Kategorie: Thema :: Theater Seite: 1 2

«Beeindruckend!»

Ein Stück über die Liebe zum Führer

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«Der Weltmeister» von Herbert Achternbusch in der Bearbeitung des 11% K. Theaters hatte am 18. März Premiere im Wiener Theaterlabor. Publikum und Schauspieler_innen erzählen von ihren Eindrücken.

Foto: Alexander Fortunat


Artistin - 27.03.2017 mehr lesen +

Heilt den Weltmeister!

Augustin Theater spielt Achternbusch

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Als Herbert Achternbusch fünf Jahre alt war, gab ihn seine geliebte, alleinerziehende Mutter zur Oma auf einen Speicher im Bayrischen Wald, zum Schutz, wegen des Zweiten Weltkrieges.

Foto: Mario Lang


Artistin - Kerstin Kellermann 13.03.2017 mehr lesen +

Keine Kohle? Zum Wohle!

Europäische Theaternacht – einmal mehr mit einem Augustin-Beitrag

article_3790_theater_privat_180.jpg Wie groß ist der Anteil der Arbeiter_innen und  Arbeitslosen im Publikum des Wiener Burgtheaters oder einer der experimentellen Theatergruppen der freien Szene? Wenn die Überschreitung der Ein-Prozent-Marke die Voraussetzung für die Subventionierung aus öffentlichen Mitteln wäre, müsste wohl dem Staatstheater genauso wie dem Szenetheater die Förderung entzogen werden. Robert Sommer über einen Versuch, dem Theater neues Publikum zuzuführen: d...
Artistin - Robert Sommer 08.11.2016 mehr lesen +

Kaisermühlener Aphrodisiaka

Ein Stück Boulevard im transdanubischen «Werkl»

article_3767_mirza_180.jpg Das «Werkl» im Goethehof verschreibt sich 2017 der hundertsten Wiederkehr der Oktoberrevolution. Vorher bietet es eine Premiere der boulevardesken Art. «Aphrodisiaka» von Achim Lenz, unter der Regie von Irene Lang und Mirza Prince. Ein Rollenspiel mit Spielrollen. Karl Weidinger (Text und Foto) besuchte die Proben.
Artistin - Karl Weidinger 26.10.2016 mehr lesen +

Nachrichten aus dem Schleudersitz

Augustin im Theater

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Wie schnell kommt man selbst ins Schleudern?, fragt das Theaterstück «Nachrichten aus dem Schleudersitz» von Josef Maria Krasanovsky, und meint damit weniger das herbstliche Aquaplaning als die soziale Unsicherheit.

Foto: Bettina Frenzel


Artistin - 11.10.2016 mehr lesen +

Prekäre Kunst hat Hunger

TheaterArche: von Kafka bis zur Burgtheateraffäre

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«In den letzten Jahrzehnten ist das Interesse an Hungerkünstlern sehr zurückgegangen. Während es sich früher gut lohnte, große derartige Vorführungen in eigener Regie zu veranstalten, ist dies heute völlig unmöglich.» So lauten die Anfangssätze von Franz Kafkas kurzer Erzählung «Ein Hungerkünstler».

Foto: Jakub Kavin


Artistin - Jenny Legenstein 11.10.2016 mehr lesen +

Balanceakt auf höchstem Niveau

Als am Donaukanal noch ein richtiges Spektakel geboten wurde

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Es war ein historischer Drahtseilakt, als der «Seiltänzer» Josef Eisemann ein Monat lang über den Donaukanal balancierte, bis er am 17. Juli 1949 abstürzte. Karl Weidinger blickt anlässlich der neuesten Theaterproduktion von «Wiendrama» auf den wörtlich zu verstehenden Fall zurück.

