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Einer von der Auslader-Partie

Augustinverkäufer Harald

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Ich stehe jeden Tag um vier Uhr in der Früh auf, denn um halb fünf mache ich bereits ein bisserl Ordnung vor dem Supermarkt, wo ich den Augustin verkaufe.

Foto: Mehmet Emir


Tun & lassen - 27.02.2017 mehr lesen +

In Wien wenig Neues

Stadtbürger_innenschaft: Teil 4/4, Wien

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Urban Citizenship in Wien? Wahlrecht für alle? Recht auf Schlaf unabhängig vom Reisepass? Christof Mackinger hat sich umgehört, welche Initiativen schon jetzt an einer «Stadt für alle» arbeiten.

Foto: Interventionistische Linke Wien


Tun & lassen - Christof Mackinger 27.02.2017 mehr lesen +

Stadt ohne Angst

Stadtbürger_innenschaft: Teil 3/4, Toronto

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Seit genau vier Jahren ist das kanadische Toronto eine «Sanctuary City». Unabhängig von ihren Aufenthaltspapieren sollen alle Bewohner_innen städtische Angebote in Anspruch nehmen können. Der Sieg ist errungen, aber wie rosig sieht die Praxis aus? Lisa Bolyos hat in Toronto nachgefragt.

Foto: Noone is illegal Toronto


Tun & lassen - Lisa Bolyos 14.02.2017 mehr lesen +

TUNMAG: Hausschlapfenpflicht & Bettelverbot

Der Februar begann für die Klasse 4b mit einem Polizeieinsatz: Ausgang der U-Bahnstation Landstraße, am Vormittag des 2. Februar 2017. Die verdutzten Schülerinnen und Schülern der 4b-Klasse des Gymnasiums Kundmanngasse (Wien-Landstraße) werden von einer Gruppe Wiener Polizist_innen belehrt, dass ihr Experiment im Rahmen des Schulspezialprojekts «Zivilcourage» zum Thema «Betteln» gleichzusetzen sei mit dem Delikt des Bettelns von Minderjährigen. R...
Tun & lassen - Robert Sommer 14.02.2017 mehr lesen +

Im Vorgarten Wiens

Flaniermeilen im (noch) nicht so hippen Teil der Leopoldstadt

article_3915_vorgarten_ruth_weismann_180.jpg Wer sagt, dass es Prachtboulevards nur in Innenstädten gibt? Wien hat mindestens zwei in der Vorstadt: die Vorgartenstraße und die Engerthstraße, im Norden des zweiten Gemeindebezirks. Ruth Weismann (Text und Fotos) ist spazieren gegangen und hat einiges entdeckt.
Vorstadt - Ruth Weismann 14.02.2017 mehr lesen +

Calle Cuba

Wie man in Havanna den schnellen Peso macht

article_3913_cuba_franz_indowa_180.jpg Wegen der beengten Wohnverhältnisse (siehe Augustin Nr. 428) ist in Kuba, insbesondere in Havanna, die Straße Lebensraum, Umschlagplatz für Informationen und Anbahnungsort für Geschäfte. Eine Reportage von Franz Indowa (Text und Fotos).
Vorstadt - Franz Indowa 14.02.2017 mehr lesen +

Ein besseres Leben

Augustinverkäuferin Nicoleta

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Zurzeit ist es sehr kalt, aber ich bin dick angezogen. Ich verkaufe Augustin, seit ich den Augustin-Ausweis bekommen habe, also noch nicht sehr lange, ungefähr einen Monat lang. Darüber bin ich sehr froh.

Foto: Mario Lang


Tun & lassen - 31.01.2017 mehr lesen +

Illegalisiert und trotzdem sicher

Stadtbürger_innenschaft: Teil 2/4, Zürich

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Ein Gespenst geht um in Zürich: Die Stadt arbeitet an einer «City Card», die allen Zürcher_innen etwas gleichere Rechte verschaffen soll – unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Die Idee wurde von Aktivist_innen entwickelt, hat Noëmi Landolt vor Ort erfahren.

