Augustin 361 - 02/2014

article_2442_aug_361_cover_180.jpg Was brauchen wir zum Aufstand in Österreich? Erstens einen guten Anlass. Zweitens eine Spontaneität der Zivilgesellschaft, die - wenn sie sich erstmals rührt - Freund und Feind überrascht. Drittens eine kritische Masse (sodass die Machthaber es mit der Angst zu tun kriegen). Viertens wahrscheinlich eine allgemein respektierte Persönlichkeit, die die Gründe der Erhebung klarer als andere benennen kann und zu deren «Galionsfigur» wird (viele betonen, dass charismatische Figuren auch eine Gefahr für die Revolte darstellten).
Robert Sommer / 19.02.2014 mehr lesen +

Der Europa-Traum des Adeligen

Hammarskjöld war Finanzminister - aber er wollte keine EU der Finanzhaie

Es kann sein, dass die Wählerinnen und Wähler am 25. Mai (EU-Wahl) die SPÖ zu einer Kleinpartei machen. Dafür hat SP-Spitzenkandidat Eugen Freund das in seiner Macht Stehende beigetragen, als er auf einer Pressekonferenz den Durchschnittsverdienst österreichischer Arbeiter_innen mit 3000 Euro beziff...
Tun & lassen Hans Göttel / 18.02.2014 mehr lesen +

Faymanns Taktik

Bad Banks, Bankster und die großen Emotionen. Ein Dramolett

article_2445_dramolett_180.jpg Der Verhandlungstaktik der Regierung ist es zu verdanken, dass die Banken nichts, die Steuerzahler_innen alles für die Abwicklung der Hypo bezahlen. Sie gleichen damit die Unsummen aus, die Haiders Prestigeprojekte in Kärnten und diverse Monsterprojekte Südosteuropas verschlangen. Christoph Moser ha...
Tun & lassen Christoph Moser / 18.02.2014 mehr lesen +

Der Widerruf des Doktor Obritzhauser

Die Raiffeisenwelt und die Universitäten

Im Augustin 358 berichteten wir über den Umstand, dass in österreichischen Universitäten Personen präsent sind, die gleichzeitig Funktionen in Universitätsräten und in Raiffeisenorganisationen innehaben. Unter anderem wurde für diese Konstellation das Beispiel des Tierarztes Dr. Walter Obritzhauser ...
Tun & lassen Clemens Staudinger / 18.02.2014 mehr lesen +

Nichts zu lachen

eingSCHENKt

Ein E-Mail landet in meinem Postfach. Betrifft: Sendung gestern Abend. «Habe die Diskussion im Fernsehen gesehen», schreibt Frau Waltraud V. «Meine Meinung ist, wer immer genug eingezahlt hat, bekommt auch im Alter genug zum Leben. Ist ja nur gerecht, wer immer brav arbeiten war und immer eingezahlt...
Tun & lassen Martin Schenk / 18.02.2014 mehr lesen +

Lauter, schöner, militanter

Regierungen verschwinden, die schwarzen Blöcke bleiben / Teil 1

article_2447_demo_180.jpg Nicht mehr zu zählen sind die innerlinken Debatten über Gewalt bei Demos im Allgemeinen und um den so genannten schwarzen Block im Speziellen. Umso mehr überraschte manche Leserinnen und Leser die Tatsache, dass der Augustin zum innenpolitischen Thema Nr. 1 des Jänners 2014 schwieg; dass er schmeesc...
Tun & lassen Robert Sommer / 17.02.2014 mehr lesen +

Rettet die Mittelklasse!

Lisl Ponger parodiert die ethnologischen Museen des Nordens

article_2448_lisl_180.jpg Die Wiener Künstlerin Lisl Ponger hat einen ihrer Träume realisiert. Sie hat jetzt ihr eigenes Völkerkundemuseum. Wer sie kennt, weiß, dass es sich um ein surrealistisches Vorhaben handeln muss.
Artistin Robert Sommer / 16.02.2014 mehr lesen +

Lust'sche «Aufstellung» im Werksalon

Eine Gemeinsamkeit von Sotchi und Stadlau

article_2450_361_artmag_werksalon_180.jpg Stadlau war bis dato für sogenannte Kreative ein so undankbares Pflaster wie Sotchi für Homosexuelle. Am besten Augen zu und durchtauchen. Doch sieh an - Stadlau wird fortschrittlicher: mit dem Werksalon, ein «großzügiges Fabriksloft», wie der Aussendung zu entnehmen ist, eröffnet ein Haus, das sich...
Artistin Reinhold Schachner / 16.02.2014 mehr lesen +