten in der Brigittenauer Perinetgasse Nummer 1 die Wiener Aktionist_innen. Fünfzig Jahre später wird der Gewölbekeller wiederbelebt: Das «Institut ohne direkte Eigenschaften» will einen kommerzfreien Raum retten und darin das Rätsel lösen, ob Kunst heute noch provozieren kann – und wenn ja, wen dann und wie. Lisa Bolyos (Text) und Mehmet Emir (Fotos) sind an den Ort des baldigen Geschehens gefahren.
Artistin - Lisa Bolyos 07.06.2016 mehr lesen +

Zwei Welten: Unterschicht und Überbau

Am Donaukanal ist eine Subkultur in Tuchfühlung mit dem großen Kapital

article_3549_donaukanal_180.jpg Geschichte sind Schichtungen, die sich überlagern und Schicht für Schicht erst «die Geschichte» ergeben. Der Donaukanal spiegelt diesen Kultur- und Klassenkampf auf mehreren Ebenen wider, eine These von Karl Weidinger (Text und Fotos).
Vorstadt - Karl Weidinger 26.04.2016 mehr lesen +

«Das Malen war für mich eine Hoffnung»

Bauunternehmer, Flüchtlinge und die Kunst in Klosterneuburg

article_3548_malen_180.jpg Das noch vor dem Linzer Lentos schönste Kunstmuseum Österreichs wird mit erstem Juli zugesperrt. Mit in die Versenkung verschwindet das Atelier für die in der Magdeburg-Kaserne stationierten Flüchtlinge. Haselsteiner überführt die spektakuläre Kunstsammlung nach Wien berichten Kerstin Kellermann (Text) und Haiku Kilian Kupries (Fotos) aus Klosterneuburg.
Vorstadt - Kerstin Kellermann 26.04.2016 mehr lesen +

Gedenken ohne Menschen

Eine kleine Augustin-Museologie, Folge 9: Das Jüdische Museum in Eisenstadt

article_3547_eisenstadt_180.jpg An beiden Enden von Österreich gibt es ein bemerkenswertes Jüdisches Museum: im Westen Hohenems, im Osten Eisenstadt. Letzteres ist das älteste bestehende seiner Art, hat eine hauseigene Synagoge und ist – fast schon ein bisschen zu malerisch – im Stadtteil Unterberg gelegen. Lisa Bolyos (Text und Fotos) hat bei ihrem Besuch nicht nur Stadtgeschichte gelernt, sondern auch erfahren, dass man sie erjoggen kann.
Vorstadt - Lisa Bolyos 26.04.2016 mehr lesen +

Die Verweigerung des Grundlegenden

Eine Ausstellung über die bürgerliche Entrechtlichung

article_3544_buerger_180.jpg Wenn der vielzitierte «Turnschuh über euer scheiß Mittelmeer» (Die goldenen Zitronen) weniger Einreiseprobleme hat als der Mensch, stimmt doch irgendetwas nicht. In der Ausstellung «As Rights Go By» fragen Künstler_innen, Aktivist_innen und Wissenschaftler_innen, wie uns diese Verweigerung grundlegender Rechte passieren konnte – und finden eine Vielzahl von Antworten. Von Vina Yun (Text) und Carolina Frank (Fotos).
Artistin - Vina Yun 26.04.2016 mehr lesen +

«Sie gehen jetzt. Weil ich es sage»

In der Republik Kugelmugel ging es um die Freiheit der Kunst

article_3538_strasse_hannes_wolf_180.jpg Im März 2016 hat sich in Wien eine Schar unterdotierter Kunstschaffender und Kulturinitiativen zusammengerottet, um unter dem Schirm der «IG Kultur Wien» und dem Motto «Eine andere Kulturpolitik ist nötig» ihren Unmut, ihre Verzweiflung und ihre Forderungen in fünfzehn offenen Briefen an Politik und Administration zu formulieren. Einer dieser Briefe kritisierte die bürokratischen Schikanen gegen künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum. ...
Artistin - Robert Sommer 10.04.2016 mehr lesen +

