Augustin 423 - 11/2016

article_3763_aug_423_cover_180.jpg Bei Hemingway, Gesammelte Werke, Band 10, gibt’s eine schöne Liste zu entdecken. Es ist eine Liste der Dinge, die dem Schriftsteller für das gute Leben essenziell erscheinen:
Robert Sommer / 27.10.2016 mehr lesen +

eingSCHENKt: Neu! Besser! Billiger!

Alte Menschen pflegen, Flüchtlinge betreuen oder Kinder unterrichten: «soziale Innovation» ist mittlerweile unabdingbar – zumindest am Etikett. Liest man die Begründungen für Sozialpreise, vertieft man sich in die Managementliteratur, glaubt man den Karriereseiten in den Zeitungen, dann kann man gar...
Tun & lassen Martin Schenk / 25.11.2016 mehr lesen +

Zuerst das Vergnügen

Augustinverkäufer Andreas

article_3779_andreas_mehmet_emir_180.jpg Ich feiere bald mein fünfzehnjähriges Jubiläum. Am 12. Dezember 2001 habe ich mich beim Augustin eingeschrieben. Meine Mutter hatte mir das damals geraten, nachdem ich eine Weile beim Stadtgartenamt und bei der Straßenreinigung gewesen bin. Vorerst gestaltete sich für mich das Verkaufen der Zeitung ...
Tun & lassen / 26.10.2016 mehr lesen +

Als Ferry den Bertl gab

«Kupfermuckn»: Linzer Nachrichten von unten – seit 20 Jahren

article_3778_kupfermuckn_walter_hartl_180.jpg Die Marienstraße in Linz versprüht italienischen Charme.  Kopfsteinpflaster, Häuser mit freundlichen Fassaden und wenig rollender Verkehr. Dafür sind viele Menschen zu Fuß unterwegs. Hier, im Haus mit der Nummer elf, ist sie untergebracht, die Straßenzeitung der oberösterreichischen Landeshaupt...
Tun & lassen Andi Wahl / 26.10.2016 mehr lesen +

Frau Mwangi zieht in den Gemeindebau

60 Jahre ’56: Ungarische Wiener_innen erzählen, Teil 2

article_3777_ungarn_180.jpg Etwa 20.000 «56er» blieben nach ihrer Flucht aus Ungarn in Wien. Bei Anna Mwangi war es ein bisschen anders: Sie kam als Diplomatentochter und wurde erst Jahre später zum Flüchtling. Lisa Bolyos hat sich von ihr erzählen lassen, wie sie 1956 als Tochter von Kommunist_innen erlebt hat, wie es einer v...
Tun & lassen Lisa Bolyos / 26.10.2016 mehr lesen +

Niedrigstlöhne in der Krauthappelernte

Rumänische Erntehelfer_innen verklagen niederösterreichischen Bauern

article_3776_ernte_180.jpg Sieben Jahre lang hat Violeta Popa (Name geändert) auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Niederösterreich Kraut geerntet, Unkraut gejätet und bis zu 17 Stunden am Stück Landarbeit verrichtet: für einen Hungerlohn und mit windschiefer Anmeldung bei der Sozialversicherung. Über die Verkäuferin im ...
Tun & lassen Hans Hedrich / 26.10.2016 mehr lesen +

Privatspital statt Wohnraum

100 Mieter_innen vom Rauswurf bedroht

article_3775_karl_berger_180.jpg Das vom Parlaments- und Ringstraßenarchitekten Theophil Hansen 1849 erbaute ehemalige «Grand Hotel National» soll abgerissen werden, um ein privates Krankenhaus zu erweitern. Otto Steiner über ein Monsterprojekt im historischen Stadtkern, privates versus öffentliches Interesse, und warum mit allen g...
Tun & lassen / 26.10.2016 mehr lesen +

Soros spielt Weltgewissen

Behinderte Kinder ohne Bildungszugang:

Viele Regierungen hätten zu wenig oder gar keine Budgetmittel für die Bedürfnisse behinderter Kinder bereitgestellt. Die Folge: Von den weltweit 65 Millionen behinderten Kindern im Schulalter hat zumindest die Hälfte aus diesem Grund keinen Zugang zu Bildung.
Tun & lassen Robert Sommer / 26.10.2016 mehr lesen +

Draußen vor den Türen

Über das harte Pflaster von britischen Städten

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Ausgehend von ihrer Erfahrung mit Obdachlosigkeit und Straßenzeitungsverkauf macht Bekki Perriman nun Kunst. Ein Bericht von der Insel von Erin Rodden, der von Sonja Rieder (Translators Without Borders) ins Deutsche übersetzt wurde.

