Augustin 425 - 11/2016

article_3805_aug_425_cover_180.jpg Im Augustin kommen nur sehr selten sogenannte Prominente zu Wort. Zuletzt Toni Negri anlässlich seines 80. Geburtstages, doch das liegt auch schon wieder knapp über drei Jahre zurück. Für diese Ausgabe zogen wir die zurzeit wohl bedeutendste österreichische Schriftstellerin aus dem Promi-Register, nämlich Stefanie Sargnagel. Beim diesjährigen Bachmann-Wettlesen gewann die laut eigener Aussage von einer «wirtshausdunkelgrünen Aura» umgebene Autorin nur den mit siebentausend Euro dotierten Publikumspreis. Aber wer weiß, welche Auszeichnungen noch folgen werden, denn – Hand aufs Herz – wer hätte damit gerechnet, dass Bob Dylan den Literaturnobelpreis gewinnt!?

Reinhold Schachner / 23.11.2016 mehr lesen +

«Spannende Mittagsrunden»

Augustin Liebhaberin Nancy Cao

article_3820_nancy_180.jpg Den Augustin kenne ich seit jeher, aber ich muss gestehen, ich habe lange Zeit Schwierigkeiten damit gehabt, ihn auch zu lesen, weil er mich zu oft betroffen gemacht hat. Komischerweise hat sich das in den letzten Jahren ins Gegenteil verkehrt: Nun bestärken mich dieselben Themen, die mich früher ru...
Tun & lassen / 22.11.2016 mehr lesen +

Jedes große Projekt beginnt mit einer großen Lüge

Vereinigte Opposition gegen «aufgezwungene unnütze Großprojekte»

article_3819_bau_lisa_bolyos_180.jpg AUGP ist eine Abkürzung, die wohl noch keiner Leserin, keinem Leser vertraut ist.  Selbst der Begriff, der sich dahinter verbirgt – «aufgezwungene unnütze Großprojekte» – hat sich in Österreich nicht durchgesetzt. Ob Spital Wien Nord, Flughafenausbau, Seestadt Aspern oder Semmeringtunnel: Großp...
Tun & lassen Robert Sommer / 22.11.2016 mehr lesen +

Fröhlich sein stört «öffentliche Ordnung»

Schottentor: Augustinverkäufer soll zwei Gesetze übertreten haben

article_3818_sunday_carolina_frank_180.jpg Nimmt man die Internet-Einträge als Maßstab, muss der gebürtige Nigerianer Osarienem Sunday zu den – im positiven Sinn– auffallendsten Augustin-Kolporteur_innen in Wien zählen. Selbst nüchterne Menschen greifen zu poetischen Metaphern, wenn sie nach ihrer Meinung zu Mister Sunday gefragt werden. Er ...
Tun & lassen / 22.11.2016 mehr lesen +

Nehmt ihm die Seele!

Vorschlag für «Hitlerhaus»: gefakte Altstadterhaltung nach Wiener Art

Seit Jahren langweilt die Diskussion um die Braunauer Adresse, an der Adolf Hitler geboren sein soll, die österreichische Öffentlichkeit.  Und weil die Politik seit 70 Jahren keine Entscheidung fällt, die Wähler_innen aus dem rechten Lager verärgern könnte, wurde gar nicht entschieden, was aus ...
Tun & lassen / 22.11.2016 mehr lesen +

Die Raffinesse der Herrschenden

Einkommens- und Vermögensverteilung in Österreich

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Was viele Menschen subjektiv fühlen, wurde jetzt mit harten Ziffern belegt:  Die Einkommen sinken, mehr Arbeit in weniger Zeit muss erledigt werden. Die Statistik Austria legte einen Einkommensbericht vor. Von Clemens Staudinger.

Illu: Much


Tun & lassen Clemens Staudinger / 22.11.2016 mehr lesen +

Überraschung am Freitag, dem 13.

