Augustin 276 - 06/2010

article_1513_cover276_180.jpg Kolleginnen, die an den jüngsten internationalen Straßenzeitungstreffen teilnahmen, waren nicht wenig überrascht, als sie als Vertreterinnen eines in mehrfacher Hinsicht «modellhaften» Mediums dieses Typs begrüßt wurden. Die Aufmerksamkeit der KollegInnen aus aller Welt galt der Auflagenhöhe und der unüblich differenzierten Zusammensetzung der VerkäuferInnen. Mehr noch galt sie der Organisationskultur des Projekts Augustin: 15 Jahre lang «cheflos zu arbeiten und dabei erfolgreich zu sein «wie schafft ihr das?».
Robert Sommer / 02.06.2010 mehr lesen +

Ohne Muslime kein Europa

Das goldene Wienerherz und die hyperemotionale Islam-Debatte

article_1518_islam_180.jpg Die meisten Medien unterscheiden nicht ausreichend zwischen Islam als Religion und Islamismus als politische Ideologie. Beim Thema Integration wird eher polarisiert und emotionalisiert als informiert. Das Internetportal Qantara bietet sich als Gegenlektüre an. Wenn auch zu befürchten ist, dass die «...
Tun & lassen Robert Sommer / 02.06.2010 mehr lesen +

In der Hitze des Stammtisches

Lokalaugenschein zum Konflikt um eine geplante "Moschee" in der Brigittenau

article_1517_dammstraße_180.jpg Bei Shakespeares Hamlet geht es um Sein oder Nichtsein. Eine Spur weniger dramatisch, aber ebenfalls konfliktreich ist die Frage um Sein oder Nichtsein eines Gebäudes in Wien. Der türkisch-islamische Verein Atib will in der Dammstraße 37 im 20. Bezirk ein Büro- und Wohngebäude mit einem Veranstaltun...
Tun & lassen Margarete Endl / 02.06.2010 mehr lesen +

Abschiebende Wirkung

eingSCHENKt

Üblicherweise wird eine Schule für Kinder ohne Behinderung gebaut, und Kinder mit Behinderung werden dann in diese Schule integriert. Bei uns ist es umgekehrt, erzählt die Schuldirektorin Silvia Gehrmann. Bei der Planung dieser Schule gingen wir von den Bedürfnissen von Kindern mit schwersten Behind...
Tun & lassen Martin Schenk / 02.06.2010 mehr lesen +

Shopping, als gäbe es kein Morgen

Katharina Weingartner zur abnehmenden Symbolkraft des Markenschuhs

article_1515_weingartner_180.jpg Die südostasiatische Sklavenindustrie erblasst vor Neid, wenn es um die Bedingungen der US-Häfenindustrie geht. Katharina Weingartner zeigt die konkurrenzlos günstige Produktion im Gefängnis auf, dokumentiert die Rache am Logo und verfolgt die zwiespältige Strategie der Sportschuh-Vermarktung. In ih...
Artistin Karl Weidinger / 02.06.2010 mehr lesen +