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TUN & LASSEN

Für eine City ohne Straßenkunst?

Vom Himmel stürzende Diabolos bedrohen TouristInnen und StadtbewohnerInnen!

Wann haben Sie den letzten Pflastermaler im Zentrum Wiens gesehen? Und wissen Sie, dass auch die Genies in Sachen Jonglage demnächst vielleicht aus dem Bild der Innenstadt gelöscht werden? Abraham Thill, unter dem Namen El Diabolero als Profi und Showmaster der Jongleurszene bekannt, will nach langj...
Tun & lassen - Robert Sommer 20.05.2010 mehr lesen +

Wie Arbeitslosigkeit gemacht wird

Whistleblowerin erzählt Internas aus einem Wirtschaftskonzern

Die Autorin dieses Beitrags hat langjährige Konzern-Lenkungs-Erfahrung. Weil sie sich nicht nur für die Quartalszahlen, sondern auch für gesellschaftliche Zusammenhänge interessierte, war sie in der privilegierten Position, hinter die glänzenden Fassaden zu blicken und Fehlentwicklungen früh zu erke...
Tun & lassen - Katharina Weinberger 05.05.2010 mehr lesen +

... und Genossin Yilmaz glaubt das alles

Eine Stadt nach der anderen will den BettlerInnen zur Hölle werden. Teil 1

Nurten Yilmaz glaubt an das, was sie sagt. Die Wiener SPÖ-Gemeinderätin ist davon überzeugt, dass die neuen gesetzlichen Verschärfungen gegen «gewerbsmäßige» BettlerInnen ein Sieg im Kampf gegen den Menschenhandel und die Organisierte Kriminalität seien. Was für ein Signal ist die Novellierung des L...
Tun & lassen - Kerstin Kellermann 03.05.2010 mehr lesen +

Geniessen verboten

eingSCHENKt

Ein E-Mail landet in meinem Postfach. Meine Meinung ist, wer immer genug eingezahlt hat, bekommt auch im Alter genug zum Leben, schreibt Frau Waltraud V. Ist ja nur gerecht, wer immer brav arbeiten war und immer eingezahlt hat. Und weiter: Bei mir war es so: Ich hatte eine Operation, wurde gekündigt...
Tun & lassen - Martin Schenk 21.04.2010 mehr lesen +

"Jetzt geht uns die Luft aus"

Das Viertel boomt, aber der Ort des Aufbruchs kämpft ums Überleben. Amerlinghaus schlägt Alarm

article_1494_amerlinghaus_180.jpg Das Kulturzentrum Spittelberg im Amerlinghaus ist der Rest beziehungsweise das Erbe der wilden 70er Jahre, als eine Besetzungsaktion ein Stadtviertel für das Baukapital interessant machte, das von der Stadt dem Verfallsprozess preisgegeben schien. Die Stadt aber schmückt sich mit den Federn des Spit...
Tun & lassen - Robert Sommer 21.04.2010 mehr lesen +

Mein Leben ohne Geld

Heidemarie Schwermer ist eine Pilgerin in der Kostnix-Welt

geldlosesleben©.jpg Heidemarie Schwermer lebt seit vierzehn Jahren ohne Geld. Wie die ehemalige Lehrerin und Psychotherapeutin Schritt für Schritt aus den bestehenden Strukturen ausstieg, beschrieb sie in ihrem Buch «Das Sterntalerexperiment». Als die Norddeutsche wieder einmal in Wien war, besuchte sie auch den August...
Tun & lassen - Lorina Niederstätter 21.04.2010 mehr lesen +

Besuchen Sie die Singlekocherei

Christas Sparküche

Im mittlerweile elften Jahr der Sparküche wurde es Zeit, das Konzept der Rubrik zu überdenken. Die wesentlichen und hübsch einige unwesentliche, aber dennoch interessante Grundzutaten und -vorgänge sind beschrieben, ein umfangreiches Repertoire an Rezepten angeboten. Die kommenden Texte werden da...
Tun & lassen - Christa Neubauer 14.04.2010 mehr lesen +