Die Kollektion der gebrochenen Herzen

Eine kleine Augustin-Museologie, Teil 8: Das Museum of Broken Relationships in Zagreb

article_3516_augustin_410_museum_180.jpg Im Zentrum von Zagreb steht das Museum der zerbrochenen Beziehungen. Klingt kitschig? Ist es aber nicht. Lisa Bolyos (Text und Fotos) ist südwärts gefahren, um sich die Relikte vergangener Liebesgeschichten aus der Nähe anzuschauen und dem Museum bei der Gelegenheit ein Sammlungsstück zu überbringen. ...
Vorstadt - Lisa Bolyos 29.03.2016 mehr lesen +

«Da fahrt der Bagger drüber»

Greift ein Wiener Wirtshaus-Sterben um sich?

article_3449_wirtshaus_180.jpg Der beliebte Heurige auf der Alszeile in Dornbach muss einem Wohnhaus weichen. Für den Adlerhof in der Burggasse, den vor allem Fußball-Fans schätzen, wird gerade ein_e Nachfolger_in gesucht. Die Gastwirte Susanne Fichtner und Stefan Giczi erzählten Kerstin Kellermann (Text) und Kilian Haiku Kupries (Fotos) von ihrem arbeitsreichen Leben in der Gastronomie.
Vorstadt - Kerstin Kellermann 02.02.2016 mehr lesen +

Unbequeme Holzköpfe

Eine kleine Augustin-Museologie, Teil 6: das Puppenmuseum in Pilsen

article_3447_puppenmuseum_lisa_bolyos_180.jpg Dass das Puppenspiel in Böhmen eine lange Tradition hat, ist den meisten bekannt. Aber haben Sie schon einmal den Mechanismus bedient, damit so eine Holzfigur ihre Augen verdreht? Und kennen Sie die Biographien jener, die den Marionetten Leben eingehaucht haben? Lisa Bolyos (Text und Fotos) ist nach Pilsen gefahren, um Puppengeschichte zu lernen.
Vorstadt - Lisa Bolyos 02.02.2016 mehr lesen +

Konsumtempel versus Kommunikationsoase

Die Wallensteinstraße hat (noch) eine «Begegnungsqualität»

article_3433_wallenstein_180.jpg Die Regisseurin des Dokumentarfilms «Global Shopping Village» Ulli Gladik (Text und Fotos) besuchte für den Augustin die Brigittenauer Wallensteinstraße, wo trotz der nahen Millennium City viele kleine Händler_innen ihr Glück versuchen.
Vorstadt - Ulli Gladik 19.01.2016 mehr lesen +

Auf der Suche nach Bildern der verlorenen Zeit

Magdalena Steiners Weltliteratur-Comics: Auf Kramer folgt Proust

article_3427_steiner_augustin_tv_180.jpg Bevor er die literarische Moderne mitbegründete, duellierte sich Marcel Proust noch altmodisch mit dem Kritiker seines Erstlings. Wenn er dabei draufgegangen wäre, hätten Joyce und Kafka die Moderne zu zweit begründen müssen – und die Malerin Magdalena Steiner hätte sich einen anderen Autor, eine andere Autorin für die Fortsetzung ihrer weltliterarischen Comics im Augustin suchen müssen. Von Robert Sommer. Foto: AugustinTV ...
Artistin - Robert Sommer 19.01.2016 mehr lesen +

Rassismusfreie Zone gesucht

Wie die ÖBB einen Zugführer und seine Kritik loswerden wollen

Die Geschichte des ehemaligen ÖBB-Zugführers Yüksel Yilmaz machte in allen Medien die Runde:  Weil er gegen rassistische Beschimpfungen und sexistisches Verhalten mobilmachte, wurde er entlassen. Dagegen kämpft er vor Gericht. Sonja Henisch ließ sich erzählen, wie der Arbeitsplatz ÖBB sich für Yüksel Yılmaz darstellte – und warum es existenzbedrohend sein kann, sich zur Wehr zu setzen.
Tun & lassen - Sonja Henisch 06.01.2016 mehr lesen +

Ein neues Wertesystem

Das «mo.ë» in der Thelemangasse, Wien 17, passt nicht in die Immobilien-Entwicklung

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Wenn die «wirtschaftliche Verwertbarkeit im Vordergrund steht», hat die nichtkommerzielle Kunst meist schlechte Karten.  Bei Erscheinen dieses Artikels ist das Kulturzentrum «mo.ë» in der Thelemangasse vielleicht schon Geschichte. Christian Bunke hat Mitte Dezember vorbeigeschaut.