Foto: Guido Henseler (guidovideo.ch)


Tun & lassen - Noëmi Landolt 31.01.2017 mehr lesen +

Eine Stadt erfindet sich neu

Addis Abeba: Flanerien durch eine Megacity

article_3900_addis_180.jpg In Addis Abeba wird «Stadtentwicklung» neu definiert. Mit einem Affenzahn werden die Armen an die Ränder gedrängt, das Zentrum soll in neuem Glanz erstrahlen. Lisa Bolyos (Text und Fotos) hat sich darüber trotz Baustellenlärm mit Restaurantbesitzerinnen, Architekten und Künstlerinnen unterhalten.
Vorstadt - Lisa Bolyos 31.01.2017 mehr lesen +

Wenn der Mittelstand einen Wutausbruch hat

Josef Hader über bürgerliche Arbeitslose und «wilde Mäuse»

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Der Mittelschicht fühlen sich alle zugehörig, sagen Umfragen. Was passieren kann, wenn ein klassischer Mittelständler seine Arbeit verliert und mit seiner Wut nicht mehr klarkommt, erzählt Josef Hader in seinem Film «Wilde Maus». Mit Jürgen Plank und Robert Fischer sprach er übers Filmemachen, über Wutbürger_innen und über Solidarität.

Fotos: Carolina Frank


Artistin - Robert Fischer 31.01.2017 mehr lesen +

17 Purzelbaum

Augustinverkäufer Dragan

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Heute hab ich schon viel gemacht, ich war bei der Krankenkassa, am Meldeamt und am Arbeitsamt. 

Foto: Mario Lang


Tun & lassen - 17.01.2017 mehr lesen +

Wer hier wohnt, gehört hierher

Stadtbürger_innenschaft: Teil 1/4, New York

article_3885_new_york_180.jpg Stadtbürger_innen? Urban Citizenship? Herzlich willkommen in der Stadt, die allen Bewohner_innen Zugang zu ihren Bibliotheken, Behörden und Krankenhäusern bietet! Mit einem Ausweis, der die Stadtbürger_innenschaft nachweist – nicht mehr und nicht weniger. Auf diesen Seiten fragen wir in vier Städten nach, wie so ein Modell funktioniert oder in Zukunft funktionieren könnte: In New York waren Henrik Lebuhn (Text) und Megan Saperstein (Fotos)....
Tun & lassen - Henryk Lebuhn 17.01.2017 mehr lesen +

Über Unterkunftspolitik

«Airbnb» und «Couchsurfing»: Gastfreundschaftsnetzwerke im Zwielicht

article_3883_unterkunft_robert_sommer_180.jpg Wohnraum-Sharing hat zwei landläufig bekannte Namen: «Couchsurfing» und «Airbnb». Die Ursprünge dieser Internet-Plattformen, die der Tourismusbranche Ohrfeigen verabreichen, sind sympathischer als ihre aktuellen Erscheinungsweisen. Robert Sommer vergleicht die Reaktionen der Stadtregierungen auf das Vermurksen sozialer Ideen durch Wirtschaftsinteressen.
Tun & lassen - Robert Sommer 17.01.2017 mehr lesen +

Schimmel stricken

Strickkunst für die Seele und den schlechten Geschmack

article_3877_stricken_180.jpg Vor mehreren Jahren haben wir an dieser Stelle Klaus Pichlers Fotoband «One Third» vorgestellt: Food Photography mit vielen Schimmelsporen. Pichlers Fotografien haben nicht nur uns, sondern auch eine Strickkünstlerin in der Schweiz inspiriert. Dominique Kähler Schweizer erzählt im Interview mit Lisa Bolyos, warum Hand­arbeit nicht zwingend mit Kunst und Kunst nicht zwingend mit gutem Geschmack zu tun hat. Fotos: Daniel Ammann ...
Artistin - Lisa Bolyos 17.01.2017 mehr lesen +