Ein ungeheurer Mythos: das Abstandsgebot

eingSCHENKt

Nur wenn der Abstand zwischen Erwerbsarbeit und Sozialleistung möglichst groß ist, gehen die Leute arbeiten. Das ist das so genannte Abstandsgebot. Die empirische Forschung hegt an dieser Annahme seit Jahren große Zweifel, was ihrer Popularität und mythischen Wiederholung jedoch keinen Abbruch tut. ...
Tun & lassen - Martin Schenk 08.04.2010 mehr lesen +

Rund und verbündet

ARGE Dicke Weiber: Nicht das Übergewicht ist schädlich, sondern der Selbsthass

Ein wacher Geist in einem schlanken Körper? Die Modeindustrie normiert unsere Körpermaße, dünne Frauen sind ein Schönheitsideal. Der Effekt: Bereits normalgewichtige Menschen drosseln ihren Appetit. Der Schlankheitswahn drängt dicke Menschen umso mehr an den Rand der Gesellschaft. Rund 45 Prozent de...
Tun & lassen - Ute Mörtl 08.04.2010 mehr lesen +

Weibliche Initiation Die Kunst des Tanzes im Bett

diekunstdestanzesimbett©.jpg In Sambia ist es Tradition, dass ältere Frauen der jüngeren Generation lernen, wie man kocht und putzt. Aber was noch wichtiger ist: Sie lernen ihnen, wie man Sex hat. Justine Sibomana durfte einer dieser sehr privaten Zeremonien beiwohnen. Aber sie hat sehr schnell gemerkt, dass nur Zuschauen keine...
Tun & lassen - Justine Sibomana/Jorrit Meulenbeek 29.03.2010 mehr lesen +

Malawi: Ein Tag im Leben eines Straßenmagazin-Verkäufers

article_1661_malawi_eintagimlebeneines_180.jpg Harton Banda weiß vermutlich nicht viel über Elisabethanische Literatur. Aber wenn er das täte, würde er sicherlich zustimmen, dass sein Leben alle Bestandteile für eine Tragödie à la Shakespeare lieferte - zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem vor 3 Monaten The Big Issue Malawi eine willkommene Un...
Tun & lassen - 29.03.2010 mehr lesen +

Wer ist im Käfig? Wer fehlt im Käfig?

Zwischen den Gürtelfahrbahnen werden Kinder zu richtigen Männern

article_1477_guertelkaefig_180.jpg Wer benützt die so genannten Gürtelkäfige? Wer okkupiert sie? Wer fehlt in den Gürtelkäfigen? Wer möchte sie benützen, fühlt sich aber ausgeschlossen? Über einen Beobachtungszeitraum von zwei Monaten November und Dezember 2009 versuchte die Wiener Lehrerin Doris Pichler mittels eines Foto- und Tex...
Tun & lassen - Doris Pichler 24.03.2010 mehr lesen +

Personalabbau bedroht Medienpluralismus

Wenn Marjah eine Stadt ist, ist Grammatneusiedl New York

article_1474_afghanistanmarjah_180.jpg Wer einen Krieg im Zeichen der «Humanität» führt, muss zuerst den Kampf um die öffentliche Meinung gewinnen. Die Gewinnchancen sind groß, weil dem militärisch-politisch-industriellen Komplex die Gegen-Player in Form von unabhängigen Medien zunehmend abhanden kommen. Das Märchen von der Stadt Marjah ...
Tun & lassen - Robert Sommer 24.03.2010 mehr lesen +

Sozis erlauben Jagd auf "Verwahrloste"

article_1471_bettelnverbot_180.jpg 1939 begann das nationalsozialistisch verwaltete Wien mit dem Aufbau gigantischer Karteien im Rahmen der «Erbbiologischen Bestandsaufnahme». Neben Geisteskranken, Alkoholikern, allen Arten von «Asozialen» wurde die Kategorie der «Verwahrlosten» einschließlich aller lebenden Vorfahren und Nachkommen ...
Tun & lassen - Robert Sommer 11.03.2010 mehr lesen +