Foto: Bezirksmuseum Landstraße


Vorstadt - Karl Weidinger 24.05.2016 mehr lesen +

Bibliotick: Die Schutzbefohlenen

So viele sind uns nicht möglich. Wo sollen die hin, wo kommen die her? Die haben sich das so vorgestellt, aber es geht nicht, das Hinkommen geht nicht. Das Herkommen war schon mühsam, weil die so oft lügen, sie sind nicht die, die sie sind (..) Das Hinkommen wird aufgehalten und damit auch das Fortkommen.
Artistin - Robert Sommer 24.05.2016 mehr lesen +

Theater spontan

Festival: improvisierte Bühnenarbeit mit improvisiertem Budget

article_3513_augustin_410_improtheater_180.jpg Was haben HipHop, Jazz und MacGyver gemeinsam? Alle drei verwenden die Technik des Improvisierens, um zu verblüffenden Ergebnissen zu gelangen. Auch das Improtheater lebt von der Spontanität der Schauspieler_innen und den Impulsen der Zuschauer_innen. Christine Ehardt hat sich erklären lassen, wie man das Improvisieren erprobt. ...
Artistin - Christine Ehardt 29.03.2016 mehr lesen +

Ein neues Wertesystem

Das «mo.ë» in der Thelemangasse, Wien 17, passt nicht in die Immobilien-Entwicklung

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Wenn die «wirtschaftliche Verwertbarkeit im Vordergrund steht», hat die nichtkommerzielle Kunst meist schlechte Karten.  Bei Erscheinen dieses Artikels ist das Kulturzentrum «mo.ë» in der Thelemangasse vielleicht schon Geschichte. Christian Bunke hat Mitte Dezember vorbeigeschaut.

Foto: mo.ë


Vorstadt - Christian Bunke 06.01.2016 mehr lesen +

Als ein Punk die Stadt regierte

Das neue Schauspielhaus eröffnet mit einer politischen Revue

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Jón Gnarr war der Popstar unter den europäischen Bürgermeister_innen. Jetzt gibt ihm auch das Schauspielhaus unter der neuen Leitung von Tomas Schweigen die Ehre. Veronika Krenn hat sich die Eröffnungsrevue «Punk & Politik» angesehen und dabei durchaus Spaß gehabt – aber auch ein paar Zweifel angemeldet.

Foto: Matthias Heschl


Artistin - Veronika Krenn 08.12.2015 mehr lesen +

Mir bleibt auch nichts erspart

Richard Schuberths bunte Anleitungen zum Nonkonformismus

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Der Autor, Satiriker, Gesellschaftskritiker Richard Schuberth ist dem Augustin seit 18 Jahren verbunden, ein Mann der ersten eineinhalb Stunden sozusagen, als Korrekturleser, als Cartoonist «Tricky Dicky», als Autor der Karl-Kraus-Serie und anderer Beiträge. Robert Sommer lud ihn zum Interview.

Foto: Richard Schuberth


Artistin - Robert Sommer 08.12.2015 mehr lesen +

Teigdildos und andere Angebote

Demnächst auf der Bühne: «Kurze Interviews mit freakigen Frauen»

article_3268_interviews_180.jpg Im Ernst-Kirchweger-Haus wird Theater gespielt. An zwei Abenden setzen Katherin Bryla, Nicole Szolga und Eva Grün die Geschichten gar nicht so freakiger Frauen zwischen Sex, Gewalt, Ökonomie und Solidarität in Szene. Christine Ehardt hat die Regisseurin Katherin Bryla zu einem «kurzen Interview» getroffen.
Artistin - Christine Ehardt 27.10.2015 mehr lesen +

Die Lebensfäden aufnehmen

Erwin Riess: Geschichte als Bühnenstoff

article_3250_riess_carolina_frank_180.jpg Eine Reise Franz Grillparzers sowie die Geschehnisse im KZ Loibl Nord sind historische Sujets, die die Grundlagen für zwei Theaterstücke von Erwin Riess bilden. Der in Wien und Kärnten lebende Schriftsteller erklärt, warum die eine Geschichte kein alter Hut ist und die NS-Thematik nie aufgearbeitet sein kann. Von Jenny Legenstein (Text) und Carolina Frank (Foto).
Artistin - Jenny Legenstein 13.10.2015 mehr lesen +

Out of the dark

«Nachtschicht»: dokumentarisches Theater als antielitäres Unterfangen

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Wenn der Großteil der Wiener Bevölkerung friedlich schläft, erwacht ein anderer, nicht unbeträchtlicher Teil und macht sich auf den Weg zur Arbeit. Regisseurin Jessica Glause hat Wienerinnen und Wiener gefunden, die etwas über ihre Nachtarbeit auf der Bühne im Volx/Margareten (ehemals Hundsturm) erzählen. Veronika Krenn besuchte eine Probe.

