Augustin 365 - 05/2014

article_2485_aug_365_cover_180.jpg Augustin-Leserin Elisabeth Fritsch stolperte über meinen Artikel über den griechischen Bürgermeister (Nr. 364), der sich zu den Folgen der Entmündigung des Landes durch die EU-Spitze und zum Widerstand des Volkes äußerte; genauer, sie stolperte über die laiensoziologische These, dass die Wienerinnen und Wiener - im Gegensatz zu den in Bewegung geratenen Griech_innen - «wuchtige Erschütterungen ihrer Gemütlichkeit brauchten», um auf die Plätze und auf die Straßen zu strömen. Diese Katastrophentheorie sei mit wissenschaftlichen Forschungen nicht belegbar, schreibt sie. Eher sei das Gegenteil belegbar.
Robert Sommer / 15.04.2014 mehr lesen +

Wer sind die Umzingler?

Hypo-Schlamassel: «Die Totengräber der Transparenz sind umzingelt»

article_2486_hypo_180.jpg Die Hypo-Bank und die Aussicht, dass sie von der Regierung in einer Art abgewickelt wird, die den in der Zweiten Republik bisher größten Schaden für das öffentliche Vermögen stiftet, haben eine schon lange nicht gesehene gesellschaftliche Empörung hervorgerufen. Und das, obwohl ein wesentliches Kapi...
Tun & lassen Robert Sommer / 15.04.2014 mehr lesen +

Schmutz & Schund bis zum Endsieg

Wie die Wienbibliothek zu ihrer Ersten-Weltkriegs-Sammlung kam

article_2487_wienbibliothek_180.jpg Der christlich-soziale Wiener Bürgermeister Weiskirchner, in vielerlei Hinsicht ein Kotzbrocken, hat dank seiner Kriegsbegeisterung ungewollt einen Schatz hinterlassen, von dem andere Städte nur träumen können. Gerhard Murauer, Mitarbeiter der Wienbibliothek, erzählt im aktuellen AUGUSTIN, wie es zu...
Tun & lassen Gerhard Murauer / 14.04.2014 mehr lesen +

Kalksburg, Dorf an der Grenze

Dort, wo der Verkehrsstau zu Hause ist und die Öffis fehlen.

article_2488_kalksb_180.jpg Eine sonst durchaus vernünftige Freundin von mir bringt ihre Kinder mit dem Auto in Kindergarten und Schule. Geht nicht anders, sagt sie, in Kalksburg gibt's so gut wie keine Öffis. Wer in Kalksburg wohnt, darf sich als Wiener_in bezeichnen, kann aber vom Klofenster aus schon nach Niederösterreich s...
Vorstadt Christa Neubauer / 13.04.2014 mehr lesen +

Die Besten verrieten das Vaterland

Markus Kupferblum und sein Ensemble «Schlüterwerke» haben Großes vor

article_2489_kupferblum_180.jpg Gibt's nicht schon genug Weltkriegserinnerungsangebote in diesem Jahr? Musst nun auch du einen Beitrag zu dieser Gedächtnisinflation hinzufügen, fragen wir Markus Kupferblum, der mit seinem Musiktheaterensemble »Schlüterwerke» Großes plant. Ich glaube nicht, antwortet er im aktuellen AUGUSTIN, dass ...
Artistin Robert Sommer / 12.04.2014 mehr lesen +

Rossini fährt über die großen Teich

«Weiß nie genau, wohin sich der Text entwickelt» - Gespräch mit Kurt Palm

article_2493_palm_180.jpg Der umtriebige Regisseur und Autor Kurt Palm (geb. 1955) hat mit seinem neuen Buch «Bringt mir die Nudel des Gioachino Rossini» nur vordergründig eine witzige Persiflage auf das Western-Genre vorgelegt. Zwischen den Zeilen beschäftigt sich Palm in der mit historischen Details geschmückten Story iron...
Artistin Robert Fischer / 11.04.2014 mehr lesen +

Gedichte

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Ostereier, Osterlamm,
Osterpinzen - kane Prinzen ...
Gibt's denn de nu - de Letzteren? -
I moa, i hab nu nia an g'sengn.
Wenn scho, dann in a Rolln verpackt -
doch mehr war's nia - drum hams versagt ...
Dichter Innenteil Barbara Kiesl / 10.04.2014 mehr lesen +

LUST. Lasst uns leben!

Aus der KulturPASSage

article_2495_brix_180.jpg Der Titel des aktuellen Kabarettprogrammes von Werner Brix trifft - nach Aussage des Künstlers - den Kern der Sache. Werner Brix führt uns vor Augen, dass man das Leben in jedem Fall genießen sollte und nicht wegen jeder Kleinigkeit alles schlechtreden sollte.
Dichter Innenteil / 10.04.2014 mehr lesen +