Soziale Schere schadet (fast) allen

eingSCHENKt

Noch mehr soziale Ungleichheit heißt noch mehr Krankheiten und noch geringere Lebenserwartung, mehr Teenager-Schwangerschaften, mehr Status-Stress, weniger Vertrauen, mehr Gewalt und mehr soziale Ghettos. Das Interessante: Eine sozial polarisierte Gesellschaft bringt Nachteile nicht nur für die Ärms...
Tun & lassen - Martin Schenk 10.03.2010 mehr lesen +

Demokratie auf österreichisch

Zwischen Wien und Eberau nur Karikaturen von Volksbefragungen

Österreich ist eine demokratische Republik. Ihre Macht geht vom Volk aus. So stehts in der Verfassung. Wie österreichische PolitikerInnen diesen ersten Verfassungsparagrafen deklinieren, das wurde in den letzten Monaten sehr anschaulich demonstriert. Titel der Farce: Demokratie auf österreichisch....
Tun & lassen - Martina Handler 24.02.2010 mehr lesen +

Achtzehn Jahr - und niemand mehr da?

eingSCHENKt

Geburtstagstorte achtzehn Kerzen brennen. Das heißt für viele Jugendliche Kerzen ausblasen und gehen. Familien setzen ihre Kinder üblicherweise nicht mit 18 Jahren plötzlich auf die Straße, sondern fördern im besten Fall ihre Entwicklung zu reifen, selbstständigen Erwachsenen. Der Staat Österreich ...
Tun & lassen - Martin Schenk 24.02.2010 mehr lesen +

Nur rechtsdrehender Walzer gestattet

article_1444_wkrball_180.jpg Ein «Wasgehtmichdasan« geht nicht mehr. Ein neutrales «Wissenwireh: Linke gegen Rechte, das ist Uni-Folklore» ist Wahrnehmungsverweigerung. Wenn in Wien niemand mehr gegen den WKR-Ball demonstrieren würde, hätten die Hassprediger, die Holocaust-Verharmloser und die Straches aller europäischen Rechts...
Tun & lassen - 11.02.2010 mehr lesen +

Die Sozialunion? Ein Wintermärchen

Für "Unterschicht" der EU-BürgerInnen ist Bewegungsfreiheit nicht vorgesehen

article_1442_eubürgersozi_180.jpg Menschen aus Polen, Ungarn, der Slowakei, Rumänien oder Bulgarien sind BürgerInnen der EU. Nach Artikel 18 des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft (EGV) steht ihnen das Recht zu, sich im Hoheitsgebiet der Mitgliedsstaaten frei zu bewegen und aufzuhalten. Anders hätte das Versprechen,...
Tun & lassen - Robert Sommer 11.02.2010 mehr lesen +

"Austrian Ski Team Go Home!"

article_1440_vancouver_180.jpg Vancouver, wenige Tage vor dem Start der 21. Olympischen Winterspiele. Peter Schwarzbauer hält mir einen Aufkleber entgegen: «No Olympics On Stolen Native Land». Schwarzbauer ist zwar kein Native American, sondern Österreicher, beschäftigt sich aber seit mehr als 20 Jahren mit der Situation nordamer...
Tun & lassen - Jürgen Plank 10.02.2010 mehr lesen +

Verliererbeschimpfung

eingSCHENKt

Die Missbrauchsdebatte ist eine Debatte der Krise. Dass die Missbrauchsdiskussion gerade in Zeiten steigender Erwerbslosigkeit auftritt und es speziell bei Konjunktureinbrüchen wie Anfang der 80er Jahre, Mitte der 90er und Anfang der 2000er Jahre besonders viele Unwillige geben soll, ist politisches...
Tun & lassen - Martin Schenk 03.02.2010 mehr lesen +

Schule, die allen nützt

eingSCHENKt

Bei gleichen Leistungen bekommen ärmere Kinder schlechtere Noten. Bei gleichen Noten treten ärmere Kinder seltener in die AHS über. Zwei aktuelle Ergebnisse aus dem Bundesinstitut für Bildungsforschung. Bettina Kellner muss genau rechnen mit ihrem kleinen Einkommen und den drei Kindern. Schulanfang...
Tun & lassen - Martin Schenk 29.01.2010 mehr lesen +

Victor, schau owa!