Die Geächteten des Pratersterns als meistgefilmte Menschen?

article_3815_f13_klein_180.gif Der Justizsprecher des freiheitlichen Parlamentsklubs versuchte einmal, via parlamentarischer Anfrage an das Verkehrsministerium sich Informationen über Ausmaß und Erfolg der Videoüberwachung der «Problemzone» Praterstern zu verschaffen. Die Intention der FP: Argumente zu sammeln, um zu beweisen, da...
Tun & lassen / 22.11.2016 mehr lesen +

Ein Sprenger akademischer Mauern

Alfred J. Noll spendet Staatspreis dem Augustin

Jedes zweite Jahr wird der Staatspreis für Kulturpublizistik vergeben. Heuer erhielt ihn der Rechtsanwalt und Buchautor Alfred J. Noll. Zur feierlichen Überreichung im Bundeskanzleramt am 16. November waren auch Vertreter_innen des Augustin eingeladen. Der Wiener Straßenzeitung kam nämlich, dem Wuns...
Tun & lassen Robert Sommer / 22.11.2016 mehr lesen +

Die Familienminimalvariante

Allein ein Kind aufziehen und dabei nicht wahnsinnig werden

article_3813_buch_180.jpg Auf die Frage, warum sie Short Stories schreibe, sagte die Literaturnobelpreisträgerin Alice Munro: Weil sie Kinder großzuziehen hatte. Die machten das Leben zu einer oft unterbrochenen Angelegenheit.
Tun & lassen Lisa Bolyos / 22.11.2016 mehr lesen +

«Ein Beteiligter ohne Entscheidungsgewalt»

Der Nationalpark Donau-Auen feiert Geburtstag

article_3811_donau_mario_lang_180.jpg Es ist noch einmal gut ausgegangen: Statt dem Kraftwerk Hainburg gibt es heute den Nationalpark Donau-Auen, der im Herbst sein 20-jähriges Jubiläum feiern durfte. Veronika Krenn sprach mit einem Hainburg-Veteranen und heutigen Nationalpark Ranger, und Mario Lang kramte ein Foto aus seinem umfangreic...
Vorstadt Veronika Krenn / 22.11.2016 mehr lesen +

Drei Generationen Kaisermühlen

Kommunale Bautätigkeit: das rote Wien und seine Bauten

article_3810_kaisermuehlen_180.jpg Die Besiedelung des Landes, des Wassers und der Lüfte während der letzten 80 Jahre prägte die Donaustadt. Stadtflaneur Karl Weidinger (Text und Fotos) begab sich auf Spurensuche nach Transdanubien.
Vorstadt Karl Weidinger / 22.11.2016 mehr lesen +

Eine Saison später

Migrant_innen im Wiener Fußball

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Wie hat sich der in puncto Migration ereignisreiche Herbst 2015 auf den Wiener Fußball ausgewirkt? Wer hat wie geholfen, wie geht es weiter? Eine Suche nach Antworten von Hannes Gaisberger.

Foto: Stefan Schlögl


Vorstadt Hannes Gaisberger / 22.11.2016 mehr lesen +

NACHBAR_INNENSTADT: Vorübergehend gesperrt

«Vorübergehend gesperrt» – nicht das, was gelesen werden will, wenn es pressiert. Das «Vorübergehend», im Duden als «nur zeitweilig, momentan» verstanden, lässt auf baldige Öffnung hoffen – auch wenn die Hoffnung im Moment eines dringlich zu befriedigenden Körperbedürfnisses sozusagen «zum Scheißen»...
Vorstadt Lisa Puchner / 22.11.2016 mehr lesen +

«Meine Aura trägt ein sattes Gösser-Grün»

Wie das Schreiben bei Stefanie Sargnagel funktioniert

article_3807_sargnagel_esther_ojo_180.jpg «Littérature terrible» könnte man das Genre nennen, dem Stefanie Sargnagel huldigt – und mit dem sie manchen alteingesessenen österreichischen Autor auf die Palme bringt.  Das Publikum des Bachmannpreises pries sie für ihren Humor und ihre Schlagfertigkeit. Die Autorin Lydia Haider hat sie gefr...
Artistin Lydia Haider / 22.11.2016 mehr lesen +

Und immer wieder diese Fiddler ...

Shalom Oida – das Jüdische Filmfestival läuft noch bis 1. Dezember

article_3806_juedfilm_doris_kittler_180.jpg «Shalom Oida» – so heißt das Jüdische Filmfestival Wien (JFW) seit einiger Zeit seine Zuschauerinnen und Fans willkommen.  Der Augustin bat seine in dieser Angelegenheit kompetenteste Mitarbeiterin, Doris Kittler (sie ist nämlich inzwischen die Kuratorin des Festivals), mittels eines Gesprächs ...
Artistin Doris Kittler / 22.11.2016 mehr lesen +