Augustin 265 - 12/2009

article_1407_cover265_180.jpg GEGEN VERKEHR nennen wir unsere fünf Seiten umfassende Sammlung von Texten zur völlig irrational gewordenen Verkehrspolitik. Darin wieder einmal ein Interview mit Hermann Knoflacher (Seite 14) er ist und bleibt der verkörperte Widerspruch zu ÖAMTC und ASFINAG. Daneben eine Hommage an das Einkaufswagerl (Seite 16) und eine Reportage von oekonews.at über den Bahnhof Meidling (Seite 18), in dem die Fahrgäste nicht wie Könige, sondern wie entbehrliches, aber leider unvermeidbares Beförderungsmaterial behandelt werden. Unser Verkehrsschwerpunkt enthält wenig Gründe für Optimismus deshalb hier eine Notiz, die Hoffnung gibt.
Redaktion / 16.12.2009 mehr lesen +

Von Schlüsseln und Schlössern

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Arbeit ist die beste Form der Armutsbekämpfung, sagen die einen. Eine Grundsicherung würde die Armut abschaffen, sagen die anderen. Bildung ist der Schlüssel, sagen die dritten. Arme bekämpfen statt der Armut, sagen die vierten zwar nur leise, drücken es aber durch ihre Vorschläge laut aus. Was hilf...
Tun & lassen Martin Schenk / 30.12.2009 mehr lesen +

Die unsichtbaren Schmähführerinnen

Humor-Arbeit: Männer empfehlen Männer, Männer stellen Männer ein

article_1410_schmähführerinnen_180.jpg Hierzulande machen meist Männer die Witze zumindest in den Medien. Für Karikaturistinnen, Fernsehkabarettistinnen und Kolumnistinnen ist es aufgrund von Seilschaften und Zugangsbarrieren schwieriger als für ihre männlichen Kollegen, in der Öffentlichkeit humoristisch aufzutreten.
Artistin Bettina Figl / 17.12.2009 mehr lesen +

Gefallene mit Flügeln wie Engel

Aus Anlass von "Gender Check": Gespräch mit Tadej Pogacar, Slowenien

article_1409_chendercheck2_180.jpg Es sei noch zu früh, um Kunst zum Thema Krieg zu erwarten, meint der slowenische Künstler Tadej Pogacar, der auf verschiedenen Biennalen zum Thema «Sexarbeit» ausstellte und gerade bei der Gender Check-Ausstellung im Wiener MUMOK dabei ist. Seine Kunst, in der Prostituierte und Obdachlose den Ton an...
Artistin Kerstin Kellermann / 17.12.2009 mehr lesen +

Pass auf, kleine Hand, was du tust

Der öffentliche Raum ist nicht mehr für alle öffentlich

article_1408_Öffentlraumschlechter_180.jpg «Der Bürger, der den übel riechenden Betrunkenen, den rüpelhaften Jugendlichen oder den aufdringlichen Bettler fürchtet, drückt nicht lediglich seine Abneigung gegenüber ungehörigem Verhalten aus. Er drückt ebenso ein Stückchen Volksweisheit aus, die eine zutreffende Verallgemeinerung enthält, nämli...
Tun & lassen Hansjörg Schlechter / 16.12.2009 mehr lesen +

Die akademische Gruft

Kein Obdachloser muss im Audimax schlafen. Es gibt genug Alternativen, sagt Wehsely

article_1406_uniobdachlos_180.jpg Manche GegnerInnen des Uni-Aufstandes rieben sich schon die Hände. An der «Flut» der Obdachlosen im besetzten Audimax werde die Studierendenbewegung scheitern. Diese plant jedoch gemeinsame Weihnachts- und Silvesterfeiern in der freien Republik Audimax und erreichte durch ein überlegtes Sichtbarmac...
Tun & lassen Robert Sommer / 16.12.2009 mehr lesen +