Augustin 250 - 04/2009

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/ 08.04.2009 mehr lesen +

Hoffentlich gewinnt Rapid ...

Ein Zimmer im Arbeitsmarktservice, vormals Arbeitsamt, irgendwo zu Wien. Berater: Und? Heinrich: Hat nicht geklappt ... B: Warum nicht? H: Was weiß ich? Wir halten Sie in Evidenz, hieß es. Das Übliche. B: Die Firma hat bei mir angerufen. Sie hätten sich geweigert, Überstunden z...
Dichter Innenteil Karl-Heinz Pieler / 08.04.2009 mehr lesen +

Drin is a ned bessa ois wia drausd

"Gangster Girls" - ein Kinofilm hilft, eine versiegte Debatte wiederzubeleben

Filmpräsentation im Kino am Spittelberg. Das graue Haus in der Schwarzau ist bunt maskiert, und die Masken tun ihr Werk. Sie verhüllen und enthüllen zugleich, verbergen Gesichter, entlarven unsinnige Zwänge zur angeblichen Besserung, machen Personen unkenntlich und Schicksale sichtbar. Siebzig Minu...
Artistin Franz Blaha / 08.04.2009 mehr lesen +

Die rigorose Privatheit der Fritz

Führung durch eine Bibliothek, deren Sprache du nicht verstehst

Sie verweigerte sich in radikaler Weise der Öffentlichkeit, gab keine Interviews, ließ sich nicht fotografieren, ihre letzten Lesungen absolvierte sie Ende der 70er Jahre: Marianne Fritz ist, auch zwei Jahre nach ihrem Tod, die große Außenseiterin des österreichischen Literaturbetriebs. Ihre Hinter...
Artistin Martina Handler / 08.04.2009 mehr lesen +

Blauer Schmied, roter Schmiedl?

Statement der BettelLobbyWien zu Häupls "Wiener Hausordnung"

Eine Symbiose von Strache und Boulevard sorgt in diesen Tagen für die Konstruktion immer neuer Skandale, als deren VerursacherInnen aber nicht, wie man meinen sollte, die FinanzkapitaljongleurInnen, sondern deren ärmste Opfer hingestellt werden: die BettlerInnen aus den Ländern Osteuropas. Nun will...
Tun & lassen Robert Sommer / 08.04.2009 mehr lesen +

Erwünschte Tabubrüche

"Gewalt gegen ältere Frauen in der Familie"- Resultate eines 2-Jahres-Projekts

Eine 83-jährige Frau wird ins Spital eingeliefert. Sie sei gestürzt, sagt ihr Sohn. Der Arm ist blau verfärbt, auf der Stirn hat sie eine Platzwunde. Ein alltäglicher Vorfall. Alte Menschen stürzen oft, niemand fragt weiter nach, und das Insistieren wäre vielleicht sowieso sinnlos, leidet die Frau ...
Tun & lassen Bärbel Mende-Danneberg / 08.04.2009 mehr lesen +

Armselige Dienste für arme Menschen?

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50.000 Menschen bekommen in Österreich bei keiner Bank mehr ein Konto. Da in Zeiten des bargeldlosen Verkehrs ein Leben ohne Bankkonto schwer möglich ist, gibt es die Forderung nach dem Recht auf ein Bankkonto. In einigen Bundesländern wurde bisher eine "Zweite Bank" gegründet, bei der auch Menschen...
Tun & lassen Martin Schenk / 08.04.2009 mehr lesen +