Armweiberwohnen

Frauen, Altersarmut und die Wiener Wohnfrage

article_3858_weiber_180.jpg Wohnen in Wien, das heißt im internationalen Vergleich: regulierter Mietmarkt, zugänglicher Gemeindebau, verschwindend wenig Obdachlosigkeit.  Wieso sitzt eine Anfangsechzigerin dann bettelnd auf der Straße? Wieso muss eine Pensionistin von einer Couch auf die nächste ziehen? Lisa Bolyos (Text) hat nachgefragt, warum gerade Frauen so oft von Altersarmut betroffen sind und was das mit ihrer Wohnsituation zu tun hat. Illustrationen: Nina Piep...
Tun & lassen - Lisa Bolyos 20.12.2016 mehr lesen +

BIBLIOTICK: Niedriglohn & Langeweile

«Als die Hilfswerke des Viertels auftauchten, um die Mecianer zu unterstützen, war allen klar, dass die Sache diesmal wirklich gelaufen war. Recht auf Wohnen, Restaurants des Herzens, Ärzte der Welt ... je näher einem all diese Hilfswerke auf die Pelle rückten, desto sicherer konnte man sich sein, dass man tatsächlich halstief in der Scheiße steckte.» In Paris gibt es zwischen 1. November und 31. März keine Zwangsräumungen. Weil es offiziell kalt...
Artistin - Lisa Bolyos 20.12.2016 mehr lesen +

Suche Haus, biete Kind

Leihmutterschaft: eine internationale Debatte

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Ein Kinderwunsch ist eine schöne Sache. Aber wie weit gehen Medizin und Gesetz, um ihn zu ermöglichen? Und was bedeutet «Wunschkind» in Zeiten von Leihmutterschaft und Pränataldiagnostik? Eva Maria Bachinger hat sich Leihmutterschaft im internationalen Rahmen angeschaut und plädiert dafür, nicht nur auf die Wünsche der werdenden Eltern zu fokussieren – und auf ihre Geldbörsen.

Foto: Carlos Delegado


Tun & lassen - Eva Maria Bachinger 06.12.2016 mehr lesen +

Kein Punsch fürs Lumpenproletariat

Offener Brief an die Mitarbeiter_innen der «Gruft»

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Vorweihnachtszeit ist Punschzeit! Auch das Obdachlosen-Betreuungszentrum «Gruft» betreibt einen Punschstand auf der Mariahilfer Straße. Ganz gegen den weihnachtlichen Geschäftssinn gilt für manche Besucher_innen die Prohibition. Das Augustin-Team wollte wissen, warum. Ein Brief an die Kolleg_innen.

Illu: Karl Berger


Tun & lassen - 06.12.2016 mehr lesen +

Eine Brise von Erbrochenem

Weihnachten am Spittelberg

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Die Wiener Adventmärkte sind weniger geworden, Punsch-Wahn und Gewinn-Erwartungen sind geblieben.  Das Bettler_innen-Bashing auch. Peter A. Krobath hat sich im Punschnebel zwischen Spittelberg und Karlsplatz herumgetrieben.

Illu: Much


Tun & lassen - Peter Krobath 06.12.2016 mehr lesen +

NACHBAR_INNENSTADT: Verzögerungstaktik

Wir sind alle gemeint! Wir sind alle gemein! Wie sonst sollen wir die forsche Durchsage auffassen, die uns vor allem in den Straßenbahnen fast bei jeder Fahrt einmal, oft auch mehrmals, an den Kopf geworfen wird: «Sie verzögern die Abfahrt. Bitte halten Sie den Türbereich frei.»
Vorstadt - Klaus Federmair 06.12.2016 mehr lesen +

Mein persönliches Manifest

Überlegungen beim Anblick eines von Holzerntemaschinen zerstörten Waldes

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Es kann nicht sein, dass Seeufer und Alpengipfel Privaten gehören. Es kann nicht sein, dass große Waldflächen mit unüberwindbaren Zäunen abgesperrt werden. Ferdinand Zisser aus Vorau (Stmk.) hat beim Schwammerlsuchen in «seinem» Wald wieder einmal einen Wutanfall erlitten.