Foto: Volkstheater


Artistin - Veronika Krenn 15.09.2015 mehr lesen +

Kick it like Hakoah!

Mit Yael Ronens Stück wechselt die Hakoah Wien vom grünen Rasen auf die Theaterbühne

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Regisseurin Yael Ronen hat mit ihrem Theaterstück «Hakoah Wien» einen Steilpass hingelegt. Der Sensationserfolg aus Graz kommt nun nach Wien, rechtzeitig zum 106. Geburtstag des jüdischen Traditionsvereins. Christine Ehardt hat sich zwischen Bühne und Rasen umgesehen.

Bild: Katja Hasenöhrl


Artistin - Christine Ehardt 29.08.2015 mehr lesen +

Ein Kellner, ein Gast, eine Hure

Aus der KulturPASSage

article_3123_passage_claus_langmann_180.jpg Die Premiere des Theaterstückes «Ein Kellner, ein Gast, eine Hure» von Heinz Rudolf Unger unter der Regie von Dieter Haspel wurde bereits im Jänner 2015 im Werkl im Goethehof von Mirza Prince realisiert. Da wir im Jänner leider keine Zeit hatten, nahmen wir mit Freude zur Kenntnis, dass es eine Wiederaufnahme dieses Stückes gibt. Das Werkl im Goethehof ist ein Kleinkunsttheater mit einer ganz eigenen, positiven Atmosphäre, welche unsere 11%-K.The...
Dichter Innenteil - Rudi Lehner 09.06.2015 mehr lesen +

Leben ins Gesicht geschrieben

Peter Turrini über die versteckten Kompetenzen des Augustin-Theaters

article_3111_theater_augustintv_180.jpg Den Mitwirkenden des 11% K-Theaters sei das Leben ins Gesicht geschrieben. Wenn solche Leute an sein Stück «Sauschlachten» herangehen, bleibe das Realistische seiner Dramen gerettet, das ansonsten auf «abg’schleckten Bühnen» vom Ästhetischen überrollt zu werden drohe, meint Autor Peter Turrini. Im Gespräch mit Christina Steinle (Augustin TV) und Andreas Hennefeld (Leiter der Theatergruppe) verrät er seine Pläne für unsere Theater-Crew. Foto: Aug...
Artistin - 26.05.2015 mehr lesen +

Nicht viel mehr als noch leben

«Flüchtlingsdrama» in der Burg

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In «Die Schutzbefohlenen» spricht Elfriede Jelinek von den lokalen und den globalen Katastrophen im Leben von Flüchtlingen: vom Abgewiesenwerden, vom Aussortiertwerden, von der fehlenden Beweiskraft der Toten. Veronika Krenn ist ins große Theater der Hochkultur gegangen, um zu sehen, wie sich ein Flüchtlingsdrama auf der Bühne der Burg ausmacht.

Foto: Reinhard Werner


Artistin - Veronika Krenn 14.04.2015 mehr lesen +

Vertreibung der Narren

Tod des Theaters der 6 Direktor_innen im 3. Bezirk?

article_2790_mehmet_emir_180.jpg Nach Hubsi Kramars 3-Raum-Anatomietheater verschwindet nun auch das zweite Theater in der Beatrixgasse im 3. Bezirk. Ganz so sah es bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe aus. Das Theater Olé wird das siebente Jahr seines Bestehens nicht überleben: So will es die Eigentümerin des Eckhauses Beatrixgasse/Baumannstraße; für die Wiener Kulturförderung hat das kleine Kellertheater ohnehin nie existiert. Foto: Mehmet Emir ...
Artistin - Robert Sommer 09.12.2014 mehr lesen +

Preußisches Produktionsdesign

Ein Gespräch mit der Szenenbildnerin von «Amour Fou»

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Katharina Wöppermann hat als renommierte Wiener Szenenbildnerin zahlreiche Preise für die Ausstattung von österreichischen und internationalen Filmen gewonnen. Der Eröffnungsfilm der Viennale - «Amour Fou»- zeigte, dass das Szenenbild nicht immer im Hintergrund bleiben muss.

