13. November 2015

13. November 2015

article_3737_1_180.jpg• Augustin Hoffest mit Live-Musik und Kalenderpräsentation 2016
• F13 Konzert Amstetten mit «Stimmstärke 8»

 

• Augustin Hoffest mit Live-Musik und Kalenderpräsentation 2016

Präsentation des neuen Augustin-Kalenders
Räudige Reinprechtsdorfer Hofkultur

Zum Büffet, welches von aus Afrika stammenden Augustin-Verkäufer_innen zubereitet wurde, wurde geladen. Als Speisenbegleiter fungierten u. a. zwei zu Unrecht Gescholtene: Uhudler und Obstmost – letzterer sowohl gut gekühlt als auch gut geglüht.  

Die 13. Ausgabe des Augustin-Kalenders nicht an dem sich anbietenden Freitag, dem 13. November zu feiern, käme einer Sünde gleich. So wurde aus dem unscheinbaren Innenhof der Augustin-Zentrale in der Reinprechtsdorfer Straße für einen Abend und eine Nacht eine Festzone gezaubert, die es mit jedem für ein Rave adaptierten Hinterhof eines aufgelassenen Truckstops in Lappland aufnehmen hätte können. Mit anderen Worten: Ein Hauch von Subkultur wurde inmitten des Fünften Bezirks versprüht, dem dies bestimmt nicht geschadet hat. – Im Gegenteil, denn der Bezirk Margareten hat nicht ganz zu Unrecht ein kleines Bisschen Schnarchnasen-Image.

Apropos, die Bewohner_innen des Hauses wurden nicht nur vor etwaigem Schlafraub gewarnt, sondern selbstverständlich auch herzlichst eingeladen. – Von deren Seite kam auch nicht das geringste Murren, obwohl dem Vernehmen nach die letzten Gäste erst knapp vor Morgendämmerung den Hof verlassen hatten. Kurzum, Best-Practice in Sachen Nachbarschaftspflege!
Neben der Lichtshow im Hof, für die mit F13-Inhalten gefütterte Beamer und angeheizte Gartengriller – nach dem Motto digital trifft analog – sorgten, trug die akustische Darbietung der Kombo mit dem wohl irritierendsten Bandnamen im deutschen Sprachraum – «Der Schwimmer» – ihr Scherflein bei. Einem Hinterhoftheater die Ehre machend, positionierte sich die Riege von «Der Schwimmer» in den Redaktionsräumlichkeiten des ersten Stocks und spielte durch die geöffneten Fenster hinaus in den Hof, wobei das eine oder andere Instrumentensolo vom Gang des gegenüberliegenden Gebäudetraktes raus in den Hof schallte.
Und kein Jubiläumsfest ohne Ehrengast: Herr Christian Schallenberg («Die Kalendermacher GmbH & Co KG»), von dem nicht nur die Idee zum Augustin-Kalender stammt, sondern der ihn auch bereits zum 13. Mal produzierte, ließ sich nicht zwei Mal in den Hinterhof bitten, aber auch nicht zwei Mal zum Büffet, welches von aus Afrika stammenden Augustin-Verkäufer_innen zubereitet wurde. Als Speisenbegleiter fungierten u. a. zwei zu Unrecht Gescholtene: Uhudler und Obstmost – letzterer sowohl gut gekühlt als auch gut geglüht.