Foto: Robert Sommer


Vorstadt - Ferdinand Zisser 06.12.2016 mehr lesen +

«Außereuropäische Bevölkerungsgruppen»

Feldforschungen auf der Arabischen Halbinsel

article_3833_arabisch__180.jpg Historisches Bild- und Tonmaterial von der arabischen Halbinsel überließ Walter Dostal (1928–2011) dem Institut für Sozialanthropologie (ISA). Augustin-Mitarbeiter Mehmet Emir betreut das Archiv und stellte eine Fotoauswahl zusammen. Johann Heiss (Text) informiert darüber, wer dieser Walter Dostal eigentlich gewesen ist.
Vorstadt - Johann Heiss 06.12.2016 mehr lesen +

«Wir sind nicht dazu da, es bequem zu haben»

Kunst & Kind, Teil 3: Lore Heuermann

article_3831_kunstundkind__180.jpg Was tun, wenn dem Künstler-Mann das Leben mit Kindern «zu bürgerlich» wird?  Wovon leben alleinerziehende Künstlerinnen? Kunsthandwerk, Lohnarbeit, Tauschhandel – «Ich habe allerlei gemacht, um zu Geld zu kommen», erzählt Lore Heuermann im Gespräch mit Saskya Rudigier. Die einstige Präsidentin der IG Bildende Kunst arbeitete als Grafikerin, Installateurin und Performerin, zog «nebenher» drei Kinder groß und plädiert für mehr Solidarität unte...
Artistin - Saskya Rudigier 06.12.2016 mehr lesen +

Die Familienminimalvariante

Allein ein Kind aufziehen und dabei nicht wahnsinnig werden

article_3813_buch_180.jpg Auf die Frage, warum sie Short Stories schreibe, sagte die Literaturnobelpreisträgerin Alice Munro: Weil sie Kinder großzuziehen hatte. Die machten das Leben zu einer oft unterbrochenen Angelegenheit.
Tun & lassen - Lisa Bolyos 22.11.2016 mehr lesen +

Drei Generationen Kaisermühlen

Kommunale Bautätigkeit: das rote Wien und seine Bauten

article_3810_kaisermuehlen_180.jpg Die Besiedelung des Landes, des Wassers und der Lüfte während der letzten 80 Jahre prägte die Donaustadt. Stadtflaneur Karl Weidinger (Text und Fotos) begab sich auf Spurensuche nach Transdanubien.
Vorstadt - Karl Weidinger 22.11.2016 mehr lesen +

Ein «Erfahrungsort» in Augsburg

Grandhotel Cosmopolis: Leben, Kunstmachen & das Asylverfahren abwarten

article_3794_augsburg_grandhotel_cosmo_180.jpg Unter dem Motto «Stadt der Vielen» ging es beim heurigen «Urbanize Festival» darum, Stadt selbst zu gestalten. Dabei war auch das «Grandhotel Cosmopolis» aus Augsburg – ein Hotel, Lebens- und Arbeitsraum für Gäste mit und ohne Asyl. Raphael Kiczka ergriff die Möglichkeit und sprach mit den drei Hoteliers Julia, Sophia und Stefan über die Möglichkeiten gemeinsamer Erfahrungsräume, Tun auf Augenhöhe und Kunst als Werkzeug gegen die Verwaltung von o...
Vorstadt - Raphael Kiczka 08.11.2016 mehr lesen +

Vom Banker zum Trucker

40-Tonnen-Reisen mit Beethoven zur Begleitung

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Sein Beruf in der Bank machte Jean-Paul Klauser nicht mehr glücklich. Er kehrte dem Karrierekrieg den Rücken und verwirklichte seinen Traum aus Kindertagen, «große Fahrzeuge zu bewegen» und nahm früh morgens LKW-Fahrstunden, bevor er zur Arbeit bei Credit Suisse in Zürich ging. Der Neo-Trucker erzählt im Interview mit Stefan Michel auch über den Genuss von Beethoven im Fahrerhaus.

