Augustin 391 - 06/2015

article_3106_aug_391_cover_180.jpg «Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Bekleidung» – haha! Jedenfalls konnten wir am 21. Mai einen «Herbsteinbruch» mit rund zehn Grad Celsius und Regen verbuchen. Wir ließen uns von dieser Wetterkapriole abhalten, das angekündigte öffentliche Frühstück in der Mariahilfer Straße durchzuziehen. Nennt uns ruhig Warmduscher oder Schattenparker, aber wir lassen uns nicht gerne auf weichgekochte Eier regnen!
Reinhold Schachner / 27.05.2015 mehr lesen +

Noch funktioniert Greenwashing...

Ein Tag des Misstrauens gegen die Mode-Ketten

article_3120_fashion_180.jpg Am «Fashion Revolution Day», der am 24. April begangen wurde, gedachte man weltweit der vielen Opfer, die der Einsturz des Fabrikgebäudes Rana Plaza in Bangladesch vor zwei Jahren brachte. 1138 Textilarbeiter_innen kamen damals ums Leben, mehr als 2500 wurden schwer verletzt. Einige Mode-Designer_in...
Tun & lassen Doris Kittler / 26.05.2015 mehr lesen +

Hallo, Jugendliche? Wo seid Ihr? Verbündet Euch!

20 Jahre AUGUSTIN: Jahrgang 2005 – «Echo», mehr als nur ein Haus in der Gumpendorferstraße

article_3119_echo_180.jpg Über das autonome Jugendzentrum «Echo» hat der Augustin schon in der gemeinsamen Gründungsphase geschrieben und ist ihm bis zum bitteren Ende im Jahr 2005 treu geblieben. Lisa Bolyos hat bei «Echo»-Gründer_innen nachgefragt, was der Stadt fehlt, seit die «Echot_innen» in alle Winde verstreut sind. D...
Tun & lassen Lisa Bolyos / 26.05.2015 mehr lesen +

Wohlstand & Meer. Wohlstand & mehr.

Für die allermeisten Menschen begann die Krise nicht 2008

article_3118_urlaub_a_reisinger_180.jpg In der Alten Schmiede im Zentrum Wiens startete Mitte Mai die vom Schriftsteller Ilija Trojanow konzipierte Gesprächsreihe mit dem Titel «Weltbefragung». Erster Gesprächspartrner war Christian Felber, Mitbegründer der «Bank für Gemeinwohl»; erstes Thema war der Wohlstand. Mit einigen ungeordneten Ge...
Tun & lassen Robert Sommer / 26.05.2015 mehr lesen +

Ich liebe kurze Sätze

Augustinerin Alexandra Gruber

article_3117_alexandra_180.jpg Mein Medium ist das Radio, denn das Hören ist schon immer ein Schwerpunkt meiner Wahrnehmung gewesen. Der Unterschied zum Schreiben liegt für mich in den kurzen Sätzen, ich liebe sie. Kurze Sätze entsprechen dem Medium Radio. Ich liebe es auch auf den Punkt zu kommen und nicht blumig oder barock zu ...
Tun & lassen / 26.05.2015 mehr lesen +

Dannebergpredigt: Bitte zu Tisch!

Bei uns zu Hause wurde nicht „zu Tisch gebeten“. Meine Mutter rief laut: „Essen!!!“ Und alle rannten, die Brüder am schnellsten, meine Schwester und ich hintennach. Der Vater bekam als Erster zu essen, dann die Jungs, danach wir Mädchen. Und die Mutter nahm sich zum Schluss. Unter der Woche gab es B...
Tun & lassen Bärbel Danneberg / 26.05.2015 mehr lesen +

«Nach Hause geht man immer zu Fuß»

