Kategorie: Thema :: Roma Seite: 1

Von Ballköniginnen & Bürgermeisterinnen

Oberwart, Teil II: 22 Jahre Anerkennung einer Volksgruppe

article_2876_oberwart_180.jpg 1993 wurden die Burgenlandroma in Österreich als Volksgruppe anerkannt. Diese neue Sichtbarkeit bedeutet den einen mehr Schutz, den anderen mehr Angriffsfläche. Wie man individuell damit umgeht und ob der Weg von der Ballkönigin zur ersten Romni-Bürgermeisterin ein weiter ist, erfährt man nicht zuletzt am Unterwarter Romaball. Lisa Bolyos (Text) und Carolina Frank (Fotos) haben sich - freilich zu rein journalistischen Zwecken! - aufs Tanzparkett ...
Tun & lassen - Lisa Bolyos 17.02.2015 mehr lesen +

Das unsanfte Ende einer Illusion

Oberwart, Teil I: zwanzig Jahre nach dem Attentat

article_2847_manuelahorvath_carolinafr_180.jpg Zum zwanzigsten Mal jährt sich am 4. Februar der Tag, an dem in Oberwart eine gezielte Rohrbombe vier Männern das Leben nahm. «Das Ende der Illusion» nennt der Historiker Gerhard Baumgartner diesen Moment. Wir haben uns in Oberwart umgehört, was seither geschah - und einiges über Redelisten auf Gedenkfeiern, über nachzuholende Geschichtsschreibung und den Gemütszustand einer Siedlung erfahren. Foto: Carolina Frank (im Bild Manuela Horvath) ...
Tun & lassen - Lisa Bolyos 04.02.2015 mehr lesen +

«Elendsquartier» abseits des Sensationellen

Im Haus der Bettler_innen ist die Wohn-Realität normaler als es den Medien recht ist

article_2641_elendsqu_180.jpg Die Wohnungstür geht auf und ich muss gleich an die Wohnung meiner Oma denken: ein Marienbild an der Wand, die bestickten Decken über den Betten, alte gebrauchte Möbel, doch liebevoll gepflegt. Und es wird uns gleich Platz gemacht, ein Billa-Sackerl auf einen alten Stuhl gelegt und darauf Kaffee serviert. Auch die alte verschnörkelte Tasse vom Flohmarkt wirkt vertraut. Wir sind auf Besuch im "Elendsquartier" nahe dem Westbahnhof, 15. Bezirk, das ...
Tun & lassen - 30.09.2014 mehr lesen +

Alles geht den Lomnitzbach hinunter

Roma in der Slowakei: Das Ende der Welt ist nah wie der Arlberg

article_2634_lomnicka_180.jpg Lomnicka im Nordosten der Slowakei hatte unmittelbar nach der «Wende» (1991) laut Volkszählung 78 Prozent Roma, zehn Jahre später, bei der neuerlichen Volkszählung, nur noch 7,45 Prozent. Die ältere Zählung kam der Wahrheit näher. Lomnicka besteht nämlich seit einigen Jahrzehnten zu 100 Prozent aus «Zigeuner_innen». Der Augustin besuchte ein Dorf der «Dritten Welt» -- Fahrkartenpreis dorthin keine 30 Euro. Foto: Willi Jenik ...
Tun & lassen - Robert Sommer 30.09.2014 mehr lesen +

Nie wieder zum Müll zurück

«Wenn ihr nach Wien kommt, hilft euch der Augustin»

article_1972_321_tun_rumaen.boti_180.jpg «Leber mit Zirrhose-Morphologie. Im Segment VII des rechten Leberteils erscheint eine streng abgegrenzte Bildung mit unhomogener Struktur, mit arterieller Kontrastaufnahme und portalem und parenchimatischem wash-out.» Das ist nur der Anfang eines Befundes, den uns Petru Boti, 52 Jahre alt, zeigt. In ein einfaches Deutsch übersetzt: «Lass dich operieren, und zwar schleunigst!» Das kann er sich wegen fehlender Krankenversicherung weder in seiner Au...
Tun & lassen - Robert Sommer 16.05.2012 mehr lesen +

Feuerlegen in Venedig

Neo- und Ex-Österreicher_innen im Simbabwe- und Roma-Pavillon

article_1818_theaterabsurd2_180.jpg «Die Idee einer Nation muss als Vorstellung von Gemeinschaft erneuert werden», steht im niederländischen Pavillon auf der Biennale Venedig. Der thailändische Pavillon in einem Kaffeehaus erfindet die eigene Nation «Navinland» und Wachmänner mit Pistolen bewachen den illuminierten Gottvater, fliegend mit Gänsen, von Tintoretto («La creazione degli animali» 1518). Der illuminierte Jesus gibt anderen zu trinken. Simbabwe und die Roma stellten zum er...
Artistin - Kerstin Kellermann 30.09.2011 mehr lesen +

"Wie kann man stabile Strukturen für Roma aufbauen?"