Foto: Roland Soldi


Vorstadt - Stefan Michl 08.11.2016 mehr lesen +

«Ich bin im Zweifelsfall für den Sprung ins kalte Wasser»

Kunst & Kind, Teil 2: Georg Frauenschuh

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Beeinflussen Kinder das Bild, das man malt?  Was sagt die Volksschule, wenn das Kunststipendium nach China ruft? Und sind die Kinder der Ausgleich zum Kunstschaffen, oder ist umgekehrt die Kunst die Erholung von den Kindern? Saskya Rudigier spricht mit drei Künstler_innen über die Kombination von Kunst & Kind – diesmal: Georg Frauenschuh.

Fotos: Carolina Frank


Artistin - Saskya Rudigier 08.11.2016 mehr lesen +

Zuerst das Vergnügen

Augustinverkäufer Andreas

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Ich feiere bald mein fünfzehnjähriges Jubiläum. Am 12. Dezember 2001 habe ich mich beim Augustin eingeschrieben. Meine Mutter hatte mir das damals geraten, nachdem ich eine Weile beim Stadtgartenamt und bei der Straßenreinigung gewesen bin. Vorerst gestaltete sich für mich das Verkaufen der Zeitung schwierig, aber erfahrene Verkäufer haben mir gesagt und gezeigt, wie man es machen soll.

Foto: Mehmet Emir


Tun & lassen - 26.10.2016 mehr lesen +

Ein knallharter Job

Hans Wurst

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2008 hatte ich das Glück, dass ich in der Arena arbeiten konnte für zwei Jahre. Dadurch habe ich das Augustinverkaufen nicht mehr nötig gehabt.

Foto: Mehmet Emir


Tun & lassen - 11.10.2016 mehr lesen +

Nützliches Eisen

Wider die Dreckklumpen an den Schuhsohlen

article_3747_eisen_180.jpg Im Landesinneren von Bulgarien hat nicht zuletzt der gute alte Schuhabkratzer überlebt. Wenzel Müller (Text und Fotos) ist ihm in Medowina auf Schritt und Tritt begegnet.
Vorstadt - Wenzel Müller 11.10.2016 mehr lesen +

Das «schwarze» Viertel

Wilne – ein Spaziergang durch das jüdische Vilnius

article_3746_schwarzes_viertel_180.jpg Hebräische und jiddische Gedenktafeln, Statuen, eine aktive Synagoge, Stolpersteine:  Wer heute mit offenen Augen durch Vilnius spaziert, kommt an einem nicht vorbei: Die Geschichte der litauischen Hauptstadt ist untrennbar mit der des osteuropäischen Judentums verbunden. Ein Spaziergang von Marita Gasteiger (Text und Fotos).
Vorstadt - Marita Gasteiger 11.10.2016 mehr lesen +

Wie Kunst und Kind zu schaffen sind

Kunst & Kind, Teil 1: Borjana Ventzislavova

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Was machen Künstler_innen, wenn das Baby lauter brüllt als die Muse? Wo kann man im Bewerbungsformular zum Auslandsaufenthalt ankreuzen, wie viele Kinder im Gepäck sind? Und lässt sich mit Kunst überhaupt genug verdienen, um die Gschroppen satt zu kriegen? Saskya Rudigier befragt drei Künstler_innen über die Kombination von Kunst & Kind. Die erste ist Borjana Ventzislavova.

Fotos: Carolina Frank


Artistin - Saskya Rudigier 11.10.2016 mehr lesen +

Viertel ohne Eigenschaften

Die HafenCity und ihr hartnäckiges Klischee der Leere

article_3700_viertel_ohne_eigenschafte_180.jpg Hamburg, die Stadt der Gestrandeten, die sich unter den Brücken zusammenfinden. Davon war in der Ausgabe 419 die Rede. Diesmal geht´s um andere Minderheiten: um die, die sich eine Wohnung in der HafenCity leisten können. Robert Sommer (Text und Fotos) über einen Stadtteil ohne Eigenschaften.
Vorstadt - Robert Sommer 13.09.2016 mehr lesen +

Schleichende Veränderungen

Lokalaugenschein im «eher schlechtgeredeten» Böhmischen Prater

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Totgesagte leben länger: In den Böhmischen Prater verirren sich neuerdings sogar Tourist_innen. Chris Haderer (Text und Fotos) besuchte den kleinen und unterschätzten Bruder des weltberühmten Wurstelpraters.