Foto: Mehmet Emir


Artistin - 25.11.2014 mehr lesen +

Weihnachten in der Festung Europa

«Fremdenzimmer»: Die eigenen Fluchterfahrungen auf die Bühne bringen

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«Fremdenzimmer» ist politisches Theater für Jugendliche - ein Stück von und über Menschen, die in der Fremde gestrandet sind. Gemeinsam reflektieren sie ihre Vorstellungen von Heimat, dem Feiern von Festen und von Familie. Dabei erzählen sie von ihrer Flucht und vom Ankommen in einer Warteschleife.

Foto: Carolina Frank


Artistin - Veronika Krenn 12.11.2014 mehr lesen +

Erstmals fließt Theaterblut

Europäische Theaternacht 15. November: Augustiner_innen dabei

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Es gibt verschiedene Methoden, sich dem Phänomen zu stellen, dass nur eine Minderheit der Bevölkerung den Besuch eines Theaters als relevant für Entspannung und/oder Aufklärung und/oder Selbstermutigung empfindet. Eine davon ist die Europäische Theaternacht am 15. November.

Foto: Mehmet Emir


Artistin - Robert Sommer 12.11.2014 mehr lesen +

Eine feministische Kolumne gehört in den Augustin

Jella Jost

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Nein, Musik habe ich nicht studiert. Musik habe ich einfach mein Leben lang gemacht. Das erste Mal auf einer Bühne gesungen habe ich aber erst mit 38. Das war relativ spät, zu spät. Mit Musik habe ich mir aber auch schwerer getan als mit Theater.

Foto: Lisbeth Kovacic


Tun & lassen - 29.10.2014 mehr lesen +

Des Meeres und der Liebe Wellen

Anja Hilling inszeniert am Schauspielhaus Europas Grenzen an einem «sonnigen Tag»

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In ihrem jüngsten Stück «Sinfonie des sonnigen Tages» lässt Anja Hilling am Wiener Schauspielhaus zwei Welten aufeinanderprallen. Eine Konfrontation, bei der es am Ende auf beiden Seiten keine Gewinner_innen gibt. Bericht einer Uraufführung.

Illustration: Elvira Stein  


Artistin - Christine Ehardt 12.10.2014 mehr lesen +

«Ich war immer ein linkes Mädchen»

Erni Mangold über Erotik im Alter, späte Liebe und Frauensolidarität im Backstagebereich

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Erni Mangold ist eine ziemlich «wüde Henn», zuletzt hat man sie schwer bewaffnet im Münchner Tatort gesehen, jetzt lässt sie im Film «Der letzte Tanz» die Hüllen fallen und hat mit 87 Jahren ihre erste Sexszene gedreht. Im Augustin-Interview erzählt die Wahlwaldviertlerin übers Verliebtsein, über spinnerte Wiener_innen und über ihr Faible für junge Leute.

 

Foto: Christian Sturm


Artistin - 22.06.2014 mehr lesen +

Im Wahn bin ich, im Wahn will ich bleiben

Klaus Huhle bekämpft in Stockerau das Prinzip des Wegsperrens

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Wer je Miloš Formans Film «Und einer flog über das Kuckucksnest» gesehen hat, wird seine Botschaft teilen, dass nicht die Menschen, sondern die systemischen Verhältnisse, in denen sie überleben müssen, wahnsinnig sind. Den Film gibt's auch als Theaterstück. Darum ist Stockerau nun eine Reise wert. Bitte die S-Bahn benutzen.

 

Foto: Mehmet Emir


Artistin - Robert Sommer 21.06.2014 mehr lesen +

Fiktionen aus dem Wiener Wald

Wenn Quentin Tarantino im Off Theater auf Ödön von Horváth trifft

article_2437_wienerwald_180.jpg Das Bernhard-Ensemble mischt Tarantino und Horváth, raus kommt ein Theaterspektakel über gewaltvollen Chauvinismus und viele Versuche, sich dagegen zu behaupten. Am Tag nach der Premiere nimmt sich Ernst Kurt Weigel, der gemeinsam mit Grischka Voss das Bernhard-Ensemble leitet, im Duo mit ihr bei «Wiener.Wald.Fiction» Regie führt und gleichzeitig den «Sonnenkönig» spielt, Zeit für ein Gespräch: in der Theatergarderobe, umgeben von Semmelbröseln a...
Artistin - Lisa Bolyos 05.02.2014 mehr lesen +

