Augustin 290 - 01/2011

article_1642_cover290_180.jpg Der Opernball findet zwar erst am 3. März statt, aber die Anfragen häufen sich: Gibts heuer wieder den Gegenball des Augustin? Ein Bündel von sachlichen (materiellen) und «philosophischen» Gründen macht die Antwort negativ.
Die einzigartige Mischung von Durchschnittsmenschen und Freaks, Fremdlingen und Aborigines mit ihrem Meidlinger L machte die sogenannten «Opferbälle» zu Wallfahrtstätten der nach der Seele der Stadt Suchenden.
Robert Sommer / 27.01.2011 mehr lesen +

Am Küchentisch (1. Teil)

Mein Weg zu Maria!

article_1650_kuechentisch_180.jpg Über Neujahr verkrieche ich mich ins Waldviertel, in mein winziges Hexenhaus. Baba Jagas Hütte. Ich reite hin auf dem Stößel im Mörser und brauche Archaisches und Elementares. Schnee, Feuer im Ofen, gutes Essen, wärmende Haut. Mehr nicht. Das macht mich glücklich. Wintersonnenwende, Bratäpfel, Rodel...
Dichter Innenteil Jella Jost / 02.02.2011 mehr lesen +

«They make you crazy»

Nigeria heißt Hölle und Steyr ist kein Paradies

article_1646_makleledennis_180.jpg Den Kummer für die ganze Welt spürt und trägt der junge, tapfere Maklele Dennis auf seinen Schultern, und er ist zu groß für ihn. Als Verkäufer der OÖ-Straßenzeitung «Kupfermuckn» liebte er es, mit seinen Kunden zu scherzen. «Das ist das Leben, das ich mag und führen will», sagt er. Der Augustin bes...
Tun & lassen Kerstin Kellermann / 27.01.2011 mehr lesen +

Die Arbeitsverweigerer

Vor dem Wiener Burgtheater. Es ist noch zeitig am Vormittag, zwei arbeitslose Schauspieler schwingen ihre Besen und kehren die Straße. Nach einer Weile unterbrechen sie ihre Tätigkeit, ohne jedoch ihre Besen aus der Hand zu legen, und beginnen ein Gespräch.
Dichter Innenteil Roman Müller-Balac / 27.01.2011 mehr lesen +

Hoch die Mehrfachidentitäten

Eine kleine Fred-Sinowatz-Hommage im Bruno-Kreisky-Jahr

article_1644_sinowatz_180.jpg Drei Politiker-Grundmuster könne man unterscheiden: Intellektuelle, Urgesteine und Technokraten. Ich erinnere mich, dieses Schema in einem «Wiener Zeitung»-Essay gelesen zu haben, wo auch festgestellt wurde, dass man mit Intellektuellen in der Regel keine Wahlen gewinnen könne und dass Bruno Kreisky...
Artistin Robert Sommer / 27.01.2011 mehr lesen +

Wie kommt die Milch ins Packerl?

Simulierte Wettbewerbssituation Aspekte der Raiffeisendominanz (Teil 7)

article_1643_raiffeisen_7_180.jpg Der Raiffeisen-Konzern stützt sich neben seinen weit reichenden Beteiligungen in den Bereichen Nahrungsmittelindustrie, Versicherungen und Medien auf die Säulen der Dreifaltigkeit: erstens Geld, zweitens den an Landwirtschaft orientierten Warenhandel und drittens die Verarbeitung von Agrarprodukten....
Tun & lassen Lutz Holzinger / 27.01.2011 mehr lesen +

Die Zivilgesellschaft

eingSCHENKt

Alles soll anders werden, aber nichts darf sich ändern. Eine aufmüpfige Resignation prägt seit Jahren das Land. Die Auflehnung gegen «die Mächtigen» erscheint als Sehnsucht nach Anerkennung durch sie. Das depressive Bewältigungsmuster des Raunzens statt der Frechheit von unten, Millionen Wohnzimmer-...
Tun & lassen Martin Schenk / 26.01.2011 mehr lesen +