Der Mehrwert von Gesprächentun & lassen

Wos is los … beim Augustin?

Wie ich ohne TikTok zu Themen kommen würde, fragte mich ein Schüler einer 5. Klasse aus dem ­GWIKU18 Haizingergasse, einem Gymnasium mit Medienschwerpunkt, im Rahmen einer Exkursion zum Augustin. Dieser Frage ist mein Geständnis vorausgegangen, weder privat noch beruflich Social Media zu verwenden. Das mag wohl nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene schwer vorstellbar sein, als Zeitungsredakteur ohne ­Social-Media-Accounts arbeiten zu können. Wobei hier schon festgehalten werden muss, dass der Augustin (noch) auf Facebook, Instagram und Bluesky aktiv vertreten ist. Um diese Arbeit kümmern sich Kolleg:innen, mich hat (bis dato) niemand dazu gezwungen.
Ich antwortete dem Schüler, dass mich viele Informationen über E-Mail erreichen würden, dass diese Kommunikationsform noch immer sehr beliebt sei. (Unter uns gesagt: zu beliebt, denn ein Großteil der Mails sind irrelevant.) Und sehr wichtig seien Gespräche, nicht nur mit den Redaktionskolleg:innen, sondern auch im Privaten: Wenn man mit Menschen redet, können sich aus Unterhaltungen Ideen oder Themen für die Arbeit in der Augustin-Redaktion ergeben.
Ein paar Tage später ist von der Parallelklasse per E-Mail die Anfrage gestellt worden, ob auch diese zum Augustin kommen dürfte, denn der Besuch der 5A-Klasse hätte sich herumgesprochen …

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