Augustin 297 - 05/2011

article_1721_cover297_180.jpg Eine Facebook-Gruppe ruft zum Boykott des bekannten Bierlokals «Stiegl-Ambulanz» im Alten AKH auf. Die Gründe dafür waren im Online-«Standard» vom 28. April zu lesen. Der 30-jährige Unternehmensberater Andreas Marek, bis zu diesem Zeitpunkt Stammgast des Lokals mit dem riesigen Schanigarten, hatte dem «Standard» seine Geschichte erzählt. Die Hauptfiguren sind ein Augustin-Verkäufer, der aus Solidarität mit seinen Salzburger KollegInnen in Wien auch die Salzburger Straßenzeitung «Apropos» verkauft, der Chef des Serviceteams, Hans-Peter Fasching, und die Geschäftsführerin des Lokals, Manuela Nagl.
Robert Sommer / 04.05.2011 mehr lesen +

«Feministin» bis zum Schafott

Zwei Frauen aus Wien bekämpfen das «Kurtisanen»-Klischee von Olympe de Gouges

art-olympedegouges©pauli.jpg Noch heute, über 200 Jahre nach ihrem Tod, ist Olympe de Gouges, die während der Französischen Revolution für ihr politisches Engagement am Schafott hingerichtet wurde, weitgehend unbekannt. Eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung ihrer schriftlichen Hinterlassenschaft fehlt. Die Philosophin ...
Artistin Barbara Karahan / 05.05.2011 mehr lesen +

Schlussplädoyer eines Tierschützers

dicht-plaedoyer©chrismos.jpg Chris Moser, Künstler und Angeklagter im so genannten Mafiaprozess, § 278a, gegen 13 Tierrechts- und Tierbefreiungsaktivist_Innen, hielt am 1. April 2011 im Schwurgerichtssaal Wiener Neustadt ein Schlussplädoyer, das mit Beifall des Publikums aufgenommen wurde. Das Urteil war bei Redaktionsschluss n...
Dichter Innenteil Chris Moser / 05.05.2011 mehr lesen +

Graz ist anders. Hoc est verum.

Sein letztes schriftliches Zeugnis hat Martin Luther einen Tag vor seinem Tod geschrieben. Die letzten Worte dieses Zettels heißen: «Wir sind Bettler. Hoc est verum (Das ist wahr).» Dieselbe Einsichtigkeit wird jenen zwei Dutzend KünstlerInnen zugeschrieben, die sich am Widerstand der Kunst gegen da...
Artistin Robert Sommer / 05.05.2011 mehr lesen +

Es leckt im Sprach-Rohr

Aus dem Haus ragt ein Sprach-Rohr. Aber selbst, wenn man sein Hör-Ohr ganz nahe dran hält, versteht man nicht, was herausdringt. Sieht man mit dem Seh-Auge genauer hin, erkennt man in der Dunkelheit des Rohres einzelne Worte, die sich verschwommen im Ohr widerspiegeln. Kom...
Dichter Innenteil Meike Kolck-Thudt / 05.05.2011 mehr lesen +

Absolutismus reloaded

Von der Beschneidung der freien Bildung an der Uni Wien

tun-studienrichtung©niko.jpg Prekarität, also Leben unter dem Damoklesschwert der völligen Verarmung, ist Alltag, wenn man «Internationale Entwicklung (IE)» studiert. Seit über zehn Jahren gewährleisten nur immer neue Kämpfe von Lehrenden und Studierenden und maßlose Selbstausbeutung das knappe Überleben der jungen, kritischen ...
Tun & lassen Nikolai Schreiter / 05.05.2011 mehr lesen +

Sackgasse Billigjobs

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Frau Salzer schlägt sich als Ich-AG und Armutsunternehmerin mit Gebrauchsgrafiken durch den Alltag. Ihr dreijähriger Sohn leidet seit seiner Geburt an schwerem Asthma. Er braucht viel Zeit. Der Lohn ihre Arbeit ist unregelmäßig und gering. Loch auf, Loch zu. So muss sie rechnen, einmal die Miete, ei...
Tun & lassen Martin Schenk / 04.05.2011 mehr lesen +

Enten schleudern, Fischer ärgern

Raiffeisen hat überall die Hand drinnen - Aspekte der Raiffeisendominanz (Teil 14)

In der Stadt der Kinderverzahrer und Taubenvergifter haben die Entenvertilger ebenfalls ein leichtes Leben. Was das mit Raiffeisen zu tun hat? Die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien ist gemeinsam mit der Wien Holding als Hälfteigentümer der beiden fünfmal täglich zwischen Wien und Bratislava...
Tun & lassen Lutz Holzinger / 04.05.2011 mehr lesen +