Nicht nur die deutschsprachigen Straßenzeitungen fragen sich:

tun-ideentag©mario.jpg Durch die harten Lebensbedingungen in den ehemals sozialistischen Ländern verjagt, befindet sich europaweit eine große Zahl von Roma auf der Suche nach neuen Lebensmittelpunkten. Vom kompletten Ausschluß bis zur fraglosen Integration in den Vertrieb, zeigen die Straßenzeitungen in Berlin, Hamburg, Bochum oder Wien sehr unterschiedliche Wege die große gesellschaftliche Frage der Überlebensmöglichkeiten von Roma zu beantworten.
Tun & lassen - Kerstin Kellermann 20.05.2011 mehr lesen +

«Unser Leben dauert nur einen Sommer»

Musik, Literatur und die Gebete zu Devla: Roma brachten Leben in den Dom

art-romaruanikoli-lak.jpg Eine große Feier des «Romavolkes» im Stephansdom erinnerte an den 8. April 1971, an dem Roma aus 35 Ländern in London die Plattform «Internationale Romani Union» gründeten, um mehr Rechte zu erreichen. «Die Jugendlichen können auch an Gott glauben, aber nur wer will, freiwillig», sagt Rabie Peri-Jasar.
Tun & lassen - Kerstin Kellermann 21.04.2011 mehr lesen +

Betteln arbeitsökonomisch betrachtet

Ab Mai 2011 gilt in der Steiermark ein generelles Bettelverbot

article_1692_bettelverbot_180.jpg Nein, kriminelle Vorgänge, Menschenhandel und Ausbeutung, seien trotz mehrmaliger intensiver Ermittlungen bei den in Graz bettelnden Menschen nicht festgestellt worden, betonte der Grazer Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter in einem Ö1-Interview vor einigen Wochen. Trotzdem sei er für ein generelles Bettelverbot in der Steiermark, «aus rein arbeitsökonomischen Gründen».
Tun & lassen - Martina Handler 10.03.2011 mehr lesen +

Chronologie einer Verhetzung

«Krone» erfindet neue Gefahr fürs christliche Abendland: Ost-Profi-Schnorrer

article_1658_bettelei_180.jpg Die Freiheitlichen in Klagenfurt fordern ein Bettelverbot. Die «Kronen Zeitung» macht Stimmung. In Klagenfurt und Lienz hätten Bettler in Kirchen Gläubige geohrfeigt, schreibt sie im November. Die Polizeibeamten, die dort zitiert werden, sind allerdings unauffindbar. Auch die Anzeigen. Ja selbst die Täter, Zeugen und Watschenopfer. Doch die Geschichte setzt sich fest. In den Köpfen von Politikern und ihrem Wahlvolk. Von Kirchenvertretern und ihre...
Tun & lassen - Ulrike Ulyanova 09.02.2011 mehr lesen +

Rare Spezies Roma-AkademikerInnen

Augustin besuchte Gandhi-Gymnasium in Pecs

article_1626_roma3_180.jpg In Pecs der europäischen Kulturhauptstadt des Jahres 2010 leben rund 10.000 Roma. Das ist ein Prozent der Roma-Gesamtbevölkerung in Ungarn. 800.000 davon sind arbeitslos. «Sie werden zu Vergehen gezwungen», lautet die nüchterne Aussage des Leiters des «Hauses der Roma-Selbstverwaltung» in dieser südungarischen Stadt, in der 160.000 Menschen leben.
Tun & lassen - Barbara Huemer 17.12.2010 mehr lesen +

Dem "Hässlichen" nützt auch die Stille nicht

Eine menschenrechtliche Analyse zum Bettelverbot

bettelverbot©.jpg Ein Kolumnist dieser Zeitung ist in diesem Frühling aus der SPÖ ausgetreten und weint ihr nicht einmal eine Träne nach. Auschlaggebend dafür war, dass die SPÖ-Fraktion im Rathaus schneller die Antibettlerverordnung in Richtung generelles Wiener Bettlverbot verschärfte, als Strache in eine Position gewählt wurde, in der er sich in Sachen Armenvertreibung als der bessere Häupl darstellen könnte. Anfang Juli soll das Gesetz in Kraft treten, mit dem ...
Tun & lassen - Caroline Kerschbaumer 16.06.2010 mehr lesen +

Einwandfrei disziplinierte Parteisoldaten

Eine Frage im neunten Bezirk: Wollt ihr das totale Bettelverbot?