Viel Kultur für einen kurzen Straßenabschnitt: die Thelemangasse

article_3114_thelemang_heike_willmaser_180.jpg «The Forever Road», auf Deutsch «Die Ewigkeitsgasse». Das ist der Titel eines Romans des amerikanischen Autors Frederic Morton, der unter dem Namen Fritz Mandelbaum in Wien geboren und vom NS-Regime aus seiner Heimat vertrieben wurde. Davor besaß seine Familie mehrere Häuser am so genannten «Türkenp...
Vorstadt Chris Haderer / 26.05.2015 mehr lesen +

Noch einmal einen Neubeginn wagen

American Football: Das Spiel mit dem Ei

article_3113_vikings_wenzel_mueller_180.jpg Ob füllig oder schlank, groß oder klein – im American Football gibt es für jede Statur eine Position. Erst recht bei den Vikings Superseniors, einem Wiener Football-Team, das vor fünf Jahren gegründet wurde und bei dem auch und gerade blutige Anfänger im fortgeschrittenen Alter willkommen sind, fand...
Vorstadt Wenzel Müller / 26.05.2015 mehr lesen +

Unberechenbare Vermutungen

Langsam geht der Bloomsday auch ins Wiener Brauchtum ein

article_3112_nino_mario_lang_180.jpg «Was waren, auf ihre einfachste wechselseitige Form reduziert, Blooms Gedanken über Stephens Gedanken über Bloom und Blooms Gedanken über Stephens Gedanken über Blooms Gedanken über Stephen?» «Er dachte, er dächte, er wäre Jude, wohingegen er wusste, dass er wusste, dass er wusste, dass er’s nicht w...
Artistin Robert Sommer / 26.05.2015 mehr lesen +

Leben ins Gesicht geschrieben

Peter Turrini über die versteckten Kompetenzen des Augustin-Theaters

article_3111_theater_augustintv_180.jpg Den Mitwirkenden des 11% K-Theaters sei das Leben ins Gesicht geschrieben. Wenn solche Leute an sein Stück «Sauschlachten» herangehen, bleibe das Realistische seiner Dramen gerettet, das ansonsten auf «abg’schleckten Bühnen» vom Ästhetischen überrollt zu werden drohe, meint Autor Peter Turrini. Im G...
Artistin / 26.05.2015 mehr lesen +

Liebe

Liebestoll – tollkühn «Ohne Fleiß kein Preis.» «Nur wer wagt, gewinnt.» Der Preis der Einsatz? Der Gewinn der Preis? – Verdienter? – Gewonnener? Erstrebt, angestrebt, erzwungen «Wie gewonnen so zerronnen.» Geschenkt – absichtslos BK...
Dichter Innenteil / 26.05.2015 mehr lesen +

Mei Oitog

I steh auf und leg mi nieda
hob ka Hockn und bin zwida
nur am Achtn kaun ich lachn
weu do gibt´s die Oarbeitslosn
und a Göd in meine Hosn

Dichter Innenteil Chris Novak / 26.05.2015 mehr lesen +

Jubiläen, Auszeichnungen, Wettzwitschern

Tagebuch eines Augustinverkäufers

article_3107_tagebuch_carla_mueller_180.jpg 9.5. Ganz Wien ist schon ESC. Außer meine Wenigkeit. Eurovisions-Songcontest. Hat mich irgendwie nie wirklich interessiert. Und dann kam Tom Neuwirth, oder Conchita Wurst. Aber das war mir anfangs auch ziemlich wurst. Bis die intoleranten Wortmeldungen aus der rechten Ecke kamen und «dieses» Conch...
Dichter Innenteil Gottfried / 26.05.2015 mehr lesen +

Ringsum

eingSCHENKt

«Niedrige berußte Gänge, nirgends Hausgärten, und in den neueren Bauten Thür an Thür die kleinen Wohnungen, die Kerker der Kinder», berichtet Max Winter in seinen Stadtreportagen über die Wiener Außenbezirke. Das ist die andere Geschichte zum 150-jährigen Jubiläum des Baus der Prachtstraße am Ring. ...
Tun & lassen Martin Schenk / 25.05.2015 mehr lesen +