Zwischen Jagd und Theologie

«Antiquarische Fundgrube» und «Kunstantiquariat Vielseitig»

article_2427_antiquariat_180.jpg Der Besuch eines Wiener Antiquariats ist eine charmante Zeitreise, bei der man nicht nur in die Welt der Bücher und die Buchgeschichte eintauchen, sondern auch Neues durch Altes im Bereich Postkarten, Fotografien oder Landkarten entdecken kann. Über 60 Antiquariate gibt es in Wien: sinnliche Alternativen zum Online-Monopolisten Amazon.at (siehe Seite 24). Der Augustin besuchte zwei davon im 9. Bezirk.
Artistin - Michael Lippitsch 20.01.2014 mehr lesen +

«Musik, woraus alles Übel entsteht»

Entdeckungen in den Bezirksmuseen - Beispiel Mariahilf

article_2181_augustin_339_fertig_klein_180.jpg Da sitzt er in seinem Büro, der "Herr" über wahrscheinlich eines der schönsten und reichsten Museen dieser Art, tagtäglich, oft auch an Sonn- und Feiertagen.. Das Haus, in dem das Bezirksmuseum untergebracht ist, ist eines dieser gepflegten alten Wiener Spätgründerzeithäuser mit fast herrschaftlichem Entree. Erich Dimitz, studierter Psychologe, u.a. Bezirksrat im 6. Wiener Gemeindebezirk, übernahm - nach umfassender Renovierung und Neugestaltung ...
Artistin - Barbara Huemer 06.03.2013 mehr lesen +

«Ich wusste, sie werden das Stück vernichten»

Wenn das 3raum-Anatomietheater im dritten Bezirk kein Provisorium wäre ...

article_2082_3raum_180.jpg Ein für sieben Jahre abgeschlossener Pachtvertrag ermöglichte Alexandra Reisinger und Hubsi Kramar, in anregenden Räumlichkeiten der Musikhochschule den Beweis zu liefern, dass die sich die Subversivität von Theatermachen noch nicht erschöpft hat. Im Gegenteil, dass Theaterkunst gesellschaftsrelevant ist, erkennt man am besten daran, dass es überall dort, wo staatliche Bankenrettungspakete geschnürt werden, dem kritischen Theater an den Kragen ge...
Artistin - Robert Sommer 30.10.2012 mehr lesen +

Keiner weiß, wann Pessach ist

«Unendliches Gespräch» Nr. 4 zwei Frauen des Theaters über jüdische Identität und Antisemitismus

Die Kabarettistin, Autorin und Kommunikationstrainerin Jenny Simanowitz trifft auf die Regisseurin, Theaterleiterin und kulturpolitische Aktivistin Eva Brenner. Was sie eint: Beide sind notorisch kritische Protagonistinnen des «anderen Theaters». Ihr «Unendliches Gespräch» erscheint in unregelmäßigen Abständen im Augustin ein Projekt zur Selbstverständigung, das auch offen ist für Zurufe Dritter. In der Ausgabe 312 standen Kategorien wie «postmi...
Artistin - Julia Krenmayr 03.09.2012 mehr lesen +

Trotz alledem: keine Verbitterung

Friedrich Zawrel, Spiegelgrund-Überlebender, als Theaterfigur

article_1943_318_art_spiegelgrund_foto_180.jpg Vor einem halben Jahr kam es zu einem folgenreichen Aufeinandertreffen in einem Meidlinger Pflegeheim. Der 24-jährige Nikolaus Habjan machte dem 83-jährigen Friedrich Zawrel einen Vorschlag, der Letzterem zunächst nicht ganz geheuer war: «Was? Ein Puppentheater über mein Leben?»
Artistin - Barbara Huemer 06.04.2012 mehr lesen +

Das warme Pulloverhaus

Kindertheater Lilarum oder der Hilferuf eines Hasen

311_©lilarum_hp.jpg Um Lagerkoller zu vermeiden, sollten sich Leute mit Kindern im Winter rechtzeitig nach Spielplatz-Alternativen umsehen. Eine aufregende Abwechslung bietet das Puppentheater Lilarum.
Artistin - Marlene Gölz 13.12.2011 mehr lesen +