War bisher schon das aufdringliche, aggressive und organisierte Betteln verboten, wird ab 1. Juli in Wien auch das «gewerbsmäßige Betteln» zum Delikt. Soweit bekannt. Ob den sozialistischen Gemeinderätinnen, die den entsprechenden Antrag im Rathaus eingebracht hatten, die gesetzliche Definition der «Gewerbmäßigkeit» bekannt war? Die Grüne Fraktion des Alsergrunder Bezirks-«Parlaments» schaute sich die Gewerbeordnung an. Eine Tätigkeit wird gewe...
Tun & lassen - Robert Sommer 01.06.2010 mehr lesen +

... und Genossin Yilmaz glaubt das alles

Eine Stadt nach der anderen will den BettlerInnen zur Hölle werden. Teil 1

Nurten Yilmaz glaubt an das, was sie sagt. Die Wiener SPÖ-Gemeinderätin ist davon überzeugt, dass die neuen gesetzlichen Verschärfungen gegen «gewerbsmäßige» BettlerInnen ein Sieg im Kampf gegen den Menschenhandel und die Organisierte Kriminalität seien. Was für ein Signal ist die Novellierung des Landessicherheitsgesetzes wirklich? Vor allem die Behinderten unter den Bettelnden sollen in ihren südosteuropäischen Dörfern bleiben und dort schauen,...
Tun & lassen - Kerstin Kellermann 03.05.2010 mehr lesen +

Wie lustig ist das Zigeunerleben?

"Peskere jakhenca - mit eigenen Augen": Fotoprojekt in Roskovce, Zentralslowakei

article_1443_Zigeunerleben4_180.jpg Roma-Kinder fotografieren ihr Dorf in der Slowakei. Viele Bilder überzeugen durch ihre Authentizität und Spontaneität und auch Naivität. Doch markieren sie auch ein neues Kapitel in der Roma-Fotografie? Tipp für schnelle Augustin-KäuferInnen: Die Ausstellung ist nur mehr bis 15. Februar in Wien zu sehen. Und im April in Brno....
Artistin - Wenzel Müller 11.02.2010 mehr lesen +

Die Polizei im Kompetenz-Test

Große Busse, dunkle Hintermänner: Salzburger Bettlerphobien

Salzburg. In der Stadt, wo alljährlich der Jedermann unter den Augen der finanzkräftigen Weltelite von seiner Geldgier und Habsucht abschwört, ist Betteln seit den 70er Jahren verboten. Warum ein Theaterstück so gar keine Auswirkungen auf das Leben, die Gesellschaft und die Gegenwart hat, ist wohl darauf zurück zu führen, dass die Salzburger Festspiele seit jeher kein Kunst-, sondern ein Selbstdarstellungsevent der Eliten sind: Wer in Salzburg be...
Tun & lassen - Ulli Gladik 10.11.2009 mehr lesen +

"Bitte, danke, alles Gute!"

Vier Statements zur Arbeitssituation von PendlerbettlerInnen in Wien

Im Visier von Politik, Medien und Polizei sind seit Monaten die Menschen aus der Slowakei, Rumänien, Bulgarien oder anderen südosteuropäischen Ländern, die es von unvorstellbarer Armut angetrieben nach Wien zieht, um hier die Lebensgrundlage ihrer Person, meist ihrer gesamten Familie, zu erbetteln. Da sie in der Regel nicht auf Dauer in Österreich bleiben wollen, sondern je nach Herkunftsland im Wochenrhythmus oder für einige Monate hierher ko...
Artistin - Barbara Karahan 23.04.2009 mehr lesen +

Blauer Schmied, roter Schmiedl?

Statement der BettelLobbyWien zu Häupls "Wiener Hausordnung"

Eine Symbiose von Strache und Boulevard sorgt in diesen Tagen für die Konstruktion immer neuer Skandale, als deren VerursacherInnen aber nicht, wie man meinen sollte, die FinanzkapitaljongleurInnen, sondern deren ärmste Opfer hingestellt werden: die BettlerInnen aus den Ländern Osteuropas. Nun will auch der Chef persönlich, nämlich Bürgermeister Häupl, für Ordnung sorgen. Die BettelLobbyWien, eine vor kurzem gegründete NGO, befürchtet, dass Häup...
Tun & lassen - Robert Sommer 08.04.2009 mehr lesen +

Aufstieg einer Kämpferin

Sandra Selimovic gilt manchen als Wiens selbstbewussteste Romni

Sandra Selimovic ist das, was man ein Multitalent nennt. Selbstbewusst als Tänzerin, beeindruckend als Schauspielerin und kreativ als Choreographin zeigt sie, was man alles schaffen kann, wenn man den Mut und den Willen dazu hat. Sandra ist Migrantin aus Serbien und sie gehört zur Volksgruppe der Roma. ...
Artistin - Gilda Horvath 14.01.2009 mehr lesen +

"Hast du Angst, du dreckiger Zigeuner?"