Foto: Bekki Perriman


Vorstadt / 26.10.2016 mehr lesen +

Botschaften auf Häusern

Ein Buch zur Geschichte und Ästhetik der Außenwerbung in Wien

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Es ist kaum noch zu lesen: «Moderne Wohnkultur Franz Zand» steht auf der Feuermauer des Hauses Brünner Straße 116 in Floridsdorf geschrieben.

Foto: Daniel Gerersdorfer (gefunden in der Kreuzgasse, 1180 Wien)


Vorstadt Reinhold Schachner / 26.10.2016 mehr lesen +

Traumstandort Matteottiplatz

Kunstschule Wien und die Privatuni Webster – ein Dilemma

article_3769_mateotti_180.jpg Die Geschichte der Kunstschule Wien ist eine Geschichte des Kampfes gegen Bildungsprivilegien. In der Politik herrscht die Meinung vor, dieses Anliegen könne nun abgehakt werden. Die wiedergegründete Kunstschule Wien wird deshalb von den potenziellen öffentlichen Subventionsgebern vernachlässigt. Di...
Artistin Robert Sommer / 26.10.2016 mehr lesen +

Melancholische Anti-Liebeslieder

«Fräulein Hona» mit neuer CD

article_3768_fraeulein_hona_carolina_f_180.jpg Aus «Lockerem Musizieren unter Freundinnen» wurde eine richtige Band: «Fräulein Hona» hat vor kurzem das zweite Album vorgestellt.  «Of Circles And Waves» präsentiert zehn sparsam instrumentierte Songs mit leicht melancholischem Einschlag abseits des Mainstreams. Im Interview sprechen drei der ...
Artistin Robert Fischer / 26.10.2016 mehr lesen +

Kaisermühlener Aphrodisiaka

Ein Stück Boulevard im transdanubischen «Werkl»

article_3767_mirza_180.jpg Das «Werkl» im Goethehof verschreibt sich 2017 der hundertsten Wiederkehr der Oktoberrevolution. Vorher bietet es eine Premiere der boulevardesken Art. «Aphrodisiaka» von Achim Lenz, unter der Regie von Irene Lang und Mirza Prince. Ein Rollenspiel mit Spielrollen. Karl Weidinger (Text und Foto) besu...
Artistin Karl Weidinger / 26.10.2016 mehr lesen +

Echo vielfältiger Verwundungen

Galerie im Bezirksgericht: Bakos Tamás, der Verblüffer

article_3765_bakos_tamas_180.jpg «In den Bildern von Bakos Tamás ist das Echo vielfältiger Verwundungen sichtbar. Mit der Obsession einer heillosen Trauer malt er unentwegt das Unverdrängbare»,
Artistin / 26.10.2016 mehr lesen +

Jackie Hookimaw

Cherchez la Femme

article_3782_423_dicht_jella_jelly_web_180.jpg In einem Hotel an der Wienzeile treffe ich am Freitagnachmittag eine der wichtigsten Aktivistinnen der First Nations People aus dem Stamm der Cree, Jackie Hookimaw aus Attawapiskat, Ontario, Kanada. © Jella Jost Jackie beklagt sich nicht. Sie konstatiert nur ...
Dichter Innenteil Jella Jost / 24.10.2016 mehr lesen +

Kekse für die Kühe

Die Abenteuer des Herrn Hüseyn (67)

article_3781_hueseyin_grafik_180.gif In diesem Bezirk der Stadt wohnten hauptsächlich Menschen aus Dersim/Tunçeli. Obwohl sie schon in der Stadt waren, herrschen aber in diesem Bezirk dörfliche Strukturen. Ein- oder zweistöckige Häuser. Viele hatten Hühner und Kühe. Nachbarn redeten miteinander auf Kurdisch. Es herrschten nachbarschaft...
Dichter Innenteil Mehmet Emir / 24.10.2016 mehr lesen +