Presseinformation zu «20 JAHRE AUGUSTIN»

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AUS DEM VERANSTALTUNGS-MARATHON IM JUBILÄUMSJAHR


Vor 20 Jahren, exakt im Oktober 1995, ist der Augustin gegründet worden. In der Bevölkerung wird dieses Projekt zumeist mit der Straßenzeitung und mit dem «bunten Volk«, das die Zeitung in den Straßen und Lokalen vertreibt, assoziiert. Aber das «Gesamtkunstwerk» Augustin besteht auch aus vielen Verzweigungen, wobei sich zwei Experimente die Rolle als kulturelle Aushängeschilder des Gesamtprojekts erarbeitet haben: die Musikgruppe «Stimmgewitter Augustin» und die Theatergruppe «11% k.Theater». Im März gibt es die Gelegenheit, beide Gruppen zu hören und zu sehen - und dabei auf den Geburtstag anzustoßen.
/ 04.03.2015

STIMMGEWITTER AUGUSTIN LIVE

Die Synthese von Punk und Schmalz gilt als einzigartig in der österreichischen Musikszene. Das «Stimmgewitter Augustin» lädt ein zu Schlagerkitsch mit und ohne Seemannsromantik - und als Ausgleich zu Songs der Revolution, mit Leidenschaft gesungen, im vollen Bewusstsein, dass es nicht so sehr darauf abkommt, die Revolution zu gewinnen, sondern darum, bessere Lieder als der «Klassenfeind» zu haben. Viel Vergnügen mit Ernstl, Heidi, Hömal, Josef, Mario, Martin und Riki.

Fr, 13. 3., Nachtasyl, 1060 Wien, Stumpergasse 53-55, Beginn 22 Uhr

Eintritt: Spenden


11% K.THEATER: «SAUSCHLACHTEN» VON TURRINI

Er sei zutiefst berührt und fühle sich beschenkt. Selten habe er eine solche Theaterleidenschaft bemerkt. Die Laiendarsteller_innen des Augustin hätten sein Stück verstanden; jeder professionelle Regisseur könne sich ein Stück abschneiden von ihrer Arbeit. Diese Hommage an das 11% K.Theater kam aus dem Munde von Peter Turrini, der der Premiere seines Stückes «Sauschlachten» beiwohnte. Die «Augustiner_innen» hatten sich für dieses frühe Drama des österreichischen Schriftstellers entschieden, weil ihnen dessen Aktualität bewusst wurde. Sie verstehen die Geschichte vom Verstoß eines Außenseiters aus einer bäuerlichen Großfamilie, die für die hochleistungsradikale Gesellschaft steht, als Schrei nach einer anderen Gesellschaft, in der man ohne Angst anders sein kann.

Sa, 21. 3., Werkl im Goethehof, 1220 Wien, Schüttaustraße 1, Beginn 19 Uhr.

Eintritt: Spenden

Wir würden uns freuen, Sie an diesen beiden Abenden begrüßen zu dürfen.

Für nähere Auskünfte stehen wir zur Verfügung: Tel. (01) 587 87 90 10

/ 04.03.2015