Zwei slowakische Staatsbürger protokollierten Polizei-O-Ton am Karlsplatz

Eine Kolporteurin und ein Kolporteur des Augustin erheben schwere Vorwürfe gegen Polizisten der Wachstube am Karlsplatz. Er sei u. a. gezwungen worden, sich nackt niederzuknien und die wiederholte Feststellung des Beamten, dass Zigeuner stinken, laut zu bejahen, gibt einer der Betroffenen zu Protokoll. Der Augustin wandte sich an die Pressestelle der Polizei, diese übermittelte die Beschwerde an Oberst Christian Stella, den Leiter der Stabsabteil...
Tun & lassen - Robert Sommer 19.11.2008 mehr lesen +

Eine Tochter der Freiheit

Für Kveta Schubert hat alles seine Zeit

Die autodidaktische Künstlerin und künftige Trainerin für den Bildungs-und Arbeitsmarkt ist Romni aus geordneten Verhältnissen. Sie selbst habe als Angehörige einer ethnischen Minderheit nur wenige Diskriminierungen am eigenen Leib erleben müssen, aber als Beobachterin hätte sie viele negative Dinge gesehen. Mittels Foto- und Filmkunst nimmt sie sich hauptsächlich der Kultur der Roma samt den brisanten Themen Betteln und Straßenkunst an und erre...
Tun & lassen - Gilda Horvath 02.09.2008 mehr lesen +

"3 Monate nur für die Polizei gearbeitet!"

Cristina N. bettelt in Wien, um sich die Augenoperation zu leisten

Cristina N. aus Rumänien hat ein auf fünf Jahre befristetes Aufenthaltsverbot erhalten, das nach dreimaligem Verstoß gegen den § 2 WSLG das ist der Wiener Bettelei-Paragraph verhängt wird. Ein Aufenthaltsverbot für eine EU-Bürgerin ist zumindest kurios. Wäre die öffentliche Sicherheit tatsächlich durch eine Bettlerin gefährdet, müsste der gesellschaftliche Zustand als krank beschrieben werden. Weiteres Kuriosum im Krieg der Behörden gegen die ...
Tun & lassen - Martina Handler 02.07.2008 mehr lesen +

In manchen Pässen: Vermerk "Bettlerin"

Betteln als Beruf? Teil 2

Ist Betteln Arbeit? Oder gar ein Beruf, der spezifisches Wissen und kontinuierliches Lernen erfordert? Der Augustin brachte in der vorigen Ausgabe, 226, den ersten Teil des Interviews mit der Bildungswissenschafterin Marion Thuswald, das hier fortgesetzt wird. Sie sprach mit Bettlerinnen auf Wiens Straßen. Eine Erkenntnis: Nicht eine imaginäre Mafia, sondern die Polizei nimmt den Bettlerinnen das Geld ab. Thuswald entwickelte eine ungewöhnliche ...
Tun & lassen - Martina Handler 08.05.2008 mehr lesen +

Was treibt die Roma auf die Straßen Wiens?

Wenn die Massenmedien in Österreich zum journalistischen Brauch übergingen, Hintergrundinformationen zu laufenden Aufreger-Themen zu liefern, z. B. zur Debatte um die Kinder der BettlerInnen, würde die Neuauflage des verwurzelten Antiziganismus (Zigeunerhass) auf Schwierigkeiten stoßen: auf eine aufgeklärte Öffentlichkeit. Diese würde auch durchschauen, dass wer von Bettlermafia oder Kindermissbrauchern redet, die Roma meint.
Tun & lassen - 09.04.2008 mehr lesen +

Gratwanderungen eines "Halbbluts"

Die Taktwechsel im Leben des Roma-Multitalents Willi Horvath

Über das Klischee, dass Roma angeblich Musik im Blut haben, kann man streiten über die vielseitige Begabung von Willi Horvath nicht. Er ist nämlich ein Vorzeige-Multitalent. Der Schlagzeuger, Eventmanager, Sicherheitstechniker und nicht zuletzt politische Aktivist der Roma-Volksgruppe hat viel zu tun, besonders seit er den ersten Verein für die Lovara Österreichs gegründet hat. Er plant, die Roma-Szene aufzumischen natürlich im Takt, mit viel ...
Artistin - Gilda Horvath 14.02.2008 mehr lesen +

Wie die Nachfrage der Heiratsfähigen nach Sandra Selimovic versiegte...