In der Luft hängen

Bericht über eine hartnäckige Unterstützungsverweigerung

Die türkische Regisseurin Emel Heinreich bringt seit Jahren Themen wie Zwangsheirat, Migration, Heimat und Identität auf die Bühne. Mit erfolgreichen Tourneen durch ganz Österreich nur in Wien wird ihre Arbeit von der öffentlichen Hand nicht geschätzt.
Artistin - Werner Hörtner 08.09.2011 mehr lesen +

Unser Gelächter wird euch begraben

Dario Fo in der Provinz: viel Applaus im Stift für den Feind der Stifte

art-dariofo2©lukaslöcke.jpg Emina Eppensteiner ist Hure, Totengräberin, Klosterschwester, Landvermesserin. Merten Gareiss ist Staatssekretär, Patient der geschlossenen Psychiatrie, Dieb, Minister, Arzt. Die jeweils letztgenannte Profession ist die reale. Alles andere sind Rollen. Auch die anderen Mitglieder der Theater-Spiel-Gruppe-Lilien-Feld, zusammen mehr als ein Dutzend, sind Laiinnen und Laien. Mit der mehrmaligen Aufführung des Dario-Fo-Stücks «Siebentens: Stiehl ein ...
Artistin - Robert Sommer 29.06.2011 mehr lesen +

Nach der Orgie? Wird Theater gespielt!

Claudia Bosse vom «theatercombinat» bietet keine Unterhaltungsware an

article_1620_theatercombinat_180.jpg Was haben der Schlachthof St. Marx, die Rennbahnwegsiedlung, der Schwarzenbergplatz und die Ankerbrotfabrik gemeinsam? Sie alle waren Schauplätze der Theaterperformances von Claudia Bosse. Ihr neues Stück «vampires of the 21st century oder was also tun?» hat am 8. Dezember Wien-Premiere. Der Augustin sprach mit ihr über die neue Produktion, körperliche und geistige Überforderungszustände und über die Frage: Warum zum Teufel noch Theater?
Artistin - Christine Ehardt, Reinhold Schachner 01.12.2010 mehr lesen +

"Jetzt geht uns die Luft aus"

Das Viertel boomt, aber der Ort des Aufbruchs kämpft ums Überleben. Amerlinghaus schlägt Alarm

article_1494_amerlinghaus_180.jpg Das Kulturzentrum Spittelberg im Amerlinghaus ist der Rest beziehungsweise das Erbe der wilden 70er Jahre, als eine Besetzungsaktion ein Stadtviertel für das Baukapital interessant machte, das von der Stadt dem Verfallsprozess preisgegeben schien. Die Stadt aber schmückt sich mit den Federn des Spittelberg-Revitalisierung-Vorzeige-Modells und lässt das Kulturzentrum, für dessen Pionierrolle sie sich eigentlich bedanken müsste, sukzessive verhunge...
Tun & lassen - Robert Sommer 21.04.2010 mehr lesen +

Flüchtlingskunst für Flüchtlingskinder

"Sich nicht weh tun, wenn es einem schlecht geht"

Für bundesweite Integration der traditionellen österreichischen Eingeborenen mit Flüchtlingen, die in der Politik gerne zur Ablenkung von wirtschaftspolitischen Fragen missbraucht werden: Durch fast alle Bundesländer tourt das Theaterstück da.Heim.AT.los. Im Ensemble SchauspielerInnen aus den betroffenen Österreich-Teilen. ...
Artistin - Kerstin Kellermann 09.10.2009 mehr lesen +

Überlebenstheater findet Stadt

Eva Brenner und Andreas Pamperl zu Problemen freier Theaterarbeit in Wien

Fleischerei, Projekt Theater Studio, Experimentaltheater. Das Theater in der Kirchengasse 44 hat viele Namen. Seit über fünfzehn Jahren verwirklicht Eva Brenner mit ihrem Team vielfältige Theaterprojekte. Vor allem die Inszenierungen literarischer Texte von AutorInnen wie Marlene Streeruwitz, Werner Schwab oder Ingeborg Bachmann haben das Theater bekannt gemacht. ...
Artistin - Christine Ehardt 03.12.2008 mehr lesen +

