Radio Augustin

Radio Augustin

RadioLOGO.jpgRADIO AUGUSTIN, gesendet auf Orange, dem Freien Radio in Wien, versteht sich als Sprachrohr und Lobby für marginalisierte Menschen und als Informationsquelle für gesellschaftspolitisch Interessierte.
Das Medium Radio ermöglicht ein Abstrahieren von äußeren Erscheinungsbildern, Stimmen und Worte können in neuen Zusammenhängen wahrgenommen werden.


Dem Mainstream wird nicht entsprochen, der Kurzlebigkeit, Schnelligkeit und Oberflächlichkeit wird entgegengearbeitet.

RADIO AUGUSTIN will nicht dazu beitragen, soziale Ausgrenzung und Obdachlosigkeit zu kulturalisieren, bzw. am Designen einer Sandler_innen-Kultur mitzuwirken.

Radio Augustin zum Reinhören!


Der Inhalt

Ein fixer Bestandteil der Magazin-Sendung ist die Präsentation von Prosa und Lyrik obdachloser und ehemals obdachloser AutorInnen. Weiters wird zweimal im Monat ein Hero/eine Heroine der Stunde aus dem Umfeld des AUGUSTIN porträtiert. Obwohl der Schwerpunkt auf sozialpolitischen Themen beruht, wird Erfreuliches, Skurriles und Unterhaltsames nicht ausgeklammert.

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Das Sendeprofil

Die Stunde am Montag wird in Form einer Magazin-Sendung bestritten und orientiert sich inhaltlich an der Zeitung AUGUSTIN.

Die Stunde am Freitag wird entweder als Spezial-Musiksendung gestaltet oder findet in Form eines Live-Gesprächs statt und ist sozialpolitischen und kulturellen Themen gewidmet. Immer von 15 bis 16 Uhr.

 

Die kommenden Sendungen:

Fr, 17.02.

Brodhastean, New York & retour
Eine siestaliche runde Stunde mit Fritz Babe.

 

Mo, 20.02.

Magazin
Unter anderem:
«Die Distanz zwischen der bildenden Kunst und dem Wort bleibt immer unbewältigt»
Der Lyriker und Kunsthistoriker Klaus Demus, Jahrgang 1927, war Freund und Kollege von Ingeborg Bachmann und Paul Celan. Er arbeitete als Kustos im Kunsthistorischen Museum und am Belvedere in Wien. 17 Gedichtbände hat er veröffentlicht, und einer wird noch folgen. Der Autor Ruud van Weerdenburg, fasziniert von den Gedichten Demus’, besuchte den Lyriker.

Fr, 24.02.

eing’SCHENKt
Wohnen das brennende Thema
Zu Gast bei Martin Schenk: Evelyn Dawid
Dawid hat eine Studie zur Armutsbekämpfung mitverfasst. Eines der Ergebnisse: prekäre Wohnverhältnisse vermeiden, leistbare und erreichbare psychosoziale Hilfe ist notwendig. 2005 wurde erstmals erhoben, was österreichische Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in der Armutsbekämpfung leisten. Die vorliegende Studie schließt zehn Jahre später an diese Arbeit an und greift die damaligen Fragestellungen wieder auf. Diesmal lagen die Schwerpunkte auf den derzeit brennenden Themen Beschäftigung, Migration, Gesundheit und Wohnen.

Mo, 27.02.

Magazin
Unter anderem: Hader spielt mit Wilder Maus
Es ist der erste Film, zu dem der Kabarettist Josef Hader das Drehbuch verfasst und auch gleich Regie geführt hat: «Wilde Maus» erzählt die Geschichte eines abgehalfterten Musikkritikers und feiert seine Weltpremiere beim Filmfestival Berlinale.

Fr, 03.03.

Aufg’legt
«Fiaker Fiasko», wie Tradition und Chaos, wie Wienerlied und Punk. «Waun i amoi stiab» – drei Oberösterreicher versuchen sich an Wiener Originalen, ohne sich von typischen Gepflogenheiten einschüchtern zu lassen. Ihr Debüt «I sog nix», aufgenommen beim Grandseigneur des Wienerlieds, Walther Soyka, erhält neben Neuinterpretationen auch artverwandte Eigenkompositionen. Das Fehlen von Berührungspunkten zu den Urfassungen hat dem Trio eher genützt als geschadet, und dem Wienerlied hat es auch gut getan. «Fiaker Fisako» stellen sich vor, live im Studio bei Mario Lang.