Foto: mo.ë


Vorstadt - Christian Bunke 06.01.2016 mehr lesen +

Schöne Leichen im Keller

Eine kleine Augustin-Museologie: Folge 5 – Das Bestattungsmuseum am Zentralfriedhof

article_3414_zentralfriedhof_180.jpg Was trug man bei Sisis finalem Good-bye? Seit wann ist Haydns Kopf wieder da? Und wie viele Leute sind eine Familie, wenn es ums Familiengrab geht?  Im Bestattungsmuseum wird den letzten Fragen gefrönt. Lisa Bolyos (Text und Fotos) hat sich ins Kellergeschoß begeben, um den Toten auf Augenhöhe zu begegnen.
Vorstadt - Lisa Bolyos 06.01.2016 mehr lesen +

Alles muss sichtbar sein/werden/bleiben

Partnerschaft im Souterrain: Modelabel «Wiener Unart» und die «Graphikkinder»

article_3411_unart_mehmet_emir_180.jpg Passsant_innen vor dem Haus Linke Wienzeile 108 wegen der großen Kellerfenster guten Einblick haben, strahlt etwas Müßiggängerisches, aber auch etwas durchaus Arbeitsames aus;  etwas Spielerisches und Geselliges, aber auch Hingabe und Unternehmensgeist. Mehmet Emir (Fotos) und Robert Sommer (Text) besuchten ein Künstler_innenkollektiv im 6. Bezirk.
Artistin - Robert Sommer 06.01.2016 mehr lesen +

Die Sprachensprecherinnen

Dolmetscher_innen als Teil einer Willkommenskultur – zwei Porträts

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Marhaba! Salaam! Für viele ankommende Refugees sind Dolmetscher_innen nicht bloß Übersetzer_innen, sondern auch emotionale Bezugs- und Vertrauenspersonen. Vina Yun hat zwei von ihnen getroffen.

Foto: Carolina Frank


Tun & lassen - Vina Yun 24.11.2015 mehr lesen +

Linke Seite Ostsee

Mit dem Faltrad von Danzig nach Riga

article_3339_faltrad_mario_lang_180.jpg Geschichte erradeln und wunderbare Landschaften erleben. Die Etappe Danzig – Riga war einst Teil des Eisernen Vorhangs und durchmisst inzwischen vier Staaten, die sich allesamt eine neue Identität verpasst haben oder diese noch suchen. Angela Traußnig und Mario Lang (Text, Fotos) haben ihre Räder entfaltet, sind in Polen gestartet, in Lettland gelandet und haben dazwischen unzählige Male die Auslöser ihrer Kameras gedrückt.
Vorstadt - Mario Lang 24.11.2015 mehr lesen +

Die Geschichte vom allerersten Fair-Trade-Roman

Eine kleine Augustin-Museologie: Folge 4 – Das Multatuli-Museum in Amsterdam

article_3338_multatuli_piet_hermans_180.jpg Bevor «Max Havelaar» ein Fair-Trade-Gütesiegel wurde, war es ein Roman. Der Autor Multatuli sagte damit seinen niederländischen Leser_innen schon im 19. Jahrhundert, was er vom Kolonialismus hielt: nämlich nichts. Lisa Bolyos ließ sich durch Multatulis Geburtshaus führen – und ist dabei beinahe die steilen Treppen runtergefallen. Fotografiert hat Piet Hermans von der Amsterdamer Straßenzeitung Z!
Vorstadt - Lisa Bolyos 24.11.2015 mehr lesen +

Räudige Reinprechtsdorfer Hofkultur

Wir stehen kurz vor dem Jahr 2016: Präsentation des neuen Augustin-Kalenders

article_3337_h4_180.jpg Die 13. Ausgabe des Augustin-Kalenders nicht an dem sich anbietenden Freitag, dem 13. November zu feiern, käme einer Sünde gleich. So wurde aus dem unscheinbaren Innenhof der Augustin-Zentrale in der Reinprechtsdorfer Straße für einen Abend und eine Nacht eine Festzone gezaubert, die es mit jedem für ein Rave adaptierten Hinterhof eines aufgelassenen Truckstops in Lappland aufnehmen hätte können. Mit anderen Worten: Ein Hauch von Subkultur wurde ...
Vorstadt - Reinhold Schachner 24.11.2015 mehr lesen +
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