13. Juni 2008

13. Juni 2008

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• Straßenaktionen 
• F13 Fest «Ohne Grenzen» in Amstetten

 

• Straßenaktionen

Die Durchsage der Wiener Linien am Freitag, den Dreizehnten «Viele Fahrgäste fühlen sich durch die depressive Stimmung, die in der U-Bahn und auf den Bahnsteigen herrscht, belästigt. Die Wiener Linien ersuchen die Fahrgäste, mitzuhelfen, die U-Bahn mit Leben zu erfüllen. Bitte halten Sie immer Kleingeld für Bettler und Straßenmusikanten bereit. Sie tragen damit zum Ruf Wiens als Metropole der Musik bei, und gleichzeitig unterstützen Sie Menschen, die in ihren Heimatorten, zumeist in der Slowakei oder in Rumänien, keine Perspektive für sich und ihre Familie sehen.»  

Die Durchsage der Wiener Linien bis 12. Juni 2008: «Viele Fahrgäste
fühlen sich durch organisiertes Betteln in der U-Bahn belästigt. Wir bitten Sie, dieser Entwicklung nicht durch aktive Unterstützung Vorschub zu leisten, sondern besser, durch Spenden an anerkannte Hilfsorganisationen zu helfen. Sie tragen dadurch zur Durchsetzung des Verbots von Betteln und Hausieren bei den Wiener Linien bei.» Die Durchsage der Wiener Linien am Freitag, den Dreizehnten «Viele Fahrgäste fühlen sich
durch die depressive Stimmung, die in der U-Bahn und auf den Bahnsteigen herrscht, belästigt. Die Wiener Linien ersuchen die Fahrgäste, mitzuhelfen, die U-Bahn mit Leben zu erfüllen. Bitte halten Sie immer Kleingeld für Bettler- und Straßenmusikanten bereit. Sie tragen damit zum Ruf Wiens als Metropole der Musik bei, und gleichzeitig unterstützen Sie Menschen, die in ihren Heimatorten, zumeist in der Slowakei
oder in Rumänien, keine Perspektive für sich und ihre Familie sehen.»

Nicht nur AugustinverkäuferInnen verbreiteten am Aktionstag 13. Juni diese korrigierte Verlautbarung, auch eine Bedienstete der Wiener Linien tat es (siehe Foto oben links). Sie glaubte, ihre Direktion habe tatsächlich die Linie geändert und predigte den – fiktiven – Durchsagetext der Wiener Linien über Megaphon. Fotos unten: Martin Lubenov, Ernst Molden, Rainer Krispel, Martha Laskolnik und andere MusikerInnen sowie Friedl Preisl (Alkordeonfestival) und die Wiener Clown Army sorgten
für Sessions im U-Bahn-Bereich, bis die Polizei unter dem Vorwand, es häuften sich Beschwerden, die improvisierten Konzerte auflöste. Tatsächlich notierten die F3-AktivistInnen keine einzige negative Reaktion seitens der U-Bahn-BenützerInnen.

 

• F13 Ball Amstetten

«Fest ohne Grenzen»