«Da liegen in einem einzigen Raum 40, 50 bis 70 Personen. Holzpritschen, elendes, altes Stroh, darauf liegen sie Körper an Körper hingeschlichtet. In einem solchen Raum, der etwa 10 Meter lang, 8 Meter breit und höchsten 2,2 Meter hoch ist, liegen über 40 Personen, für deren jede also kaum 4 Kubikme...
Tun & lassen - Robert Sommer 27.01.2010 mehr lesen +

Wenn die Kameras verschwinden ...

Dass Haiti das ärmste Land ist, ist nur die halbe Wahrheit.

article_1430_haiti_180.jpg Im Augenblick gebe Haiti eine »dramatische Story« im Fernsehen ab, sagte die in Miami lebende haitianische Schriftstellerin Edwidge Danticat, »aber wenn die Kameras verschwinden, blicken die Menschen wieder weg«. Ähnlich die Journalistin und Haiti-Expertin Amy Wilentz: Die Haitianer seien »nur belie...
Tun & lassen - Robert Sommer 27.01.2010 mehr lesen +

Im Ballsaal tanzen noch die Reichen

Der Globalisierungskritiker Jean Ziegler im Augustin-Gespräch (Teil 2)

article_1425_jeanziegler_180.jpg Die letzte Frage an den Menschenrechtsaktivisten und Globalisierungskritiker Jean Ziegler im ersten Teil des Augustin-Interviews (Ausgabe Nr. 266): Gibt es Staaten der so genannten Dritten Welt, die der Erste-Welt-Walze, die ökonomisch über sie drüberfährt, etwas entgegenzusetzen haben? Ziegler beri...
Tun & lassen - Andreas Kövary 27.01.2010 mehr lesen +

Minarette sind keine Bajonette

Eine Stadt in Niederösterreich schaffte, was die Mehrheit des Schweizer Wahlvolks deutlich ablehnt: ihre Muslime ein Minarett bauen zu lassen. Das Psychogramm einer Entscheidungsfindung anhand von Gesprächen mit dem Projektleiter Selfet Yilmaz und dem FPÖ-Bezirksobmann Peter Gerstner.
Tun & lassen - Margarete Endl 13.01.2010 mehr lesen +

Krank und keine Versicherung

eingSCHENKt

Im Süden von Wien, weit draußen zwischen dröhnenden Autobahnen und trostlosen Gewerbeparks, hat eine kleine Ambulanz geöffnet für all jene, die durch das Netz der Gesundheitsversorgung fallen. Bei Amber-Med arbeiten Allgemeinmediziner, Kinderärzte und Gynäkologen, derzeit unentgeltlich. Die PatientI...
Tun & lassen - Martin Schenk 13.01.2010 mehr lesen +

Von Schlüsseln und Schlössern

eingSCHENKt

Arbeit ist die beste Form der Armutsbekämpfung, sagen die einen. Eine Grundsicherung würde die Armut abschaffen, sagen die anderen. Bildung ist der Schlüssel, sagen die dritten. Arme bekämpfen statt der Armut, sagen die vierten zwar nur leise, drücken es aber durch ihre Vorschläge laut aus. Was hilf...
Tun & lassen - Martin Schenk 30.12.2009 mehr lesen +

Das Problem mit der "Treffsicherheit"

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Länder, die ihre Sozialleistungen hauptsächlich auf die Ärmeren konzentrieren, gehören zu den Ländern mit der höchsten Armut. Das hört sich seltsam an. Je treffsicher Sozialleistungen sind, desto geringer müsste doch die Armut sein. Ist sie aber nicht. Diejenigen Staaten, deren Sozialsysteme sich in...
Tun & lassen - Martin Schenk 21.12.2009 mehr lesen +

