Augustin 390 - 05/2015

article_3085_aug_390_cover_180.jpg Wissen Sie, dass der Mann, der diese Zeilen Korrektur liest, eine «Persönlichkeit des Jahres» ist? Wir haben es schriftlich! Richard Schuberth wurde heuer von einer Jury aus 500 Migrant_innen und Menschen migrantischer Herkunft für seine schriftstellerischen Verdienste um eine antirassistische Gesellschaft gekürt. Aber auch das Gesamtwerk Augustin ist nicht leer ausgegangen: Als wohldurchdachtes Kompliment – und nicht etwa als Geburtstagsgeschenk! – verstehen wir die Auszeichnung mit dem von «Bum Media» gestifteten «Mig¬Award» in der Kategorie Medien.
Lisa Bolyos / 13.05.2015 mehr lesen +

Ein ganz normaler Job

Augustinverkäuferin Gabriela

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Ich liebe Ruhe. Ich liebe Menschen, die korrekt sind, und ich liebe es, wenn ich meinem Sohn bieten kann, was zu einem normalen Leben gehört. Ehrlich gesagt liebe ich auch, wenn er im Zeugnis lauter Einser hat.

Foto: Lisa Bolyos


Tun & lassen / 12.05.2015 mehr lesen +

«Politisch unerträglich»

In Wien und Salzburg «SoliSchlaf»-Aktionen für Obdachlosenrechte

article_3099_soli_ulligladik_180.jpg Wien und Salzburg ziehen im österreichischen Vergleich die meisten internationalen Tourist_innen an. Die hohe Politik beider Städte weiß genau, was die Tourist_innen angeblich nicht sehen wollen: konkrete, lebendige, bettelnde, sichtbar «geschäftstörende» Armut. In beiden Städten luden Menschenrecht...
Tun & lassen Robert Sommer / 12.05.2015 mehr lesen +

Ein gepflegter Streik

Was ist los in der Hauskrankenpflege?

Die Hauskrankenpflege wird personell unterbesetzt, schlecht bezahlt und geringgeschätzt. Alexandra Prinz, die selbst Arbeitserfahrung in der Pflege gemacht hat, denkt über einen bundesweiten Streik nach.
Tun & lassen Alexandra Prinz / 12.05.2015 mehr lesen +

Jeht doch! Muss jehn!

Berlin, die große Schwester von Wien – Ein Lokalaugenschein

article_3095_berlin_doriskittler_180.jpg Berlin sollte von uns Wiener_innen von Zeit zu Zeit erforscht werden. Erstens, weil Stadterforschung (von unten!) Spaß macht, und zweitens, um zu sehen, was wir von unserer großen Schwester übernehmen und was wir besser bleiben lassen sollten. Doris Kittler hat es gemacht und liefert Wort und Bild....
Vorstadt Doris Kittler / 12.05.2015 mehr lesen +

«Keine Gründe, eine Pflanze zu verbieten»

Aufregung im Uhudlerland: Siegen die Erben Zweigelts?

article_3094_uhudler_mehmetemir_180.jpg Was in der Wachau die Marille und im Bregenzer Wald der Alpkäse, ist im Südburgenland der Uhudler. Es sind regionaltypische Produkte, die zu Entwicklungsfaktoren geworden sind. Der Gedanke, die EU könnte in der Wachau die Marillen verbieten, scheint abwegig zu sein. Das Brüsseler Njet zum Uhudler is...
Vorstadt Robert Sommer / 12.05.2015 mehr lesen +

Wiesel, Schale & Ei

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Ein Wiesel saugt ein Ei so geschickt aus, dass zwar die Schale unversehrt scheint, das Ei aber innen leer ist. Von außen sieht man es nicht. Wieselworte saugen die Bedeutung aus den Sätzen, wie Wiesel Eier aussaugen – nur die leere Schale bleibt, scheinbar intakt, zurück. Theodore Roosevelt argument...
Tun & lassen Martin Schenk / 12.05.2015 mehr lesen +

Walter versucht zu schlafen

Zeichnungen aus dem ganz normalen Leben eines Wohnungslosen

article_3093_schlafen_180.jpg «Penner» erzählt aus dem Leben des wohnungslosen Walter, als wäre es das Buch zur Stadparkdebatte. Da ist die Polizei, die das «Kampieren» verbietet, der Sozialarbeiter Erik, der nur Walters Bestes will, und der Alkohol, der die kalten Nächte und die schlechten Erinnerungen erträglich macht. Und vie...
Artistin Lisa Bolyos / 12.05.2015 mehr lesen +

Sieh dich an, und du wirst Schönheit sehen

Mit Nastija Fijoličs Fotografien lässt sich antrainiertes Schönheitswissen verlernen

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Sieh mich an, und du wirst sehen – dass Schönheit etwas Subjektives ist. In Nastija Fijoličs Fotoausstellung werden Körperbilder herausgefordert. Auch die von Lisa Bolyos.

Foto: Nastija Fijolič


Artistin Lisa Bolyos / 12.05.2015 mehr lesen +

Augustin in der Bücherkiste

Der Mai bringt kritische Literatur nach Ottakring

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Rund um den Yppenplatz gibt’s Mitte Mai drei Tage lang Literaturveranstaltungen, Diskussionen, Lesungen und Stadttouren mit Autor_innen, Verleger_innen und anderen literaturverliebten Gestalten. Wo kommen sie her, was wollen sie hier?

Foto: KriLit


Artistin Lisa Bolyos / 12.05.2015 mehr lesen +

Unbequem & darum noch hier

RaumFrei?! 40 Jahre Kulturzentrum im Amerlinghaus

article_3090_amerling_amerlinghaus_180.jpg Unglaubliche 40 Jahre ist es her, dass das Amerlinghaus im 7. Bezirk besetzt wurde – 40 Tage lang wird nun gefeiert. Es ist ein erleichtertes Feiern, weil der anstrengende Strudel um Geld und Existenz der letzen Jahre vorerst ein Ende hat. Aber die Erfahrung sagt, dass man sich auf diesem Erfolg nur...
Artistin / 12.05.2015 mehr lesen +

Absolut quer

Absolut quer als Gegenpol zur Konsumwut. Das hat nämlich keine Zukunft. Ist schon mehr Leuten aufgefallen, dass mehr Geld nicht mehr Lust bringt, sondern mehr Inflation. Wer also weiterdenkt, muss anders handeln. Quer. Da geht es dann um Motivation und Kreativität und nicht um «Handel». Klöster mit ...
Dichter Innenteil Natasha Towin / 12.05.2015 mehr lesen +