... und die Nachfrage der Bühnen anschwoll

Mich interessiert nur Theater, das keine Guckkastenbühne braucht und wo die Grenzen zwischen dem Verhalten des Publikums und den Aktionen auf der Bühne undeutlich werden, sagt Erwin Kisser, Autor der Burgenländischen Hochzeit. Geht dein Konzept auf? fragen wir skeptisch. Und wie, antwortet Kisser. Fragt doch Sandra Selimovic. Sie spielt die Braut. Und weil man im Burgenland die Bräute zu entführen pflegt, geschah es... ...
Artistin - Robert Sommer 20.08.2007 mehr lesen +

Back to the Lovara-Roots

"Was wolltet ihr immer schon über die Roma wissen?", fragt Gilda Horvath keck

Neben den Burgenland-Roma bilden die ursprünglich aus Ungarn stammenden Lovara die österreichische Volksgruppe der Roma. Die Gesamtzahl der in Österreich lebenden Roma ist wahrscheinlich zehnmal größer. Als Dunkelziffer wird 45.000 kolportiert. Roma aus Ex-Jugoslawien bilden die Mehrzahl. Die Mitglieder der Familie Stojka zählen zu den international bekannten VIPs der Wiener Lovara. Vielleicht ist übermorgen ein anderer Lovara-Name, der gleicherm...
Tun & lassen - Robert Sommer 15.10.2006 mehr lesen +

Kein Bettler nimmt uns etwas weg

Editorial

Was ist der Unterschied zwischen einer als seriös geltenden Tageszeitung und eines täglich mit vielfach größerer Auflage erscheinenden Revolverblatts? Die Distanz bzw. Nähe zum Superlativ. Ruf nach Bettelverbot wird laut, titelt das Großformat Die Presse. Ruf nach Bettelverbot wird lauter, informiert das Kleinformat Kronenzeitung. Die vornehme Zurückhaltung der ersteren Version widerspiegelt die Beherrschtheit des Bildungsbürgertums, aber viellei...
Tun & lassen - Redaktion 05.09.2006 mehr lesen +

In Timioara lief ein Gerücht herum...

Kolportage für kranken Angehörigen: Mihaela und Elena Boti

Hin und wieder haben Augustin-VerkäuferInnen schlechte Tage. Der Zufall sorgt manchmal dafür, dass eine Mischung von Trübsinn, Hypochondrie, Weltschmerz, Zanksucht und Gereiztheit sich im Vertriebsbüro ablagert, wenn sich die schlechten Launen der Einzelnen multiplizieren. Wenn Mihaela und Elena Boti in diese Stimmung platzen, bringen sie mit ihrem Lächeln und ihrer Freundlichkeit einen Moment Sonnenschein in den Verdruss.
Heroes - Robert Sommer 12.04.2006 mehr lesen +

Darf ich ihnen noch einen Toten anbieten?

Arbeitsjournal eines Theaterexperiments, Teil 5

Am 4.2.1995 wurden vier Männer ermordet, weil sie Roma waren. Eine Sprengfalle, wenige Meter von der Oberwarter Romasiedlung entfernt, tötete Karl und Erwin Horvath, Peter Sarközy und Josef Simon. Mit der Inszenierung von Elfriede Jelineks ""Stecken, Stab und Stangl"" möchte ein interkulturelles Ensemble unter der Leitung von Tina Leisch an dieses Attentat erinnern.
Artistin - Tina Leisch 15.10.2005 mehr lesen +

Grazer Strassenzeitung dokumentiert Strassenmusik

So klingt Graz

Eine Straßenzeitung berichtet von der Straße und verkauft sich auf der Straße. Gedruckt und bunt. Was sie aber nicht kann: Den Lärm, die Klänge, die Musik der Straße festzuhalten. Da musste ein anderes Medium her. Mit dem CD-Projekt st.mk - grazerstraßenmusik dokumentiert das MEGAPHON die Grazer Straßenzeitung - erstmals den Sound von Graz.
Tun & lassen - Judith Schwentner 15.09.2000 mehr lesen +
Kategorie: Thema :: Roma Seite: 1