Pass auf, kleine Hand, was du tust

Der öffentliche Raum ist nicht mehr für alle öffentlich

article_1408_Öffentlraumschlechter_180.jpg «Der Bürger, der den übel riechenden Betrunkenen, den rüpelhaften Jugendlichen oder den aufdringlichen Bettler fürchtet, drückt nicht lediglich seine Abneigung gegenüber ungehörigem Verhalten aus. Er drückt ebenso ein Stückchen Volksweisheit aus, die eine zutreffende Verallgemeinerung enthält, nämli...
Tun & lassen - Hansjörg Schlechter 16.12.2009 mehr lesen +

Die akademische Gruft

Kein Obdachloser muss im Audimax schlafen. Es gibt genug Alternativen, sagt Wehsely

article_1406_uniobdachlos_180.jpg Manche GegnerInnen des Uni-Aufstandes rieben sich schon die Hände. An der «Flut» der Obdachlosen im besetzten Audimax werde die Studierendenbewegung scheitern. Diese plant jedoch gemeinsame Weihnachts- und Silvesterfeiern in der freien Republik Audimax und erreichte durch ein überlegtes Sichtbarmac...
Tun & lassen - Robert Sommer 16.12.2009 mehr lesen +

An eurer "Ordnung" ersticken wir

Im Kampf gegen das Betteln beweisen Justiz und Exekutive Fantasie

article_1383_ordnung_180.jpg Während der Sicherheitssprecher der Wiener ÖVP von der «Stürmung des Christkindlmarktes durch Bettlerbanden» halluziniert, verhängte ein Richter des Unabhängigen Verwaltungssenats eine 20-stündige Polizeihaft gegen den Bettler und Augustinverkäufer Markus H. Sein Delikt: Beim Sitzen an der Hauswand ...
Tun & lassen - Robert Sommer 03.12.2009 mehr lesen +

Die Leitfigur ist unerwünscht

Das Audimax als Schule der langsamen Basisdemokratie

article_1375_unibrennt_1_180.jpg Wo es ein Oben und ein Unten gibt, kommt man schnell zu Entscheidungen. Wo diese Kategorien fehlen, muss zuweilen lange debattiert werden, bis man zu einem Konsens kommt. Das ist leider die Crux der Basisdemokratie. Aber ein sympathische
Tun & lassen - Aktivisten Plattform Unsere Uni 19.11.2009 mehr lesen +

Warum wir auf die Strasse gehen

Über einen weiteren Versuch, "positiven Boulevardjournalismus" zu betreiben

Zum «Morgen», der Wochenzeitung der AudimaxistInnen, wie sich die BesetzerInnen des Audimax der Wiener Universität augenzwinkernd nennen, muss man den ZeitungsmacherInnen gratulieren. Der Verzicht auf akademisch-intellektuellen Schreibstil macht es möglich, das Anliegen der «Schlafsack-Revolution» ...
Tun & lassen - Dario Summer 18.11.2009 mehr lesen +

Die Leistungslüge

eingSCHENKt

In Österreich verdienen zwei Millionen Menschen so wenig, dass sie nicht einmal Steuern zahlen. Wer Steuern zahlt, so der Finanzminister wortwörtlich, ist ein Geber, ein Leistungsträger. Die anderen sind die Nehmer. Die Tausenden in prekären Jobs und unsicheren Beschäftigungsverhältnissen sind also ...
Tun & lassen - Martin Schenk 18.11.2009 mehr lesen +

Die Polizei im Kompetenz-Test

Große Busse, dunkle Hintermänner: Salzburger Bettlerphobien

Salzburg. In der Stadt, wo alljährlich der Jedermann unter den Augen der finanzkräftigen Weltelite von seiner Geldgier und Habsucht abschwört, ist Betteln seit den 70er Jahren verboten. Warum ein Theaterstück so gar keine Auswirkungen auf das Leben, die Gesellschaft und die Gegenwart hat, ist wohl d...
Tun & lassen - Ulli Gladik 10.11.2009 mehr lesen +