Hemmungsloses Wildern

AMPE Geusau macht Theater dort, wo nicht "Theater" draufsteht

Mit Polkadots funktionierten AMPE Geusau vor sieben Jahren eine Wiener Abbruchswohnung für einige Tage zur Theaterbühne um. Oliver Hangl, Spezialist für Umsetzungen von Alltagskultur in öffentlichen Räumen, lud kürzlich die Theatergruppe zur Wiederaufnahme einer skurrilen Neurosen-Versammlung in seinen k48 in Neubau. ...
Artistin - Dagmar Haier 23.05.2008 mehr lesen +

Kunst seziert Wirklichkeit

3Raum-Anatomietheater: Hubsi Kramar hilft der "obdachlosen" Theaterszene

Das wichtigste Theaterstück von Alberto Moravia ist ohne Zweifel das 1968 geschriebene Il dio Kurt (Der Gott Kurt). Für manche KritikerInnen ist es d i e Ödipustragödie der modernen Zeit. Saul, ein jüdischer Auschwitz-Häftling, wird zur Ödipus-Rolle gezwungen. Dass der Wiener Theatermacher Hubsi Kramar die seit vier Jahrzehnten überfällige deutschsprachige Erstaufführung dieses großen Wurfs von Weltliteratur realisierte (nur noch bis 15. März zu...
Artistin - Robert Sommer 12.03.2008 mehr lesen +

Wie die Nachfrage der Heiratsfähigen nach Sandra Selimovic versiegte...

... und die Nachfrage der Bühnen anschwoll

Mich interessiert nur Theater, das keine Guckkastenbühne braucht und wo die Grenzen zwischen dem Verhalten des Publikums und den Aktionen auf der Bühne undeutlich werden, sagt Erwin Kisser, Autor der Burgenländischen Hochzeit. Geht dein Konzept auf? fragen wir skeptisch. Und wie, antwortet Kisser. Fragt doch Sandra Selimovic. Sie spielt die Braut. Und weil man im Burgenland die Bräute zu entführen pflegt, geschah es... ...
Artistin - Robert Sommer 20.08.2007 mehr lesen +

Politische Nervenentzündung

Nach vielen Stationen der Flucht erwies sich Österreich nicht gerade als G'mahde Wies'n.

Die Welt des iranischen Theaterregisseurs Bahram Parsa ist voll skurriler Einfälle und philosophischer Ideen. Leider stört die Real-Politik immer wieder. Und die flache Niere so flach, wie sie dem behandelnde Arzt noch nie bei einem Patienten begegnet waren. Auch der Nierenschaden ist Real-Politik. Er stammt aus Bahrams Haftjahren. ...
Heroes - Kerstin Kellermann 18.08.2007 mehr lesen +

"Was ich mir erträumte, fand statt"

Airan Berg: Auch Theater, das versucht, unpolitisch zu sein, ist Politik

Airan Berg verlässt nach sechs Jahren das Wiener Schauspielhaus, um in Linz als künstlerischer Leiter für darstellende Kunst für die Kulturhauptstadt 09 zu arbeiten. Und schweigt nach wie vor über interessante Projekte denn Dinge, die man zu früh verrät, kommen dann nicht, erklärt er im Augustin-Gespräch.
Artistin - Kerstin Kellermann 20.06.2007 mehr lesen +

Feiern mit Leopold Bloom

Palm macht Urlaub von Mozart und zelebriert James Joyce

Die freie Kunstrepublik "AugartenStadt" hat den 16. Juni zu ihrem ersten offiziellen Feiertag erklärt. Den weltweit als Bloomsday bekannten Termin erklärt sie zum Tag der Freiheit der Kunst. James-Joyce-Kenner, Autor, Regisseur und Aktionist Kurt Palm skizziert im Folgenden die Entstehung und Bedeutung des Feiertages. Palm ist einer der Zeremonienmeister der Bloomsday-Rituale, die an den Schauplätzen Gaußplatz 11 (Wien 20) und Bunkerei (Augarten,...
Artistin - Robert Sommer 15.06.2006 mehr lesen +
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