Kategorie: Thema :: Ökologie Seite: 1

Auf 4000 Metern: Die «Hochschule» in Lingshed

Solidarische Abenteuer (4) – Lernen im Bergdorf

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Über Österreicher_innen, die im Ausland an sozialen und ökologischen Projekten arbeiten, berichtet Johann Bogenreiter. Diesmal: ein Schulprojekt in Ladak.

Foto: Friends of Lingshed und Christian Hlade


Tun & lassen - Johann Bogenreiter 27.03.2017 mehr lesen +

Gemüse ohne Bodenhaftung

Fürs vertikale Gewächshaus ist die Zeit wieder reifer geworden

article_3976_gemuese_denkmalschutzvere_180.jpg Gewächshäuser in die Höhe zu ziehen, wird wieder modern. Als Ahnherr der «vertikalen Farm» gilt ein gewisser Othmar Ruthner. Der Maschinenbauer und Chef eines großen Unternehmens für Industrieanlagen sorgte im Jahr 1964 auf der Wiener Gartenschau mit einem Gewächshausturm (nicht sein erster) durchaus für Furore, weil die Beete wie bei einem Paternoster durch Umlaufbetrieb bewegt wurden. Foto: Denkmalschutzverein Wr. Neustadt ...
Vorstadt - Reinhold Schachner 13.03.2017 mehr lesen +

Wie viel verträgt die Welt?

Flughafen Wien Schwechat: Die Umweltverträglichkeit wird geprüft

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Alle Unterlagen zur 3. Piste am Flughafen Schwechat zu lesen, würde wohl ein Leben lang dauern. Aber Umweltverträglichkeitsprüfungen sind nicht nur lang und wierig, sondern auch stark umkämpft, wie Peter A. Krobath bei seinen Erkundungen bemerkte.

Foto: System Change not Climate Change


Tun & lassen - Peter Krobath 08.11.2016 mehr lesen +

Jackie Hookimaw

Cherchez la Femme

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In einem Hotel an der Wienzeile treffe ich am Freitagnachmittag eine der wichtigsten Aktivistinnen der First Nations People aus dem Stamm der Cree, Jackie Hookimaw aus Attawapiskat, Ontario, Kanada.

© Jella Jost

Jackie beklagt sich nicht. Sie konstatiert nur



Dichter Innenteil - Jella Jost 24.10.2016 mehr lesen +

Den Wahnsinn vor sich hertragen


«An oberster Stelle»: Autos unter der Lobau

article_3606_much_180.jpg Fahr´n, fahr´n, fahr´n, auf der Lobau-Autobahn ... In Zeiten des Klimawandels könnte eine rot-grüne Stadtregierung klare Zeichen gegen den motorisierten Individualverkehr, einen der Hauptverursacher, setzen. Sie würde aber lieber eine «umweltverträgliche» Schnellstraße samt Tunnel unter der Lobau bauen – und so im wahrsten Sinne des Wortes die Verhältnisse zementieren. Martin Birkner berichtet. Illu: Much ...
Tun & lassen - Martin Birkner 07.06.2016 mehr lesen +

Das Wunder von Mals

Eine Südtiroler Gemeinde macht ihre eigene Agrar- und Gesundheitspolitik

article_3524_pestizid2_180.jpg Bis vor einem Jahr war Mals ein relativ unbekanntes Dorf. Das hat sich in der Zwischenzeit grundlegend geändert: Der kleine Ort im Oberen Vinschgau erscheint jetzt grellrot auf dem Radar von Konzernen wie Monsanto oder BASF. Werner Kräutler (Text und Fotos) war in der ersten pestizidfreien Gemeinde Europas zu Besuch. ...
Tun & lassen - Werner Kräutler 29.03.2016 mehr lesen +

Maisgries für die Sau

Kuba: Eine agrarökologische Bewegung keimt auf

article_3416_schwein_luis_banos_180.jpg Armando Marcelino Pi ist ein vielbeschäftigter Mann.  Wenn er nicht gerade Philosophie an der Universität lehrt, bewirtschaftet er mit seiner Familie die gemeinsame Farm «La Carmelina» im ländlichen Gemeindebezirk La Palma im Westen Kubas. Oder aber er koordiniert eine Gruppe aus 33 lokalen Biobauern und -bäuerinnen. Von Ivet González (Text) und Jorge Luis Baños (Fotos).
Vorstadt - Ivet González 06.01.2016 mehr lesen +

Neues von Frau Gschistibohavitschek: Der Krauthapplkatastrophenfonds

Der Weg zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung, sagen die Expert_innen, führt ausschließlich über eine Erhöhung der Hektarerträge. Die ist nur mit erhöhter Düngung zu erreichen. Ich möchte eine Gegenthese aufstellen. «Der beste Dünger ist der Schatten des Gärtners», sagt man in Asien. Will heißen: Je öfter die Gärtnerin im Garten arbeitet, umso höher sind die Erträge. Regelmäßige Bodenbearbeitung, das Aufbringen von Mulch und eine manuelle ...
Tun & lassen - Christa Neubauer 24.11.2015 mehr lesen +

Dannebergpredigt: Prima Klima

Im Freien sitzen. Ein Buch lesen. Sonne, warmer Wind. Die Gartenrestaurants bedauern, Tische und Stühle bereits eingewintert zu haben, das Geschäft mit Kaffee und Kuchen wäre bombig. Die Wespen schwärmen aus, der Kastanienbaum vor meinem Fenster blüht ein zweites Mal in diesem Jahr. Am 9. November wurden in manchen Teilen Österreichs rekordverdächtige 24 Grad plus gemessen. Die Nächte sind mild, es ist der heißeste November seit 1761, wird gesagt...
Tun & lassen - Bärbel Danneberg 24.11.2015 mehr lesen +