Kapitalismus schlich sich in die Subjekte

Oskar Negt im Augustin-Gespräch: Warum uns die Gesellschaft depressiv macht

Anlässlich der Selbstmorde bei der Telecom France und des Skandals um die Sammlung von ÖBB-Krankenstandsdaten weist der Soziologe Oskar Negt auf die Überforderung der Abeitnehmer hin, die zunehmend nach innen gedrückt wird. Negt tritt für den Ausbau des sozialen Gemeinwesens ein, um zunehmender Bin...
Tun & lassen - Kerstin Kellermann 04.11.2009 mehr lesen +

Das Lerchenfeld ist ein Begriff

Über eine Strasse, die kein Identitätsmarketing und kein Branding braucht

"Im Ort liegt auch ein Mehrwert. Das Lerchenfeld ist ein Begriff", sagt Estela Tschernutter, die seit vielen Jahren eine derjenigen ist, die das Gesicht des Weltladens an der Lerchenfelder Straße mitbestimmt. Heuer feiert der Weltladen sein 20-jähriges Jubiläum. An einer Straße wie dieser seinen 20...
Tun & lassen - Elke Krasny 04.11.2009 mehr lesen +

Scheren und Abscheren

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Betrachtet man die Verteilung der Einkommen privater Haushalte, so zeigt sich die größte Ungleichverteilung bei den Markteinkommen mit einem Ungleichheitswert von 0,46. Dieser Gini-Koeffizient ist ein Maß für Ungleichheit, je näher O desto gleicher, je näher 1 desto polarisierter. Die Einkommensunte...
Tun & lassen - Martin Schenk 04.11.2009 mehr lesen +

Zur Welt bringen

eingSCHENKt

Krise ist, wenn das Alte stirbt und das Neue noch nicht geboren ist. Vielleicht ist jetzt die Zeit, um mit etwas Neuem zu beginnen. Denn die Lage ist nicht ungefährlich. Die soziale Krise beginnt erst, die Verteilungskämpfe zeichnen sich ab, die Sozialschmarotzerdebatte wird in Stellung gebracht. De...
Tun & lassen - Martin Schenk 28.10.2009 mehr lesen +

Welche Geste gilt?

Über die Schwierigkeiten, die Gebärdensprache zu vereinheitlichen

Können Menschen mit Gebärdensprache einander verstehen, wo immer sie leben auf diesem Planeten? «Ein Drittel der Gebärden sind international leicht verständlich. Ein Drittel kann man aus dem Zusammenhang heraus verstehen. Und das letzte Drittel ist regionaltypisch, darunter besonders die Zeichen fü...
Tun & lassen - Robert Sommer 23.10.2009 mehr lesen +

Zwei Paar Schuh`?

eingSCHENKt

Bist eine Schwuchtel?, fragt der 15-Jährige den Gleichaltrigen beim Blick auf dessen Converse-Schuhe. Bist deppert, fährt ihn der an, was hast? Gute Frage. Converse-Träger haben etwas, was er nicht hat: Eltern mit Geld und höherer Bildung, AHS und postmaterialistische Gutmenschen-Werte wie Umwelt un...
Tun & lassen - Martin Schenk 12.10.2009 mehr lesen +

Zwischenwelt am Rande Wiens

"Macondo": Innenministerium schloss das beliebte Gelbe Haus

Ein gelber Zaun grenzt an den Kundenparkplatz der Metro. Hinter dieser Blechwand, am Rande von Wien, leben rund 3.000 Flüchtlinge alle mit einem positiven Asylbescheid. Vertriebene haben hier Zeit zum Ankommen. Bald könnte das bereits geschlossene Kardinal-König-Integrationshaus einem Abschiebungs...
Tun & lassen - Ute Mörtl 09.10.2009 mehr lesen +

Die Lenikus-Lücke

"Ein Gieriger bleibt ein Gieriger, auch wenn er tausendmal Ute Bock sagt"

«Bei geschlossenen Fenstern und gedecktem Dach steht das Haus noch locker weitere hundert Jahre», sagte der Denkmalschutzbeamte vor dem Haus Wien 7, Sigmundsgasse 5. Leider hat jemand ein paar Ziegel aus dem Dach entfernt und die Fenster herausgerissen. Leider könnte da bald eine Baulücke klaffen. ...
Tun & lassen - Robert Sommer 28.09.2009 mehr lesen +
 
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