13. Juli 2007

13. Juli 2007

article_3310_dsc_0257_180.jpg• F13 Ball Amstetten
• Straßenfest des Augustin
• Slow Forward

Hervorzuheben sind diesmal zwei Feste. In ihren unterschiedlichen «Kulturen» manifestierten sie die pluralistische Breite des F13-Entwurfs.

 

• F13 Ball Amstetten

In Amstetten organisierte die Gemeinde, initiiert von Kulturstadträtin Ulrike Königsberger-Luwig, bereits zum siebenten Mal ein F13-Fest. Mehr als 300 BesucherInnen waren mit dem Kabarettisten Walter Kammerhofer very amused, als der alte Mythos des Freitag des Dreizehnten («Ich bin ein Tag, der Unglück über die Menschen bringt!») sich gegen die diesbezüglich wenig abergläubische F13-Gemeinde symbolisch aufbäumte: Mitten im Kabarettprogramm ging das Bühnenlicht aus. Wie immer in Amstetten spendeten die Besserverdienenden Festkarten für die VerliererInnen.

 

• Augustin Straßenfest

Ebenso viele BesucherInnen erlebten einen entspannten Nachmittag und Abend beim F13-Straßenfest des Augustin im 4. Bezirk in Wien. Dass hier das grofle Bier um zwei Euro zu haben war, löste – wie der Schankcrew auffiel – immer wieder Erstaunen von Durstigen aus, die als Abgezockte der städtischen Eventkultur ganz andere Dimensionen gewohnt sind. Das Lob musste der Brauerei Ottakringer weitergeleitet werden, die das Straßenfest des Augustin großzügig sponserte. Die Mario Lang-Fotos ersparen uns den textlichen Stimmungsbericht

Für F13-Unkundige: Hinter diesem Kürzel steckt die Vision, dass jeder Freitag der Dreizehnte zu einem «Fasching von untenì wird, in dem sich soziale Gruppen artikulieren, die es im Alltag mit Stigmatisierung, Entrechtung, Demütigungen, Vorurteilen und auch mit Selbstentmächtigung zu tun haben.

 

• Slow Forward

Die Langsamkeit wird subversiv, wenn die «Globalisierung» Beschleunigung in alle Lebensbereiche bringt: Slow-Forward-Performance vor den Toren Schönbrunns.