Die Lebensmittelretter_innen

Sie fahren ihre Einsätze ohne Blaulicht

article_3273_foodsaver_juergen_plank_180.jpg Das Retten und Weiterverteilen von Nahrungsmitteln ist nach Deutschland auch in Österreich angekommen und wird von mittlerweile rund 900 Menschen, den so genannten Foodsavern, praktiziert. Jürgen Plank (Text und Fotos) ist der Essensrettung nachgegangen und hat dafür in Garagen und Kühlschränke geblickt.
Vorstadt - Jürgen Plank 27.10.2015 mehr lesen +

Willkommen in Österreich! Ihr Mindestlohn beträgt 6 Euro die Stunde

Organisierung in der Landarbeit

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Im nordburgenländischen Seewinkel reifen gerade die Gurken und Tomaten unter Molochen von Glashäusern heran. Wer bei Supermarktgemüse an einen bäuerlichen Vorgarten denkt, sollte sich einen Ausflug in diese schwer beeindruckende Industrielandschaft gönnen. Es ist nicht gesagt, dass einem dabei nicht der Appetit vergeht; aber wenigstens kommt man am gut gedüngten Boden der Tatsachen an.

Foto: Lisa Bolyos


Tun & lassen - Lisa Bolyos 04.08.2015 mehr lesen +

Die Megastädte explodieren

Die Ströme der Wandernden aus Not tangieren nicht Städte wie Wien, aber ...

article_3180_megastaedte_rua_arquiteto_180.jpg Eine Stadt wie Wien könne nicht mehr funktionieren, nicht mehr gut verwaltet werden, wenn die Zahl der Flüchtlinge eine «tolerierbare» Grenze überschreite, entnehmen wir den Medien und den politischen Statements. Robert Sommer nach einem Ausstellungsbesuch im Museum für angewandte Kunst (MAK), wo unter anderem innovative Projekte «taktischer Städteplanung» für sich ungleich rascher als Wien ausdehnende Megastädte zu sehen sind. Illu:  RUA A...
Artistin - Robert Sommer 04.08.2015 mehr lesen +

Radio Augustin auf der Suche nach «Fair Trade»-Eletronik: Fairer Handel ist am Elektroniksektor ein Fremdwort

Spätestens seit den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts gewinnt «Fair Trade» beständig an Popularität. Aus Nischenprodukten sind Supermarktartikel geworden – es gibt fair gehandelte Lebensmittel, Kleidungsstücke und sogar Pflastersteine. «Fair» bedeutet, dass auf die haltlose Ausbeutung der Hersteller_innen durch Niedriglöhne und erbärmliche Arbeitsbedingungen freundlicherweise verzichtet wird. Im Elektronikbereich, einem der weltweit größten Mä...
Tun & lassen - Chris Haderer 12.05.2015 mehr lesen +

«Keine Gründe, eine Pflanze zu verbieten»

Aufregung im Uhudlerland: Siegen die Erben Zweigelts?

article_3094_uhudler_mehmetemir_180.jpg Was in der Wachau die Marille und im Bregenzer Wald der Alpkäse, ist im Südburgenland der Uhudler. Es sind regionaltypische Produkte, die zu Entwicklungsfaktoren geworden sind. Der Gedanke, die EU könnte in der Wachau die Marillen verbieten, scheint abwegig zu sein. Das Brüsseler Njet zum Uhudler ist, wenn auch rätselhafte, Realität. Robert Sommer (Text) und Mehmet Emir (Fotos) nach einem Ausflug ins Uhudlerland.
Vorstadt - Robert Sommer 12.05.2015 mehr lesen +

Ohne Rauch geht´s auch

Solidarische Abenteurerinnen und Abenteurer (2)

article_3079_quero_suchy_180.jpg In den armen Ländern des Südens agiert eine Unzahl von «Entwicklungszusammenarbeits»-Projekten, die die Abhängigkeit des Südens vom kapitalistischen Westen vergrößern. Im Schatten dieser weißen Pseudosolidarität wirken Menschen, die weder Staaten noch Kirchen noch Konzerne noch Medien hinter sich haben, sondern auf der Basis ihrer Empathie und persönlichen Hilfsbereitschaft handeln. Hans Bogenreiter stellt im Augustin gelegentlich solche «solidar...
Tun & lassen - Hans Bogenreiter 28.04.2015 mehr lesen +

17 nicht gespritzte Felder

Zwangsgrundzusammenlegungen – und doch kein Bauernaufstand?

article_2978_feld_mehmet_emir_180.jpg Es kocht in Johann Kargl. «Da kann man nur Anarchist werden», meint er empört und weiß vermutlich, dass er damit bei seinen Gesprächspartnern vom Augustin offene Türen einrennt. Die Niederösterreichische Agrarbezirksbehörde, die die gewachsene Kleinräumigkeit der Waldviertler Kulturlandschaft nicht als Gnade und Chance, sondern als verwertungswidrige Altlast begreift, drängt ihn und die anderen Bauern und Bäuerinnen des Waldviertler Dorfes Großgl...
Tun & lassen - Robert Sommer 17.03.2015 mehr lesen +
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