Vorstadt - Chris Haderer 13.09.2016 mehr lesen +

«Wir sind der Ortskern!»

Kunst gegen Goldgräber, die Dörfer aufkaufen

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Eine neue Fertighaussiedlung versus leerstehende alte Gebäude entlang der Dorfstraße. Bauern mit Erdäpfelautomaten versus Wohnbaugesellschaften, die ehemalige Feuchtwiesen aufkaufen. Natalie Deewan schrieb in Pixendorf auf die Fassaden, was Dorfbewohner_innen sich nach einem Blick über die Schulter zuflüstern. Eine Reportage von Kerstin Kellermann.

Foto: Christoph Moderbacher


Vorstadt - Kerstin Kellermann 31.08.2016 mehr lesen +

Selbstdiagnose: Unterordnungsphobie

Augustinverkäufer Gernot

article_3676_gernot_mario_lang_180.jpg Ich wurde 1964 geboren. Meine Eltern stammten aus dem Waldviertel, zogen aber dann nach Salzburg, wo mein Vater, der beim Bundesheer arbeitete, eingesetzt war. Über die Qualität der familiären Verhältnisse möchte ich mich nicht äußern, ich bitte um Verständnis. Es gibt wohl kaum einen, der eine längere Liste von verschiedenartigsten Jobs vorweisen kann als ich. Die Liste wird so um die 30 Arbeitgeber enthalten. Foto: Mario Lang ...
Tun & lassen - 03.08.2016 mehr lesen +

Der Sandler vom Dienst

Wenn man so aussieht, als wäre man in echt einer, der man eigentlich nur beruflich ist

article_3672_slaby_wdr:eckbert_reinhar_180.jpg Klischees wirken verlässlich. Ein bestimmtes Aussehen genügt, um in einer entsprechenden Schublade zu landen. Bei Herrn Slaby ist der Fall etwas verzwickter: Das Schublade-Sitzen ist sein Nebenjob. Peter A. Krobath hat ihn zum Leben mit Stereotypen «in echt» und am Set befragt. Foto: WDR/Eckbert Reinhardt Bildunterschrift: Auch Harry Rowohlt machte Stereotype zum Job: als bärtiger «Penner» in der «Lindenstraße». ...
Tun & lassen - Peter Krobath 03.08.2016 mehr lesen +

Eine Landnahme mitten in der Großstadt

In Meidling erwischt: wenn der Garten ein Rendezvous mit der Wolfganggasse hat

article_3619_garten_karl_weidinger_180.jpg Es geht auch anders: In Meidling kümmert mensch sich nicht nur um sich selbst, sondern auch um das gemeinsame Grünleben vor der Tür- und Fensterfront. So entstand die Aneignung der verwahrlosten Brachflächen zwischen Häuserzeile und Straßenrand – zum Vorteil aller, beobachtete Karl Weidinger (Text und Fotos).
Vorstadt - Karl Weidinger 21.06.2016 mehr lesen +

Wo die vielen Sprachen wohnen

Die «KUGA» – von der leeren Volksschule zum professionellen Kulturbetrieb

article_3617_kuga_lisa_bolyos_180.jpg In Berlin wurde eine leerstehende Schule von Refugees «instandbesetzt», um sich gegen die Räumung eines Protestcamps zu wehren, in Athen, um eine Antwort auf die Wohnungsnot zu geben, und im burgenländischen Großwarasdorf/Veliki Borištof, weil eine Band einen Proberaum gesucht hat und ein paar Studierte kurz nach der Arenabesetzung aufs Land zurückgekommen sind. Joško Vlašich, Lehrer in Pension, Musiker, Radiomacher und Kulturarbeiter, war von de...
Artistin - Lisa Bolyos 21.06.2016 mehr lesen +
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